Hitachi Zaxis 360LC von Rcbrmin

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    • Hitachi Zaxis 360LC von Rcbrmin

      Hallo Kollegen!

      Wie ich schon hier im Forum, Thema Radiomaster TX16S angekündigt habe, hatte ich ja am 15. Juli in England meinen ersten großen Bagger bestellt. Zum Preis von € 2.199,00 kamen noch € 405,00 DHL Expressversand dazu, in einem schönen Flightcase tadellos mit viel Schaumstoff verpackt, landete der Bagger heute um 16 Uhr bei mir. Die Vorankündigung und Sendungsverfolgung warem "1A", DHL-UK meldete sich schon bei mir via SMS, bevor noch Rcbrmin die Versandnummer und den Sendungsverfolgungslink in meinem Account anzeigte. Rcbrmin hat am Montag versendet, ich hatte am Sonntag davor bestellt, also auch sehr rasch. Der Fahrer hat heute zweimal angerufen und seine Standorte durchgegeben. So soll es sein!

      Leider leide ich heute unter starker Migräne und die nächsten Tage liegen einige Sachen zum Aufarbeiten, somit wird mein Bericht eher schleppend auf einige Zeit verteilt folgen, ich hoffe, das passt für Euch. Hier vorerst mal die ersten Fakten:

      Der Bagger kam aus England, Birmingham, dort ist wohl ein Aussenlager von Rcbrmin aus Shenzen. Durch den Wegfall der EU-Ausstiegs-Übergangsvereinbarungen per Jahresende war für mich Eile angesagt, denn der orangene Hitachi ist oft ausverkauft, aber momentan lieferbar. Daher haben wir (Sohn 13, und ich) schon jetzt gekauft. Auch wenn sowas immer irgendwie schmerzt, ich finde, in jeden vernünftigen Haushalt gehören eine Drehmaschine und ein Bagger.

      Der Massstab ist 1:12, das Teil ist ganze 270mm breit, und hat angeblich 30kg. Ich habe es noch nicht nachgewogen, aber es dürfte stimmen, denn mit dem Alu-Flightcase samt Klimbim (Fernbedienung, Verpackungsmaterial) schleppten wir es nur mit Mühe rauf ins Arbeitszimmer. Die mitgelieferte Fernsteuerung ist eine FlySky FS-l6S, wird aber bald getauscht, bzw. liegen hier schon die im anderen Thread erwähnte Radiomaster TX16S und ein 16CH-Empfänger von Banggood. Da die viel mehr kann, erhoffe ich mir mit den vielen Mischermöglichkeiten, die Drehzahl der Hydraulikpumpe bedarfsgemäss regeln zu können. Ich muss das nur noch schaffen, da ist viel Neuland für mich :)

      Achja, der Bagger hat einige Sachen, die mich nach langem, monatelangem Recherchieren und Internetlesen interessierten und daher meine Entscheidung leichter machten. Alles ist aus Stahl (beim Arm und Stiel bin ich nicht ganz sicher, muss ich noch gucken, glaube aber schon), auch die Kettenglieder sind die Neuen von Rcbrmin, ebenfalls aus Stahl, die beiden Kettenantriebsmotore sind Brushless-Motore und direkt an den Touras befestigt. Jetzt möchte ich noch auf das Servonaut Bagger-Soundmodul sparen, dann ist es fast perfekt. Event. irgendwann noch einen 2. dreifach-Ventilblock dazubauen, dann kann ich ein Ventil fürs einen drucklosen Zustand verwenden und Strom sparen, 2 Ventile hätte ich dann noch als Reserve für Zusatzgeräte. Aber das sind vorerst mal Weihnachtwünsche, mehr nicht. Eher bewegen mich triviale Fragen, wie ich mit dem Drumm von A nach B komme (Bollerwagen? oder so?). Achja, der Akkuplatz ist gigantisch groß. Ich habe testhalber heute 3 Lipo 3S 5000maH übereinander reingelegt und es war noch nicht einmal eng. das komplette Heck (sagt man dazu Gewicht?) ist ein Hydrauliköltank. Die Verarbeitung ist sehr sauber, nur die ganz kleinen Schrauben, die die oberen Gehäusedeckel verschließen, sind aus gebackenem China-Mist und die Hälfte davon hatte ich gleich mal beim öffnen zerstört (die waren mitlackiert und das war nicht gut). Die Hydraulikleitungen sind allesamt aus Metallrohren, Schhläuche gibt es fast gar nicht, oder wenn, dann ganz kurz. Verwundert war ich, dass die Rohre sehr dünn sind (außen mit Lack 3,14 bis 3.20mm, somit 2mm Innendurchmesser?). Es gibt aber Youtubes, wo man den Bagger mit guter Leistung sieht, also mal warten, bis ich ihn das erste Mal starte. Hydrauliköl war wie angegeben keines dabei, daher war ich heute bei 3 Tankstellen, einem Baumarkt und einem Autoteilehändler, alles ohne Erfolg. Dann erinnerte ich mich an einen Beitrag hier aus dem Forum, den ich auf Festplatte kopiert hatte, und der örtliche OBI-Markt hatte mehrere davon im Regal (HPL22).

