Umbau Drehbank auf stufenlose Drehzahlregelung / Frequenzumrichter / Interkrenn IKD 400

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    • HeiniM wrote:

      Servus Thomas!

      Zwischen FU und Motor einen Schütz, Schalter, oder Ähnliches einzubauen, ist technisch nicht vorgesehen und führt dazu, den FU rasch zu schrotten. Das hält kein FU länger aus, besonders, wenn Du trennst, während Last anliegt. Richtigerweise schaltet man den FU über einen digitalen Schalteingang (FUs haben da eigens einen dafür vorgesehenen Pin) auf Motor "ein" oder "aus". Wenn trotzdem, doch noch an der ungünstigen Stelle ein Trennen gefragt ist, dann höchstens als Not-Aus, den man aber wirklich nur dann verwenden sollte (besser toter FU als toter Bediener). In diesem Fall würde aber die Motorbremsung wegfallen und das Drehfutter würde noch lange nachlaufen. Einen externer Bremswiderstand am FU, der den Motor spätestens nach einer Umdrehung zum Stillstand bringt, wäre da meine erste Wahl.

      Auch solltest Du die Sicherheits-Schaltkette planen, z.B. über einem Selbsthalterelais, also, was passiert, wenn jemand den Backenfutterdeckel, den Wechselradkasten, oder den NotAus drückt? Die alten Sicherungsmaßnahmen der früheren Originalmaschine greifen ja durch den Umbau nicht mehr und das Drehfutter nach dem FU-Umbau würde weiter unter Strom stehen und weiter drehen.
      Servus Heini,

      das ist soweit erstmal alles korrekt, danke!

      Mir war das mit dem Schalten des Motors über den Schütz nicht bewusst, ist aber kein Problem, da ich an meinem Drehrichtungsschalter, welcher den FU schaltet in Mittelstellung automatisch den Motor ausschalte (über den FU)

      Das habe ich gestern abend noch gemerkt, dass der FU das nicht mag und einen Error bringt, wenn man den Motor über den Schütz abschaltet.


      Die Drehbank hat bis jetzt weder einen Schutz am Backenfutter, noch einen Kontakt am Wechselradkasten. Des Weiteren wird das Relais bereits über Selbsthaltung gehalten, um durch den Notaus jederzeit abgeschaltet werden zu können.


      Es entfällt für mich quasi lediglich das ausschalten über den Schütz und evtl. das Einschalten. Dann kann ich die Schaltung minimal umbauen. Denke aber ich werde sie vorerst so lassen, da beim Einschalten über den Schütz kein Fehler entsteht. (Muss ich aber umplanen)

      Des Weiteren bremst der Motor bereits relativ schnell, hier muss ich allerdings an den Parametern noch etwas spielen. Laut Internet sollte dies aber ohne externen Bremswiderstand gehen.
      Gruß Thomas

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      Liebherr 574 Bruder (hydraulisch) [Im Bau] - Baubeginn: 09/2014
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    • Ich werde die Steuerung so beibehalten, da sie aus elektrischer Sicht den Notaus richtig stellt und den Motor komplett stromlos schaltet.

      In Zukunft werde ich den Motor an sich aber ausschließlich über den FU steuern (Drehrichtung, Start und Stop, sowie Drehzahl)
      Der Schütz wird also nur für den Notaus und das erste Starten verwendet, nachdem die Maschine ausgeschaltet wurde.
      Gruß Thomas

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    • Da stimme ich Dir zu, aber eventuell sollte man noch recherchieren, ob der Schütz nicht vor den FU, also netzseitig gehört, um den FU nicht zu schrotten. Das weiß ich momentan nicht auswendig, muss nachlesen, bin aber unterwegs.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

      Mercedes Zetros 3-Achser mit Zwillingsreifen auf zwei Achsen, alle Räder angetrieben (Sonderanfertigung) --- Crawler Traxxas TRX4 Defender rot --- Bagger Amewi 580 v4 1:16 --- Bagger Hitachi Zaxis 360LC 1:12 (Link) --- Axial SCX10 mit Jeep-Karo --- Tamiya MAN TGX red --- Amewi Surpass Wild 4WD --- Nissan Skyline GT-R R33 TT-02D Brushless-Edition
    • Das Problem ist, dass der FU durch die Kondesatoren etc. seine Spannung noch eine Weile behält, zudem kann bei einem Fehlerhaften FU, wenn der Notaus über diesen gelöst wird, der Motor weiter drehen. Der Schütz in der Verbindung vom FU zum Motor ist elektrisch auf jeden Fall die sicherste Variante, den Motor im Notaus-Fall sofort stromlos zu schalten. Allerdings wirkt hier keine Bremse. Das heißt bei mir, der Motor dreht noch 3 Drehungen "ohne" Kraft, so war dies beim Original verbauten Notaus auch.

