Lampert-Clone, mein Spot Welder ist eingelangt (Unboxing)

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    • Auch wenn der Diskussionsschwerpunkt gerade nicht bei den Interna des Geräts liegt, mich würds einfach interessieren:

      Wie groß ist denn die Kondensatorbank, die da verbaut ist?
      10000uF pro Becher hab ich gesehen, aber welche Spannungsfestigkeit? Müßten ja mindestens 63V sein, da Wolfgang irgendwo was von 48V bei Volladung schrieb...

      "Frage für einen Freund" :D :wech

      Viele Grüße
      Tom.
    • Ich hab nun auch mal die paar Bilder gemacht. Bei mir sieht das alles leider nicht so schön aus:-) Vorallem kam mir übelriechender Qualm entgegen als ich das aufgemacht habe :D :D :D

      Ich bin aktuell grad mit den kleinen Chinesen in Kontakt. Bis jetzt ist noch alles freundlich aber ich denke die Stimmung könnte bald umschwenken.

    • Hi Daniel,

      da hat es den zweiten IRF3205 MOSFET geschossen, interessant wäre das warum. Wenn Du noch in Verhandlung mit den Chinesen bist, dann mach mal noch nichts. was man sieht.

      Aber Du kannst mal am MOSFET den Widerstand zwischen den rechten beiden Pins (von der Seite mit den ganzen Widerständen gesehen) messen, wenn hier so 1 Ohm oder weniger ist, dann ist noch ein Schluss in einem der MOSFETs, wahrscheinlich der braune, Den würde ich dann mal auslöten, wenn es keinen Ersatzgerät aus China gibt. Ist der draußen wieder an den beiden Pins messen, denn dann müsste der Schluss weg sein, bzw. das auch an allen anderen MOSFETs messen.

      Was man jetzt noch testen müsste ist der Nadelrückzuck:

      Hier kann man mal im Stecker vom Griff mit dem Multimeter die Pins des Hubmagneten suchen sollten so um die 10 Ohm haben wenn ich mich recht erinnere, waren es zwei Pins nebeneinander...

      Denn das da ist, dann muss man mal innen suchen, ob z.B. beim Einschalten an den ULN2003 ein Signal ankommt. Wird das Gasventil angesteuert? z.B. beim Einschalten, das muss kurz öffnen und die Nadel muss sich einmal zurückziehen.... die beiden Magneten kommen vom gleichen TreiberIC.

      Bei mir war es ja auch am Anfang so, da hat sich auch nichts zurückgezogen, auf einmal ging das, aber "geschweißt hat er noch nicht, das kann aber evlt. auch mit dem MOSFET zusammenhängen, erst als ich das alles repariert habe, ging es auf einmal....

      Gruß

      Wolfgang
    • crasy666 wrote:

      Hi Daniel,

      da hat es den zweiten IRF3205 MOSFET geschossen, interessant wäre das warum. Wenn Du noch in Verhandlung mit den Chinesen bist, dann mach mal noch nichts. was man sieht.

      Aber Du kannst mal am MOSFET den Widerstand zwischen den rechten beiden Pins (von der Seite mit den ganzen Widerständen gesehen) messen, wenn hier so 1 Ohm oder weniger ist, dann ist noch ein Schluss in einem der MOSFETs, wahrscheinlich der braune, Den würde ich dann mal auslöten, wenn es keinen Ersatzgerät aus China gibt. Ist der draußen wieder an den beiden Pins messen, denn dann müsste der Schluss weg sein, bzw. das auch an allen anderen MOSFETs messen.

      Was man jetzt noch testen müsste ist der Nadelrückzuck:

      Hier kann man mal im Stecker vom Griff mit dem Multimeter die Pins des Hubmagneten suchen sollten so um die 10 Ohm haben wenn ich mich recht erinnere, waren es zwei Pins nebeneinander...

      Denn das da ist, dann muss man mal innen suchen, ob z.B. beim Einschalten an den ULN2003 ein Signal ankommt. Wird das Gasventil angesteuert? z.B. beim Einschalten, das muss kurz öffnen und die Nadel muss sich einmal zurückziehen.... die beiden Magneten kommen vom gleichen TreiberIC.