      Ich bin noch einige Tage daheim in Urlaub, aber jedenfalls sieht Erholung anders aus, denn momentan ist gucken und lernen angesagt. Alleine das OpenTX-Handbuch von Helmut Renz hat 988 Seiten und ich glaub ich weiß, warum ich seit gestern Kopfweh hab . Hier auch noch einige Bilder für Euch, und auch der Größenvergleich darf nicht fehlen (nein, keine Bierflasche, sondern mein Amewi 1580 in weiß).






      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

      Mercedes Zetros 3-Achser mit Zwillingsreifen auf zwei Achsen, alle Räder angetrieben (Sonderanfertigung) --- Traxxas TRX4 Defender rot --- Bagger Amewi 580 v4 1:16 --- Bagger Hitachi Zaxis 360LC 1:12 (Link) --- Axial SCX10 mit Jeep-Karo --- Tamiya MAN TGX 18540
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    • Achja, falls das jemanden interessiert, ich habe ein Video gefunden, wie er in Aktion ist (das ist jetzt nicht mein Neuer, aber man bekommt einen Eindruck davon):

      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Ein bisschen was Neues gibt es heute, aber ich konnte erst am Tagesende beginnen, die Migräne liess noch nicht mehr zu.

      Hydrauliköl-Einfüllstutzen? Hhmmm, ziemlich klein, und damit man dazu kommen kann, mussten wir erstmal den orangenen Deckel abschrauben bzw. eine Schraube ganz entfernen, weil die genau vor der Einfüllschraube war. Gelungen ist das Auffüllen dann komfortabel mit einer recht großen (100mL) Injektionsspritze, daneben ging nichts. Das Entlüften gestaltete sich problemlos, 3-4mal jeden Zylinder hin- und herfahren, fertig.

      Vorher war dann für uns aber noch ein Problem, denn die mitgelieferte Flysky fs-i6s Fernsteuerung hatte ein chinesisches Menü, also Hieroglyphen für uns. Der Drehkranzmotor drehte sich trotz Nullposition des Knüppels leicht im Kreis, und nachtrimmen mit chinesischem Menü kann ich (noch) nicht. Somit mussten wir eine europäische Firmware runterladen und aufspielen, an sich kein Problem, nur der Menüpunkt, Firmwareupdate starten war in chinesischen Zeichen. Somit hatten wir ein Youtube sozusagen "in Zeitlupe" 1:1 nachgestellt, und gehofft, dass unser Menü auch genau diesen "vorletzten Eintrag von oben" hat. Bingo, alles passt, die Settings blieben erhalten und das Menü ist jetzt englisch. Die neue Radiomaster TX16S trauten wir uns noch nicht sofort verwenden, weil wir die einzelnen Kanalbelegungen des Baggers wegen des chinesischen Menüs nur erraten hätten können. Für sowas brauche ich wohl länger, auch für die Mischersachen, und irgendwann tausche ich dann auch den 10CH-Flysky Empfänger gegen den 16CH Empfänger von Jumper.