      Den FU stromlos zu schalten wäre sicher auch eine Variante, vermutlich für den FU schonender.

      Im jetzigen Fall muss der FU nach einem Notaus auf Stillstand gestellt werden, der Schütz wieder eingeschaltet werden und dann kann man wieder starten.
      Gruß Thomas

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    • Ja, das ist korrekt. Beide Varianten sind möglich und beide bergen die Gefahr, dass der FU das nicht überlebt. Auf der anderen Seite ist ein softwaremässiges Stoppen und mit Schopper nie hundertprozentig sicher. So geht es Dir halt wie allen anderen, die das Problem auch schon hatten. Die ideale Lösung gibt es nicht.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Exakt, drum habe ich mich in diesem Fall für eine 100% elektrische Trennung des Motors entschieden, ich denke es gibt viele Varianten die möglich sind und wenige die wirklich komplett falsch sind.
      Gruß Thomas

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    • Hallo,
      naja, wenn nach einschalten des Not-Aus die Maschine wieder anläuft ist die Variante nciht gut. (Vieleicht habe ich es auch falsch verstanden)
      Nachdem du eine „extrem gute“ Betriebsanleitung hast - ich hab im Netz nchts gefunden, würde ich den Stromkreis vor dem FU trennen. Hat auch den Vorteil, dass das Anlaufverhalten nach Not-Halt sauber ist (Einschaltzustand).
      Bei den 380V Versionen kann der Laststromkreis vor dem FU getrennt. Für 220V habe ich nichts gefunden.
      Ich hab nicht genauer nachgelesen, je nach Sicherheitslevel sollte ein FU auch nur mit dem Not-Aus Eingang zu schalten sein. Setzt voraus, dass der FU die Sicherheitsfunktion (SO13849-1 PLd oder EN60204-1) bereitstellt. Das würde ich an deiner Stelle nochmal genauer nachschauen! Wegen der Sicherheit und Standfestigkeit des FU. Die Maschinenrichtlinie hat ja irgendwo seine Berechtigung.
      Wie Heini schon geschrieben hat, haben einige Hersteller diverse Warnhinweise was man nicht machen soll. Schütze zwischen FU und Motor fallen darunter. So wie ich das Verstanden habe braucht der FU die Last.
      „Normal“ sollte der FU ja in einer Not-Halt Situation den Motor über den Bremswiderstand abbremsen. Dazu muss aber der FU mit Strom versorgt werden.
      In diesem Fall würde ein einfaches Sicherheitsschaltgerät + Netztrennschalter ausreichen.

      Schau mal hier (Frequenzumrichter / “Sicherer Halt”):cnc.a-ueberbach.de/allgemein/m…ge-not-aus-oder-not-halt/
      DGUV hat auch einiges, mit Schaltungsbeispielen dazu.

      Ansonsten schöner Umbau. Wenn ich in meinen Schaltschrank schaue, werden ich bezüglich sauberer Verkabelung neidisch.
      Dafür hab ich ein Sicherheitschaltgerät drin - noch nicht angeschlossen, aber drin ist es. ^^

      Gruß
      Dirk
    • Naja, der FU ist billig und aus CHina, so weit ich die Anleitung verstehe sind hier keine sonderlichen Sicherheitsfunktionen vorhanden. Der Notaus wird normal nie, oder sehr selten betätigt. Deshalb lass ich das ganze so. Sicher ist es auf jeden Fall. Im schlimmsten Fall geht mir der FU kaputt, aber ich kann sicher gehen, dass der Motor anhält.
      Gruß Thomas

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    • Anbei die erste Schaltplanversion - gezeichnet mit WSCAD

      !KEINE HAFTUNG für Richtigkeit oder sonstiges! Umgang mit Elektrizität nur für Fachpersonal!


      Ja teilweise unsauber und es fehlt noch hier und da eine Bezeichnung, aber immerhin schon mal etwas, um später die Orientierung nicht ganz zu verlieren.

      Im Laufe der Tage sollte meine Drehzahlanzeige aus China kommen. Dann gehts weiter :) Denke hier und da muss der Plan auch nochmals ergänzt werden bei den nächsten Projekten.

      Der Plan wird evtl. noch aufgeteilt in Last- / Steuerstromkreis.

      Bei Fragen oder Anregungen, immer her damit :)
      Gruß Thomas

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