      Bei mir war es ja auch am Anfang so, da hat sich auch nichts zurückgezogen, auf einmal ging das, aber "geschweißt hat er noch nicht, das kann aber evlt. auch mit dem MOSFET zusammenhängen, erst als ich das alles repariert habe, ging es auf einmal....

      Gruß

      Wolfgang
      Hi Wolfgang,

      ja sie sagten mir das die Garantiezeit abgelaufen wäre. Naja es stimmt, dass ich das Gerät schon 6 Monate daheim habe. Ich hab halt damit noch nichts gemacht. So was mich aber extrem aufgeregt hat war die Aussage: Ich hätte kein Argon angeschlossen und hätte mir so selbst das Gerät geschossen.

      Das Magnetventil wird beim einschalten angesteuert und die Nadel zieht sich zurück. Ein Gasstoß kommt ebenfalls. Ich bin leider kein Elektonikfachmann 8o 8o . Mir wurde angeboten, dass Gerät zu einem Modellbaukollegen zu senden und er würde dann mal schauen. Ich bin einfach von meinem Fronius MagicWave verwöhnt. Ich habe eigentlich noch nie was in China bestellt :) .

      Ich halte euch auf dem Laufenden.

      Gruß Daniel
    • Hi Tom,

      ok ein Vergleich mit einem Fronius MagicWave welches 10mal so viel kostet wie ein China Klone hingt etwas ?( ? Da erwartet man einfach mehr, aber wenn Du nach mehr als einem halben Jahr kommst und sagst das Gerät war schon bei Anlieferung defekt, würdest Du auch ein paar komische Fragen bekommen. DoA sollte man schnell melden. Ich kann aber auch eine Lanze für viele Shops in China brechen, bei meinem gebrauchten China Bagger Kit, der schon über 1,5 Jahren beim Vorbesitzer lag hat RCBRMIN noch die Grundplatte kostenlos getauscht, da die Bohrungen mit IGUS Buchsen nicht gefluchtet haben, mit den Chinazylinder wäre das aber überhaupt kein Problem gewesen... somit bei der vorgesehenen Verwendung ok gewesen: RCBRMIN habe ich ein Foto geschickt und sie haben mir eine neue Grundplatte geschickt, das steckte sogar ein Bolzen in den Bohrungen für die Armzylinder drin, d.h. da hat jemand getestet ob die fluchten. Das Du jetzt beim ersten Chinakauf so Probleme hast ist natürlich ärgerlich.

      So aber nun zurück zum Thema:

      Wenn der Nadelrückzug und das Gasventil laufen, dann ist ja schon mal eine Teilfunktion vorhanden, Am Leistungsteil kann man relativ gut Fehlersuchen, wo viel Strom fließt sieht man die Fehler in der Regel. Ich würde jetzt mal die MOSFETs tauschen IRF3205 gibts günstig in der Bucht oder den üblichen Händler, mal so einer 10er Pack schadet nicht. Dann kann man gleich mit einem Multimeter das per Widerstandsmessung kontrollieren, im eingeschalteten Zustand sollte man nicht direkt die 48V zwischen Spitze und Masseklemme messen können (wie viel das ist muss ich jetzt mal selbst nachmessen).

      Tests nach der Reparatur würde ich mit einem dünnen Stück Draht machen, ich habe hier Blankdraht mit 0,5mm Durchmesser, da kann man mal die Nadel hinhalten, der schmilzt im Fehlerfall wie ein Sicherungsdraht einfach weg und es passiert im Gerät nichts...

      Ich habe gestern mal ein paar Feinstahlbleche zum Testen bekommen, die muss ich heute mal in kleine Stücke schneiden lassen und dann gehts ans Testen. Das Wochenende ist ja wieder so spannend wie die letzten, die Fahrt zum Metzger und Bäcker sind fast schon das Highlight. Zur Erinnerung diese Wochenende wäre normalerweise in Sulzbach Rosenberg die Erlebnis Modellbau, oh man... vor einem Jahr habe ich mir das noch nicht vorstellen können.

      Gruß

      Wolfgang
    • Pimp my Punktschweißgerät!

