Projekt Vorstellung Mercedes SK 6x6 SZM mit Carson Goldhofer Tieflader

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    • Projekt Vorstellung Mercedes SK 6x6 SZM mit Carson Goldhofer Tieflader

      Moin,

      nachdem es eigentlich ein MAN werden sollte, siehe hier:

      6x6 MAN TGS oder F2000 oder doch was ganz anderes und jede Menge Fragen

      habe ich günstig ein SK Fahrerhaus bekommen und mich entschieden eine 6x6 SZM zu bauen. Ich weiß, dass es dieses Fahrerhaus nicht als 6x6 gab, aber es gefällt mir so und von daher wird es auch nicht umgebaut.

      Basis ist ein 470 mm Rahmen von Lesu (auf dem Bild ist noch der längere Rahmen) mit Lesu Aufhängung und Pendelei jeweil mit 6 mm Höherlegung. Die Achsen sind von Carson, das VTG von Lesu und die Felgen vorne von Lesu und hinten noch RC4WD:






      Inzwischen hat sich einiges getan. Das Fahrerhaus war ziemlich verbastel und schlecht lackiert, also erst mal alle unnötigen Löcher zugemacht und den alten Lack entfernt. Das Fahrerhaus wurde auf Steckverbindung umgebaut und eine Innenausstattung wurde auch schon einmal angefangen zu bauen.




      Außerdem habe ich schon mal einen Dachhimmel gebaut und den Lautsprecher montiert:



      Einige Anbauteile und der Tank sind am Rahmen montier und ebenfalls eine verstellbare Lesu Sattelplatte welche auf eine Anlenkung mit Servo umgebaut wurde:





      Als Getriebe ist ein 3 Gang Lesu Getriebe mit einem Truckpoison Motor verbaut. In Verbindung mit dem 1:2 VTG kann man alle 3 Gänge vernünftig nutzen. Es sind einfach klasse aus im kleinsten Gang langsam mit dem G22 Regler von Servonaut zu beschleunigen und die Schaltvorgänge zu hören. Man wirklich das Gefühl eine sehr schwere Last zu ziehen. Der Einbau von Getriebe, Lenk- und Schaltservo war mit ziemlich viel Versuchen verbunden, da das Ganze in Verbindung mit der angetriebenen Vorderachse schon sehr eng ist. Aber jetzt klappt alles.



      Als Elektronik wird ein Servonaut G22 Regler verwendet mit einem SM7 Soundmodul. Für die Beleuchtung un die Steuerung des Anhängers kommt ein Kingbus Modul zum Einsatz, gesteuert wird über eine Graupner MC 28 4D mit 2 Kingpad Modulen:



      Hier mal 3 Bilder des Gesamtzustandes jetzt:



      Und somit kommen wir zum Anhänger. Es ist wie unschwer zu erkennen ein Carson Goldhofer, welchen ich sehr sehr günstig in der Bucht geschossen habe. Es waren bereits die gelenkten Achsen von Schulztec und die elektrischen Stützen ebenfalls von Schulztec verbaut. Die Stützen habe so umgebaut, dass diese möglichst weit hinten am Anhänger sitzen, dazu musste ich nur die Halter umdrehen, 2 neue Löcher bohren und einen kleinen Abstandshalter bauen:



      Zusätzlich werden noch die elektrischen Stützen von Pistenking verbaut und der gesamte Anhänger mit einem Kingbus Modul gesteuert. Hier bietet Pistenking wirklich eine tolle Lösung an. Steuerung von Licht, Rampen, Stützen, gelenkter Achsen alles über IR. Für die Lenkung der Anhängerachsen wurde schon mal ein Königsbolzen mit Poti Ansteuerung ebenfalls von Pistenking verbaut:



      Das war es erstmal für heute. Es ist natürlich noch sehr viel zu tun.
    • Bin gerade dabei die Beleuchtung zu planen. Kann mir jemand sagen wo beim SK das Standlicht vorne ist. Wahrscheinlich oben die Positionsleuchten in der Dachblende, aber gibt es auch eine Standlichtlampe im Hauptscheinwerfer? Habe mal gegoogelt aber leider nix gefunden.
    • Und wieder etwas weiter gekommen. Habe mal angefangen die Elektronik im Goldhofer richtig einzubauen.Dazu habe ich ein klappbares Fach unten im Fahrgestell eingebaut. Jetzt fehlt noch ein Hauptschalter und die elektrischen Rampen, sowie die Beleuchtung muss ich auch noch einbauen.