      Die Brushlesspumpe war in der Fernsteuerung auf 40% Leistung gestellt, wir haben sie auf 70% geändert, das entspricht von den Bewegungen dann etwa denen im Beispielvideo in meinem Beitrag vorher und macht mehr Spaß. Zur Akkuleistung sind wir positiv überrascht: Mit einem 3S 4000maH-China-Lipo hatten wir ca. 35-40 Minuten herumgealbert, leichte Sachen gebaggert, Kette gefahren, nur wenige kurze Pausen gemacht, und danach waren die Zellspannungen noch auf knapp über je 3.8V. Das ist für uns sehr erfreulich, wir hatten wohl einigermaßen Glück und kein Montagsmodell erwischt - und besonders erfreulich ist, dass nichts leckt, alles ist absolut trocken, den Stiel kann ich mit der Hand nicht aufhalten, mit Dagegenstemmen würde es wohl trotzdem gelingen. Absenken tut sich bis jetzt nichts, mal über Nacht beobachten, ob sich da viel tut.

      Zur Kettenspannung:
      Beide Ketten hüpften anfangs beim Drehen am Touras, ich hatte aber den Eindruck, das wurde mit der Zeit weniger und verschwand (Sohnemann fuhr). Vermutlich war noch zuviel Lack an den Zähnen und der Kette? Mal gucken. Die Lackverarbeitung und die Spaltmaße des ganzen Baggers würde ich als "sehr gut" bezeichnen. Morgen können wir vielleicht schon die Abziehbilder anbringen.

      Hier noch ein bisschen was zum ansehen, bitte meine akustischen Beiträge ignorieren :)

      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Hallo Heini,

      Viel spass mit dem Dicken...

      Wegen dem spiel an der Kette können andere Federn helfen..

      Was viele machen auch ich hab es an meinen Bagger gemacht.. Dann springt sie nicht ab..

      Aber nicht zu stramm sollten die Federn sein...

      Kannst ja mal ein Foto machen von den Federn am Leitrad..
      mfg Tommy :tschuess :wech
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      1x Leopard 2A6 1/16

      IG NRW TEAM BAUSTELLE
    • Hallo Tommy, gerade habe ich Dich auf FB gelesen, gestern nachts war es schon spät. Ich bin noch in Urlaub, hab daher lange geschlafen und bin grad aufgestanden :-).

      Danke für den Tipp mit den Federn, den habe ich soeben notiert (ausgedruckt)! Der Respekt vor dem großen Metallhaufen ist noch groß und jede Schraube, die ich ändere, überlege ich mir zweimal vorher, um nicht eine Kettenreaktion auszulösen. Falls ich da womöglich zuviel zerlegen muss, kommt es erst Mal auf die ToDo-Liste, und die arbeite ich irgendwann in Ruhe ab.

      Warum bin ich so vorsichtig: Ich habe nun 10 Jahre in meiner Hobby-Werkstatt immer nur gebaut, gebastelt, viel Werkzeugbau und Maschinenbau gemacht, mit dem Ziel, endlich einmal einen Bagger selbst zu bauen. Infiziert habe ich mich damit ziemlich sicher ungefähr nach der Jahrtausendwende auf den damals noch legendären Shows der Modellbaumessen in Wien und später in Sankt Pölten. Nun bin ich dieses Monat 60 geworden und habe bemerkt, dass ich noch immer keinen Bagger habe. Ich habe halt feststellen müssen, dass ich bisher eher der Mechaniker war als der Fahrer und mir das schon zum Hals raushängt. Also nix mit einem "Selbstbau", der wohl mein Können und meine Ausdauer an die Grenzen gebracht hätte. Ich wäre wohl 5-6 Jahre älter, bis ein Eigenbau fertig würde und so gut hätte ich den nie hinbekommen. Vermutlich wird mir das im Verein und anderswo nachgesagt werden, nach dem Motto, der ist ja RTR und der Typ ist kein Modellbauer - aber der Fun ist mir momentan das wichtigste, ich will baggern und deswegen auch ein bisschen Bammel vorm Verbessern, Umbauen. Auch Sohnemann (13) ist (m)ein Motivationsschub, das macht viel Spaß!