      Ich hab den Tipp mit dem Schlauch vom Handstück zu Herzen genommen und hab mir einen Silikonschlauch 5x8mm bei Aliexpress bestellt, welcher heute gekommen ist;



      Hab dann gleich den Umbau vorgenommen - Leider ist das von den Chinesen verwendete Lötzinn echt schlecht - enorm hoher Schmelzpunkt; LEIDER!

      Nachfolgend ein Foto, wie das Handstück zusammengebaut ist;



      Und der Stecker;



      Hab im 1m langen Silikonschlauch, welchen ich ungekürzt verwendet habe auch gleich innen ein Silikonlitzenkabel verwendet - So bleibt alles geschmeidig; Zusatznutzen ist, dass die Länge der Kabel-/Schlauchkombination nur 20cm mehr beträgt;



      Zusätzlich hab ich ein 2m langes Massekabel aus einem Silikonlitzenkabel (blau) angefertugt, welches im am Modell verschrauben kann, weil ich die Klemme störend empfunden habe; So brauche ich nicht schauen, ob ich gut Masse habe;

      Hab danach auf Funktin überprüft - PASST! Der Umbau zahlt sich zu 100% aus!
    • Angeregt von Thomas´ Bildern meinte Samuel, ob man den Handstab im Falle des Falles auch einzeln bekommen würde, z.B. wenn der Magnet defekt wird oder irrtümlich ein LKW drüberfährt, oder oder. Siehe da, nach kurzem suchen, gefunden, wenn auch etwas zu teuer:

      de.aliexpress.com/item/3284537…b201602_,searchweb201603_
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

      Mercedes Zetros 3-Achser mit Zwillingsreifen auf zwei Achsen, alle Räder angetrieben (Sonderanfertigung) --- Crawler Traxxas TRX4 Defender rot --- Bagger Amewi 580 v4 1:16 --- Bagger Hitachi Zaxis 360LC 1:12 (Link) --- Axial SCX10 mit Jeep-Karo --- Tamiya MAN TGX red --- Amewi Surpass Wild 4WD --- Nissan Skyline GT-R R33 TT-02D Brushless-Edition
    • Heute haben wir auch unseren Schlauch verlängert.

      Samuel hat gelötet und ich habe assistiert. Wir haben uns für einen 2 Meter langen semi-transparenten Schlauch von persicaner.at entschieden. Der ist sehr leicht und auch super biegsam, das Arbeiten damit macht einfach viel mehr Spaß als mit dem ollen Original-Hydraulikschlauch, oder was immer das hätte sein sollen.

      Einen superlangen Schlauch zu verwenden, hat aber auch bedeutet, dass wir den "Pen" zerlegen und dort die Kabel auslöten mussten. Das Zusammenbauen ist insofern eine arge Frickelei, als dass der Rückzugmagnet und die Feder dann nicht gleich so wollen, wie man es selbst will. Es ging dann aber doch. Man muss auch nicht mehr Vorströmzeit für das erste Füllen des Schlauchs mit Argon kalkulieren, das ist so wenig mehr, dass es nicht merkbar ist.

      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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      Danke, theoretisch vielleicht ja, aber wir haben Energie pur. 3mm Stahl problemlos.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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      Diesöl wrote:

      Je länger Ihr die Leitungen macht, um so mehr Energie geht euch beim Puken verloren.
      Da muss ich Andreas leider recht geben, das Problem ist die Induktivität der Leitung, je länger die wird, desto höher ist die Induktivität. Zusammen mit der Impulsform vom Lichtbogen hat das einen negativen Einfluss: Unser Schweißvorgang ist ein sehr kurzer Impuls mit einer steilen Flanke im Anstieg, ähnlich einem Blitz- oder Stoßstromimpuls, hier ist auch die Steilheit des Anstiegs ∆i/∆t ein wichtiger Kennwert, da diese Steilheit eine hohe Frequenz beinhaltet kommt hier die Induktivität der Leitung voll zum Tragen, d.h. begrenzt eine hohe Induktivität den Impuls erheblich. Hier kenne ich mich beruflich ganz gut, aus, wir machen bei uns im Unternehmen mit echten Blitzen rum, aber da geht es so bei 3kA an und hört bei 400kA (400000A kein Tippfehler!!!) auf, das rumst dann mal richtig wenn so ein Impuls im Stoßstromlabor auf ein Testobjekt losgelassen wird... macht aber Spaß sowas zu beherrschen. Und ich kann Euch sagen, man kann Strom riechen...