      Anbei noch 2 Bilder der Fernsteuerung insbesondere die Steuerelemente für die Anhängersteuerung sind klasse gemacht.Die Anlenkung der Anhängerachsen kann automatisch über die Sattelplatte erfolgen, oder aber manuell mit den plus und minus Tasten im Steuerfeld.



    • Nach langer Zeit geht es mal ein wenig weiter. Die Lösung mit der Akkubox hinter dem Fahrerhaus hat mir nicht gefallen, deshalb habe ich den kompletten Elektronik Innenausbau noch mal neu gemacht. Jetzt sitzt der Akku auch im Fahrerhaus. Ist zwar eng, aber es passt. Als nächstes werde ich zwei neue Chasisprofile bauen und das Fahrgestell um 3-4 cm kürzer machen. Mir ist die Zugmaschine so wie sie jetzt ist noch zu lang.







    • Hallo Michael,

      der wird gut! Wenn Du auf originalgetreue Optik stehst lass es mich wissen. Ich suche dir dann gerne die Maße von einem passenden Original raus. Das mit dem langen Radstand paast nämlich schon so ungefähr. Bei Allradantrieb war das technisch nicht anders möglich...

      Grüße

      Steffen
      SK1838S mit Carson Tieflader
      SK 2644AS mit Carson Kippsattel
      SK 3535 Abschlepper
      Arocs Kipper
      Arocs Flachbett-LKW
      Peterbilt COE Rollback-Truck
      Ford Aeromax Daycab mit Tieflader
      King Hauler mit Pole-Trailer
      King Hauler mit Kofferauflieger
      :suptr
    • Die SK Schwerlastzugmaschinen mit Allrad hatten meistens eine Wandlerschaltkupplung mit dem dafür erforderlichen Ölkühler. Der war dann zusammen mit der Luftfilter- und Auspuffanlage und sonstigem Kram hinter dem Fahrerhaus montiert. Das Gute ist, daß es da unzählige Varianten gab, man kann da also sehr kreativ sein. Ich schau heut Abend mal in mein dickes Buch was es da so gab...
      SK1838S mit Carson Tieflader
      SK 2644AS mit Carson Kippsattel
      SK 3535 Abschlepper
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      Ford Aeromax Daycab mit Tieflader
      King Hauler mit Pole-Trailer
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      :suptr
    • Hallo Michael,

      so, die Recherchen haben ergeben, daß es die Schwerlastzugmaschinen mit 6x6-Antrieb ausschließlich mit Radstand 3850mm gegeben hat (also Mitte Radnabe 1. Achse zu Mitte Radnabe 2. Achse). Das entspricht dem längeren der beiden für die Dreiachs-Allradkipper verfügbaren Radstände. Die liefen dann als Typen 2644AS, 2653AS oder 3053AS. 3853AS und 4053AS gab´s auch, die hatten aber wegen der größeren Räder dann die schmalen Blechkotflügel der "NG"-Modelle am Fahrerhaus. Fast alle Zugmaschinen hatten eine Wandlerschaltkupplung und daher die Heckkühlanlage hinter dem Fahrerhaus. Die Kühlereinheit konnte nach Kundenwunsch links, rechts oder quer mittig angebaut werden. Das Fahrerhaus ist bei diesen Allradzugmaschinen etwas höhergesetzt wegen der Vorderachse, die mittlere Stufe des Einstiegs ist dabei knapp unterhalb der Reifenoberkante. Das hintere Ende des Rahmens ist - so wie auf deinen ersten Bildern - abweichend von den sonstigen Sattelzugmaschinen nicht abgeschrägt.
      Einen kürzeren Radstand von 3200mm konnte man nur für die 6x4-Ausführung bestellen. "Normale" Allradzugmaschinen des SK hatten 3500mm Radstand, die liefen aber ganz regulär in Wörth vom Fließband und waren nicht mit dem Großraum-Fahrerhaus kombinierbar.

      Na dann weiterhin viel Erfolg. Bin mal gespannt, was draus wird - z.B. die Lackierung.