      Ich hoffe deswegen, dass möglichst lange nichts kaputt geht und ich mehr Erde verschieben kann als Teile nachzubauen :)
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

      Mercedes Zetros 3-Achser mit Zwillingsreifen auf zwei Achsen, alle Räder angetrieben (Sonderanfertigung) --- Traxxas TRX4 Defender rot --- Bagger Amewi 580 v4 1:16 --- Bagger Hitachi Zaxis 360LC 1:12 (Link) --- Axial SCX10 mit Jeep-Karo --- Tamiya MAN TGX 18540
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    • Hallo Heini,

      mach dir da mal keinen Kopf wegen selber bauen.. ich hab den maschinen Park nicht um selber zu bauen..

      ich baue um wenn was defekt ist... Alles gut, der spass sollte im Vordergrund stehen und das tut es bei mir...

      Einfach spass haben.. das dein sohnmit dabei ist finde ich sehr gut, da viele Jugendliche keine lust auf sowas haben, oder zu teuer ist..

      Bin Aktiv Rennen gefahren im onroad berich, da hat man es gut bemekt das es ausstirbt... ist eben alles sehr teuer...
      mfg Tommy :tschuess :wech
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      IG NRW TEAM BAUSTELLE
    • Heute war ein heisser Badetag mit Schleck-Eis und danach Buschenschank, abends war es kühler und wir konnten dann endlich etwa 3 Stunden Hardcore baggern, auf der eigenen Teststrecke im Garten. Alles gewachsener Mutterboden und reichlich bewurzelt. Ich mit dem Amewi, Samuel mit dem Hitachi. Meine Aufgabe war, den Aushub auf einen fiktiven LKW aufzuladen. Mit 3 Lipos für den Hitachi sind wir gut ausgekommen (2x mit 5000mah, 1x mit 4000mah). Samuel hat sich als OpenTX-Wunderknabe gezeigt, mit 13-einhalb Jahren ist er mir schon haushoch überlegen - uff. Die Hydraulikzylinder hat er mir nix, dir nix, über Mischer mit der Pumpe verbunden und so regelt der Bagger nun von Standdrehzahl zu Vollgas rauf und runter, je nach Knüppelausschlag - die Kurven musste er allerdings mehrmals anpassen, bis ich zufrieden war :-). Der Pumpe hat er auch noch zwei Default-Drehzahlen und ein "Pumpe ein/aus" auf einen dreifach-Schalter gelegt, die wir nun frei wählen können. Machen Sachen waren auf unserer neuen Radiomaster noch verkehrt drauf (z.B. Schaufelrichtung), die hat er einfach umgestellt, die Kettenkurven möchte er morgen noch schöner einstellen, damit der Bagger nicht wie ein Rennauto beschleunigt. Er meinte dann, OpenTX sei toll und vor allem die Radiomaster TX16S sei schon ein feines Stück. Ich solle die beigelegte Flysky besser für den Amewi-Hydraulikumbau aufheben, denn "dafür reicht sie" völlig :-).

      Vorkommnisse gab es auch:

      2 kleine Kratzer im Lack (im Steinbruch gegen die Steinwände gefahren), die stecke ich aber unter "real ist es auch so" weg
      2 Schrauben am Scharnier des schwarzen Motordeckels haben sich gelockert (die werden wir mit Schraubensicherung befestigen).

      Erfreulich:

      Die VW-Hydraulikpumpe hatte ich mir aus reiner Neugier schon Anfang des Jahres gekauft und zum ausgiebigen Beäugen zerlegt. Somit wusste ich schon vor dem Baggerkauf, dass die innen sehr professionell und mehr als ok ist. Spannend dann aber, ob die Pumpe im Echtbetrieb im Hitachi auch wirklich gut ist - wir hatten vor allem Angst, dass sie ein Stromfresser sein könnte. Unser Test-Ergebnis: Die liefert alles, was wir brauchen, ohne murren, eher aber noch mehr, wenn wir das wollen - und ich glaube, wir wollen, denn morgen werden wir noch das Druckventil ein bisschen genauer einstellen, damit das etwas später öffnet und wir noch etwas mehr Kraft vor allem vorne an der Schaufel im Mutterboden haben. Ich wüsste momentan nicht, warum wir jetzt noch extra viel Geld für eine Kampshoff, Jungpumpe öder ähnliches ausgeben sollten. Die Akkuzeit ist ja wie oben schon steht, mehr als ok, der 400k Brushlessmotor ist gut regelbar, er wird lediglich handwarm und viel Kraft hat er auch. Der Öltank besteht aus dem gesamten runden Baggerheck und ist riesig. Er ist aus etwa 10mm dickem Alu, das Öl blieb über die ganze Zeit hin kalt bis handwarm. Die Pumpe liefert angeblich 1200mL und sie sieht qualitativ innen (zumindest ihre von mir zerlegte Schwester) nicht so aus, als würde sie jemals Schaden nehmen. Den Druck, den sie liefert, wollen wir noch testen. Wir haben den Eindruck, dass sie sehr sehr stark sein dürfte - obwohl, wir werden die volle Leistung ohnehin nie abrufen wollen. Heute ist das kleine Manometer mit der Post gekommen, denn ein solches ist im Hitachi leider nicht verbaut und wir möchten es bald verbauen, damit wir den tatsächlichen Druck wissen.