      So würde ich die Leitung relativ kurz lassen, da damit der Impuls besser ist, klar wird das Schweißgerät auch mit einer längeren Leitung noch arbeiten, aber der Lichtbogen wird sich langsamer aufbauen, und somit erst später anliegen, also nicht mehr so knackig sein...

      Ich habe übrigens das Massekabel ersetzt, hatte noch eines aus der Autohifizeit rumliegen, ein hochflexibles 10mm², ca. 80cm wie das Original und auf jeder Seite einen schönen Goldstecker, der in einer hochwertigen Laborkrokoklemme steckt. Das sollte helfen einen schönen Impuls zu bekommen. und ist sogar noch flexibler als das dünne original.

      Warum sich die Lötstellen so schlecht löten lassen, könnte an einer bleifreien Lötung liegen, das ist zwar in China eigentlich nicht vorgeschrieben, die dürfen immer noch verbleite Baugruppen herstellen und verkaufen, aber teilweise sind bleifreie Bauteile aktuell günstiger als welche die verbleit gelötet werden können... Da einfach mal 20°C mehr am Lötkolben einstellen... dann sollte das bleifreie Lot auch gut aufschmelzen, Ach ja, dann am besten auch mit bleifreiem Lot weiterlöten, mischen sollte man eigentlich nicht, ich habe da zwei Lötkolbenhandgriffe an meiner Lötstation, mit einem löte ich ich normal verbleit, (da es einfacher geht) und an fertigen Lötstellen nehme ich den anderen mit bleifreiem Lot.

      Bei mir gibt es gar nicht viel neues, ich habe jetzt einige Blechstreifen da liegen, aber aktuell wenig Zeit das Ganze mal weiter zu testen. Irgendwann muss ich da aber nochmal ran, den mein Schüttbunker für die Siebanlage ist schon in der Entwicklung, und wenn die Teile vom Lasern kommen sollte ich das mit dem Schweißen drauf haben...

      Frohe Ostern noch

      Wolfgang
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      Ich komme mittlerweile ganz gut mit dem Schweißgerät zurecht - Möchte es nicht mehr missen;



      Habe mir ausreichend Elektroden zurecht gelegt, um nicht immer während des Schweissens nachspitzen zu müssen. Sind etwa 10 Stk. mit durchschnittlich 50mm Länge, beidseitig angespitzt;

      Beim Gas habe dezeit noch 40 bar in der Flasche;
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      crasy666 wrote:

      Ich habe übrigens das Massekabel ersetzt,
      Hallo Wolfgang!

      Das ist kein Massekabel, Du hast auf dieser Leitung den Pluspol ;)

      Heute habe ich den ganzen Nachmittag mit dem Spotwelder gearbeitet, und keine, absolut keine Änderung feststellen können. Ich schweiße damit 2 und 3mm Stahlblech sauber stabil und der Punkt erfolgt genauso knackig wie vorher. Gut, ich habe das Aliexpress-Kabel, das da drinnen war, gegen ein Gscheites ersetzt. Aber, wie man sieht, alle sagen, es geht nicht, bis dann einer kommt, und es einfach macht.

      Vorerst lasse ich es also so wie es ist, schön lange und arbeitsam.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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      crasy666 wrote:

      Hi Tom,

      ok ein Vergleich mit einem Fronius MagicWave welches 10mal so viel kostet wie ein China Klone hingt etwas ?( ? Da erwartet man einfach mehr, aber wenn Du nach mehr als einem halben Jahr kommst und sagst das Gerät war schon bei Anlieferung defekt, würdest Du auch ein paar komische Fragen bekommen. DoA sollte man schnell melden. Ich kann aber auch eine Lanze für viele Shops in China brechen, bei meinem gebrauchten China Bagger Kit, der schon über 1,5 Jahren beim Vorbesitzer lag hat RCBRMIN noch die Grundplatte kostenlos getauscht, da die Bohrungen mit IGUS Buchsen nicht gefluchtet haben, mit den Chinazylinder wäre das aber überhaupt kein Problem gewesen... somit bei der vorgesehenen Verwendung ok gewesen: RCBRMIN habe ich ein Foto geschickt und sie haben mir eine neue Grundplatte geschickt, das steckte sogar ein Bolzen in den Bohrungen für die Armzylinder drin, d.h. da hat jemand getestet ob die fluchten. Das Du jetzt beim ersten Chinakauf so Probleme hast ist natürlich ärgerlich.