      Grüßle

      Steffen
      SK1838S mit Carson Tieflader
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      Ford Aeromax Daycab mit Tieflader
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      :suptr
    • Moin Steffen,

      es soll eigentlich eine normal Allrad Zugmaschine werden, da ich damit auch mal noch einen Muldenauflieger oder Holzauflieger ziehen will. Ist mir schon klar, dass das Fahrerhaus dazu nicht ganz passt, aber das sehe ich nicht so eng. Habe jetzt mal gerechnet, bei 3500mm komme ich bei 1:14 auf 250 mm. Genau den Radstand habe ich jetzt, also wird es so bleiben.
      Zur Lackierung bin ich mir noch sehr unschlüssig. Entweder gelbes Fahrerhaus mit ochsenblutroten Chassis oder weißes Fahrerhaus mit grauen Chassis. Bis dahin ist aber noch Zeit. Ich will erst einmal die komplette Technik und Elektronik testen. Danach wird das Modell wieder komplett zerlegt und lackiert.
    • Und es geht etwas weiter. Hinten habe ich die SK Rückleuchten von Modellbau Niepelt verbaut, welche zwar viel Arbeit sind, aber auch sehr schön aussehen. Das Ganze wurde an einem Heckabschluss von Lesu verbaut und mit der Elektronik von Pistenking versehen:





      So sieht das Ganze am Modell aus. Es sind sämtliche Funktionen (Standlicht, Blinker, Rückfahrleuchten, Bremslicht, Nebelschlussleuchte) verbaut und angeschlossen:





      Vorne habe ich dann noch in den Scheinwerfern eine ganz kleine LED als Standlicht verbaut. Zwar kaum zu sehen, aber schön das es da ist:



    • Heute geht es mal richtig vorwärts. Ich habe mal die Spiegel von Modellbau Niepelt und die Seitenblinker verbaut. Spiegel ist eine ziemliche Fummelei, aber dafür sind diese jetzt anklappbar, für mich und mein Fahrkönnen ein klarer Vorteil. Außerdem sind meine neuen Felgen für vorne inklusive der Geländereifen von Lesu angekommen. Die Optik gefällt mir jetzt deutlich besser:





    • New

      Und wieder geht es etwas weiter. Der Frontgrill wurde so umgebaut , dass man diesen jetzt unsichtbar von innen verschrauben kann. Dazu wurde eine M2 Mutter mit dem Lötkolben in den Kunststoff des Fahrerhauses gepresst:




      Am Kühlergrill wurde die Löcher der Aufnahme links und rechts mit einem 2mm Bohrer durchbohrt und der Grill mit 2 M2 Schrauben links und rechts mit dem Fahrerhaus verschraubt.



      Auch die Stoßstange hat eine unsichtbare Befestigung bekommen. Die Schrauben wurden mit Stabilit Express in der Stoßstange verklebt und die Löcher anschließend verspachtelt. (ist noch nicht der endgültige Stand, muss noch nachgespachtelt werden und zwei große Nieten kommen noch drauf.



      An der Halterung wurde das M3 Gewinde mit einem 3mm Bohrer entfernt und die Stoßstange kann jetzt von hinten mit 2 Muttern befestigt werden. Ist zwar fummelig, aber das macht man ja auch nicht jeden Tag:



      Außen sind ein paar weitere Anbauteile verbaut worden und ganz wichtig die hinteren Kotflügel sind dran:













      Von den Anbauteilen fehlt mir jetzt noch der Luftfilter rechts, dann sollen noch Arbeitsleuchten und RKLs ans Fahrerhaus. Sonnenblende bekommt noch 2 Standlichter und das Armaturenbrett wird beleuchtet und bekommt Kontrollleuchten. Langsam wird es und ich muss echt über die Farben zur Lackierung nachdenken.
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      Wieder eine Kleinigkeit erledigt. Der Luftfilter. Dazu habe ich eine Filmdose um ca. 1 cm gekürzt, auf beiden Seiten einen Deckel drauf gemacht, mit einer M 1,6 Schraube versehen und mit einem Aluhalter am Fahrwerk befestigt. Dann noch aus einem Stück Plastik die Luftansaugung verlängert und mit einer alten Gummitülle den Übergang zum Luftfilter kaschiert:







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      Und wieder einen kleinen Schritt weiter. Heute ging es an die Sonnenblende. Als erstes wurde die Halter mit drei M1,4 Schrauben imitiert:



      So sieht das Ganze dann lackiert aus:



      Anschließend noch die Standlichter in der Sonnenblende montiert und mit einer Streuscheibe versehen. Nicht wundern, der Kleber (Weißleim) ist noch nicht ganz trocken:



      Und das Ganze in Funktion. Allerdings muss hier noch mal ein stärkerer Widerstand rein:

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      So ersten Mal vielen Dank für die Likes.

      Das letzte was ich heute gemacht habe, waren die Arbeitsscheinwerfer hinten an der Kabine. Dazu habe ich Scheinwerfergehäuse genommen, welche schon ewig bei mir rumlagen. Schnell einen Halter aus Messing "gebaut", lackiert und LEDs rein und fertig. Ein bisschen besser ausrichten muss ich sie noch, aber das Licht ist schön hell, ohne für das Baujahr unrealistisch zu wirken.