      Ketten:
      Das Hüpfen der beiden Ketten auf dem Touras war nur die ersten Minuten da und ist inzwischen nie wieder aufgetreten (vermutlich Überschuss an Lack und/oder noch nicht eingefahren?). Die Stahlkettenglieder machen sich am Betonboden gut, sie scheinen sehr widerstandsfähig zu sein. Wir meiden diesen Untergrund aber nach den ersten Tests trotzdem, es wäre ja schade darum, wegen dem unnötigen Abrieb.

      Ansonsten ist das, was wir uns da gekauft haben, wirklich ein riesiger Spaß, und mit soviel Fun haben wir ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Unser Garten verformt sich allerdings zum Leidwesen meiner Frau mehr und mehr zu einem großen Wühlhaufen :)
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Heute hat Samuel den "Druck" auf mich erhöht, eine "Druck"-Anzeige zu bekommen. Naja dachte ich mir, ich "drücke" mich davor, das kommt ja auch von "Druck". Er hat gewonnen und ich war dann mit ihm in der Werkstatt. Da hatte ich aber gleich mal den Spiess umgedreht und er durfte an der Standfräse arbeiten, ich war Security. Skizze, Plan und Durchführung habe ich ihm weitgehend überlassen und das Ergebnis gefällt mir. Rausgekommen ist ein kleiner rechtwinkeliger Messingadapter, auf einer Seite mit einem M8-Gewindeloch für unser kleines Manometer, auf der anderen Seite einem M5-Gewindeloch für den Hydrauliknippel. Das Manometer kauften wir am 20.02.2020 mitten in der Coronakrise auf Aliexpress um € 2,45 inkl. Versand, geliefert wurde es diese Woche, also genau zur richtigen Zeit, als wir es brauchten :-).

      Leider haben wir nicht einmal ein kleines Stück Hydraulikschlauch von nur 5-6cm Länge daheim, um die neue Bastelei anzuschließen. Sohnemann will nicht auf eine Bestellung aus D warten, daher überlege ich, aus meinen Dampflokomotiven-Beständen ein Kupferrohr 3mm außen, 2mm innen, auf vorhandene Hydrauliknippel aufzulöten. Bei denen müsste ich vorher halt die Gewinde abdrehen, was ja kein Problem wäre - ob ich morgen eher ins Pool gehe oder er gewinnt. wer weiß da schon?

      Für Euch aber wieder von heute Bilder dazu, vor allem die neuesten Maße begeistern mich, das Akkufach ist einfach riesig.





      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Servus,
      das weicht jetzt etwas vom Thema ab, aber du schreibst was von Dampflok bestand. In welchen Maßstab hast du die?? Da ich selber auch eine BR80 Kohlegefeuert im Maßstab 1:10 besitze wird man da neugierig.
      Gruß Patrick
      Modelle:
      Huina 580 V4
      Huina 573
      Tamiya Actros 1850
      2 Achs Kippauflieger
      BR 80 1:10 Kohlegefeuert
    • Also ich wollte immer die "Jennifer" bauen (eine ganz kleine Lok, der Bauplan war hervorragend, Bilder, Textbegleitung und alle kostete nur 40 Euro, hatte alle CAD-Angaben in PDF-Format, und viel einfachen Text, er war von DI Frank Rösler, den man inzwischen leider nicht mehr erreicht) und hatte mit dem Bau sogar begonnen. Dann hatte ich von einem inzwischen verstorbenen Freund eine unfertige Dampfmaschine bekommen, das war es dann auch schon mit meiner Lokomotiven-Karriere. Die Teile sind da, und ich nutze sie für alles andere gerne (Minischrauben, Halbzeug, zöllige Werkzeuge, etc).