      So aber nun zurück zum Thema:

      Wenn der Nadelrückzug und das Gasventil laufen, dann ist ja schon mal eine Teilfunktion vorhanden, Am Leistungsteil kann man relativ gut Fehlersuchen, wo viel Strom fließt sieht man die Fehler in der Regel. Ich würde jetzt mal die MOSFETs tauschen IRF3205 gibts günstig in der Bucht oder den üblichen Händler, mal so einer 10er Pack schadet nicht. Dann kann man gleich mit einem Multimeter das per Widerstandsmessung kontrollieren, im eingeschalteten Zustand sollte man nicht direkt die 48V zwischen Spitze und Masseklemme messen können (wie viel das ist muss ich jetzt mal selbst nachmessen).

      Tests nach der Reparatur würde ich mit einem dünnen Stück Draht machen, ich habe hier Blankdraht mit 0,5mm Durchmesser, da kann man mal die Nadel hinhalten, der schmilzt im Fehlerfall wie ein Sicherungsdraht einfach weg und es passiert im Gerät nichts...

      Ich habe gestern mal ein paar Feinstahlbleche zum Testen bekommen, die muss ich heute mal in kleine Stücke schneiden lassen und dann gehts ans Testen. Das Wochenende ist ja wieder so spannend wie die letzten, die Fahrt zum Metzger und Bäcker sind fast schon das Highlight. Zur Erinnerung diese Wochenende wäre normalerweise in Sulzbach Rosenberg die Erlebnis Modellbau, oh man... vor einem Jahr habe ich mir das noch nicht vorstellen können.

      Gruß

      Wolfgang
      Hallo Wolfgang,

      ich habe nicht gesehen das du geantwortet hast. Ich habe das Schweißgerät nicht mit meinem MagicWave verglichen jedoch darf ich doch von einem Gerät erwarten das es tut für was es gebaut wurde. Des Weiteren habe ich auch nicht nach einem halben Jahr behauptet es wäre defekt sondern es ist bei der 2. Benutzung einfach kaputt gegangen. Ich habe vllt insgesamt 20 Punkte damit getätigt.

      Meine Einstellung wurde jedoch durch den Kontakt mit dem Schlitzi jedoch bestätigt. Mir zu unterstellen ich hätte ohne Gas geschweist und deshalb ist das Gerät kaputt gegangen ist einfach absoluter Blödsinn...

      Das Schweißgerät ist jetzt bei einem Kollegen der möchte sich das Ganze anschauen. Wenn es wirklich nicht reparierbar ist dann gibt es ein Lampert.

      Viele Grüße

      Daniel
    • New

      Hi Daniel,

      da wollte Dir übrigens nichts böses unterstellen und die Aussage vom kleinen Chinesen, dass Du ohne Argon geschweißt hast ist schon an den Haaren herbeigezogen, mein Gerät hat gleich nicht funktioniert und wurde immer mit Argon betrieben... Ich kenne eigentlich solche Reaktionen auf Probleme nicht, i.R. sind die chinesischen Shops hier sehr kulant... Ich hoffe Dein Gerät kann repariert werden: Ok, ein Lampert ist auch keine schlechte Alternative, bestimmt mit mehr Support ;)


      HeiniM wrote:

      Das ist kein Massekabel, Du hast auf dieser Leitung den Pluspol

      Hi Heini,

      das meint man landläufig, das Masse immer gleich dem Minus der Spannungsquelle ist, im KFZ Bereich ist das so, da ist die Autobatterie ja mit dem Minus an der Karosserie angeschlossen, somit die Masse. Aber es gibt auch Systeme, da ist der Plus geerdet, (z.B.: im Telekommunikationsbereich mit -48V Systemen, da ist der Plus an der Stromversorgung einmal geerdet und der Minus ist getrennt... ) Masse ist eigentlich laut Definition "der leitende Teil eines Körpers, welches das Bezugspotential für alle Signale ist". Im Niederspannungsnetz gibt es sowas auch, da ist ja auch der Sternpunkt (N) geerdert und wird dann als PEN bezeichnet, so ein TN Netz wird dann beim Endverbraucher wieder aufgeteilt und daraus wird ein TN-C-S mit einem getrennten Null und Schutzleiter, z.B.: mit FI-Schalter.