      Irgendwann während des noch unfertigen Baues kam ich dann drauf, dass in meiner Gegend ein Modellbauverein mit Freigelände (Modellbaugruppe 20) ist, den ich eigentlich schon Jahre früher auf den heimischen Messen besuchte und vor allem sehr bewunderte, aber mangels Funktionsmodellbau nicht nutzen konnte. Sohnemann mit seinem Crawlern, Schiffen, Autos und seinem Tamiya LKW brachte mich dann zurück auf den rechten Pfad der Tugenden. Seither liegen die Dampfsachen brach und ich bin sogar froh drüber. Denn da sind bei uns in der Gegend um Wien fast nur mehr überdurchschnittlich alte Kollegen am Werk, und das sage ich, mit 60!. Auch Schienen gibt es hier kaum, geschweige denn, Vereine. Die Schiffsmodellbauer sind die einzigen hier, die noch älter und am aussterben sind, mangels genügend Badeseen, wo das noch erlaubt ist.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Ich habe zwei 5000mAh parallel verbunden, das war auch kein Problem, es gingen auch 3 Lipos gleichzeitig :-), der Platz ist aber für drei weitere Ventile nahezu ideal.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Nach einiger Zeit des Baggerns haben wir Probleme.

      Der ursprüngliche im Bagger verbaute Hydraulikschlauch vom Ventil zum Stil hielt etwa 20 Betriebsstunden gut, ist uns danach aber schon mehrfach geplatzt. Die Schläuche für Löffel und Arm sind nach wie vor ok. Anfangs dachte ich, weil der womöglich zu wenig aushält. Wohl aber deswegen, weil die Pumpe viel Druck liefert und vom Hersteller das DBV auf 50bar eingestellt war - laut unserem nachträglich eingebauten Manometer kamen die auch an, also zuviel und ich dreht so weit als möglich zurück (vermeintlich ca. 20 bar, siehe weiter unten, die aber bald auf 35bar anstiegen). Dann begann unser Leidensweg, ich kaufte zunächst die Schläuche von Landefeld aus PA (4mm/2,7mm) und der hat "nur" 23bar. Sohnemann hatte auch die neue Fernsteuerung ohne Mischer programmiert, also die Leistung der drei Hydraulikkanäle nicht dazugemischt, sondern jeden Zylinder 100%, weil er nicht genug kriegen konnte. Der Schlauch platzte inzwischen schon 4mal, und immer nach 15-60 Minuten, immer war auch nur ein kleines Loch (1-2mm) am Schlauch ganz beim 90°-Nippel am Ventilblockausgang. Das DBV habe ich auf so wenig Druck als möglich eingestellt, das sind etwa 20bar. Es ist aber komischerweise so, dass, wenn ich einen Zylinder auf Anschlag fahre, der Druck 4-5 Sekunden auf 20 bar ist, um dann auf ca. 33-35bar anzusteigen. Warum ist das so? Ein Bekannter im Verein glaubt, dass die Durchflussbreite des DBV zu klein sein könnte und sich deswegen nach kurzer Zeit der Druck stärker aufbaut.

      Ich hatte daraufhin, in der Hoffnung beim Experten das Richtige zu finden, bei Kampshoff einige Meter Druckschlauch gekauft, der mit 45 bar angepriesen wird ("Schlauch schwarz 4x2,5mm , maximaler Druck 45Bar"). Der Schlauch ist aber aus meiner Sicht eine wirkliche Niete, denn er hält doch deutlich merklich weniger aus als der von Landefeld. Er platzt schon nach wenigen Sekunden bei nur 20bar am Manometer. Er ist wohl auch nicht aus PA, sondern eher aus einem weichen Kunststoff (sehr biegbar). Die aufgeplatzte Stelle ist auch nicht nur ein kleines Loch, sondern hat eine Länge von ca. 12-15mm.

      Ansonsten:
      Als weitere Maßnahmen habe ich auch noch ein Ölfilter (Sinter) geordert und auch einen Hydrauliköl-Kühler (den grösseren von Lesu bei SCM), denn bei meinen Problemen war die sommerliche Luft sicher auch etwas warm. Allerdings muss ich das erst verbauen und wohl gemeinsam mit guten Schläuchen, die ich noch suche.

      Daher einige Fragen an die Experten unter Euch:

      Ich habe die Mischer nun so umprogrammiert, dass die Pumpe (wie schon bisher auch) mit 20% Standby läuft und jeweils für jeden Hydraulikkanal ein Teil dazugemischt wird. Für den Ausleger 35%, für den Stil 35% und für die Schaufel 20%. Mir ist bewusst, dass weniger Volumenstrom keinen (oder weniger) Einfluß auf den Druck hat, aber anfangs bei der Originalfunke war die Pumpe auch nur begrenzt eingegeben (auf 70% und damit hatte es ja trotz 50 bar längere Zeit funktioniert (mit China-Hydraulikleitungen). Kann da auch was dran sein oder kann ich da eher nicht drauf hoffen?

      Es gibt auch noch Schläuche mit 4mm/2mm, also ist der mit 1mm Wandstärke etwas dicker, und die halten laut Beschreibung 44 bar aus. Wäre das eine Alternative, denn ich fürchte, die bekomme ich gar nicht mehr auf die Nippel drauf. Oder, ginge das trotzdem irgendwie, zB. durch Anwärmen und Dehnen des Schlauchendes?

      Tobias Braeker hat als einziger weit und breit im Internet noch einen Schlauch mit 4mm/2,5mm und 80 bar. Ich bezweifle aber, dass es das geben kann bei einer Wandstärke von 0,75mm. Oder irre ich da?

      Etwas verwirrt, wie ich weiter vorgehen soll, freue ich mich schon auf Eure Ratschläge!
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Ich verarbeite bei meinen Modellen die Schläuche in 3 und 4mm Durchmesser und habe eigentlich wenig Schlauchplatzer. Meine Modelle fahre ich mit Drücken von 20 bis 30 bar. Aus meiner Sicht ist bei Deinem Bagger das Problem, das der Druck nicht sauber eingestellt werden kann, bzw die Ölmenge des Tanks zu gering ist und es nach kurzer Zeit zu heiss wird. Ich würde es erstmal mit einem vernünftigen DBV versuchen und die Öltemperatur im Auge behalten. Bei meinem Bagger bekomme ich auch im Sommer bei langen arbeiten nie eine höhere Temperatur als 35 Grad.
      Gruß Hansi !!


      Ich würd lieber einen VOLVO schieben, als einen Actros fahren.
    • Hallo Hansi!

      Vielen Dank für Deine Ratschläge!

      Dein Tipp mit der Öltemperatur ist sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes ein "heißer" Tipp und das möchte ich nun (hoffentlich) mit dem schon vorhandenen größeren LESU-Ölradiator von SCM in den Griff bekommen. Mein Hydrauliköltank ist allerdings sehr groß (etwa 260mmx50mmx30mm), aber egal, das sollte gut gekühlt werden, vor allem im Sommer.

      Zum Schlauch:

      Ich habe soeben bei einer österreichischen Firma 10 Meter vom 4/2mm PA-Schlauch geordert, der kann mit 50 bar belastet werden, weil er ja eine dickere Wand als der mit 4/2,5mm hat. Hoffentlich bekomme ich den aber noch auf den Nippel und hoffentlich stimmt dann noch die Durchflußmenge. Was das DBV betrifft, so werde ich mal reingucken, ob da womöglich Dreck drinnen ist, der Bagger hat ja (noch) kein Ölfilter, das ist aber auch schon unterwegs. Ergänzend kommt ja jetzt auch noch hinzu, dass ich die Hydraulikpumpe nicht mehr mit Vollgas laufen lasse.