      Wenn man unser Schweißgerät anschaut hat man eigentlich ein "IT Netz", denn die Masse vom Schweißgerät ist weder mit dem Minus noch dem Plus verbunden, es ist ein isoliertes System, somit hat man sekundärseitig gar keine "Masse", da kein Pol vom Ausgang gegenüber dem Gehäuse ein Potential hat. Nachdem man landläufig die große Klemme die beim Schweißgerät mit der "Krokoklemme" ans zu schweißende Objekt kommt als Massekabel bezeichnet habe ich den Begriff einfach übernommen. Aber ich denke wir meinen das selbe Kabel... :bier Darüber könnte man eine eigene Doktorarbeit schreiben, Netzformen im AC und DC Bereich...


      Das Dein Schweißgerät auch mit einer längeren Leitung funktioniert ist klar, vor allem wenn Du die Kabel gegen hochwertigere getauscht hast, da ist "soviel Luft" im System, das der immer noch sauber schweißt... ich wollte nur die Physik dahinter etwas erklären...

      Das ist wie bei dem Hummel Paradoxon, das die Hummel zu schwer sei um mit der Flügelfläche zu fliegen, aber sie fliegt trotzdem, da sie das Gesetz zur Flugphysik nicht kennt... :D Was übrigens nicht stimmt, man kann auch berechnen warum eine Hummel mit einer relativ großer Masse gegenüber der Flügelfläche fliegen kann.

      Somit schweißen wir jetzt doch mal lieber und lassen die Theorie Theorie sein:

      Ich habe noch eine Frage zum mitgelieferten Druckminderer: Nutzt den jemand von Euch? ich habe das Problem, wenn ich den Druck im Ruhezustand einstelle dann sackt er beim Öffnen vom Magnetventil komplett auf null und erst nach dem Schweißvorgang geht er wieder hoch, das dauert eine gewisse Zeit. Sollte der Druckminderer nicht "regeln" oder muss ich hier den Druck bei offenen Ventil einstellen? evtl. schmeiße ich den auch mal raus und nutze nur den an der Flasche.

      Gruß

      Wolfgang
    • New

      Hallo Wolfgang!

      Vielen Dank für Deine fundierte und technische Erklärung, was ich da so intuitiv mache. Ich bin schon mit der Schere in der Hand vorm Silikonkabel gestanden und habe dann beschlossen, das kann ich noch immer. Kürzer geht immer, länger nur schwierig :)

      Druckminderer:
      Ich musste den bei mir voll aufdrehen, da zeigt er 2bar an (0,2mPa) und fällt total runter, wie Du das beschrieben hast, um sich dann wieder neu aufzubauen - da ich voll aufgedreht habe, dauert das aber etwa nur eine fünftel Sekunde. Um rußfrei punktschweißen zu können, muss ich am Gerät den Argonfluss auf die dritte (höchste) Stufe stellen. Als Laie vermutete ich bisher, dass der Schlauch mit den drei Leitungen drinnen ohnehin so klein ist, dass mehr Druck gar nicht einzustellen geht?.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

      Mercedes Zetros 3-Achser mit Zwillingsreifen auf zwei Achsen, alle Räder angetrieben (Sonderanfertigung) --- Crawler Traxxas TRX4 Defender rot --- Bagger Amewi 580 v4 1:16 --- Bagger Hitachi Zaxis 360LC 1:12 (Link) --- Axial SCX10 mit Jeep-Karo --- Tamiya MAN TGX red --- Amewi Surpass Wild 4WD --- Nissan Skyline GT-R R33 TT-02D Brushless-Edition