      Jedenfalls werde ich hier berichten, sobald ich erfolgreich bin.
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

      Mercedes Zetros 3-Achser mit Zwillingsreifen auf zwei Achsen, alle Räder angetrieben (Sonderanfertigung) --- Traxxas TRX4 Defender rot --- Bagger Amewi 580 v4 1:16 --- Bagger Hitachi Zaxis 360LC 1:12 (Link) --- Axial SCX10 mit Jeep-Karo --- Tamiya MAN TGX 18540
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    • Hi Heini,

      wie von Hansi schon beschrieben, stimmt da was im set-up nicht:

      bei mir sind auch mal Schläuche geplatzt, aber da habe ich das DBV falsch eingestellt gehabt, dass es auf über 40 bar ging...

      meine Set-up ist aktuell so:

      DBV vom Kampshoff auf 33 bar eingestellt, hier fahre ich die Zylinder auf Anschlag und dann öffne ich trotzdem das dazugehörige Ventil/Kanal im Sender voll, so dass die Pumpe höher dreht (durch den Mischer) Jetzt fließt ja alles durchs DBV und da habe ich den max Druck eingestellt. Selbst wenn ich nun eine 2. Funktion dazu "mische" also hier auch auf "Anschlag fahre geht mein Druck nicht höher, das DBV kann also die Fördermenge der Pumpe ab

      bei einem 360L eines Vereinskollegen war das DBV aber auch nicht wirklich regelbar, da ist trotzdem bei "Volldrehzahl" der Pumpe und Zylinder auf Anschlag der Druck extrem angestiegen... die Schläuche habe es aber ausgehalten (noch)

      Teilweise wären für meinen langen Löffel schon etwas mehr als 33bar nötig, sonst hat er selbst mit den großen Zylindern Probleme in extrem fester Erder, aber ich denke bei 33-35 bar sollte man es belassen, Premacom fährt auch nur mit 30bar... hier muss man eben mit Können baggern, ich möchte mein Material schon etwas schonen.

      Meine Temperatur überwache ich ja über die Telemetrie und die steigt eigentlich nicht über 35°C im Betrieb, wenn der Bagger im Leerlauf ist, also gegen das DBV arbeiten muss ist sie sogar höher als im Arbeiten, was ja klar ist, da dann das Öl nicht durch das DBV muss uns sich da beim Durchfluss durch den Kegel / Spitze erwärmt. das erzeugt ja Reibung...

      Bei Dir würde ich neben dem Ölfilter einfach das DBV rausschmeißen und ein vernünftiges reinbauen...
    • Danke Dir für Deine immer wertvollen und vor allem nett formulierten Tipps! Du bist ja wirklich sehr erfahren, was ich aus Deinen Beiträgen so erkennen kann.

      Ja, das DBV muss weichen, da hast Du recht - besser gesagt, es wird durch einen Stoppel ersetzt (es sitzt ja bei mir zwischen Brushlessmotor und Pumpe auf der Zwischenplatte, wo die Schläuche angeschlossen sind). Momentan habe ich aber einige Baustellen offen und schon am Samstag ist ein kleiner, feiner Fahrtag bei uns am Vereinsgelände, das wird dann knapp. Etwas schnell "zusammenpfuschen" möchte ich aber auch nicht. Öl-Filter kommt diese Woche, 50 bar Schläuche hole ich am Do oder Fr, der Ölradiator liegt hier und wartet auf einen Befestigungsadapter, den ich testweise mal mit dem 3D-Drucker machen möchte, upps, und schon kommt das Wochenende, viel zu schnell wird es wieder vorüber sein.

      Aber das kennt Ihr ja sicher alle selbst auch :)
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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    • Ein kurzer Bericht heute von mir, nach einem ganzen Tag auf unserem Modellbaugelände in Spillern hatte der Bagger über acht Stunden, verteilt auf 2 Fahrer (Dad, also ich, und Sam), zu schuften. Die Platzer im Hydraulikschlauch gehören der Vergangenheit an und die Hydraulik funktioniert nun zuverlässig, stark und sehr zufriedenstellend, wie am Anfang. Was führte zum Erfolg?
      1. Wir haben die Pumpen-Förderleistung über die Mischer reduziert (je 35% für Ausleger und Stiel, die Schaufel auf 30%)
      2. Ein neuer, besserer Schlauch, der für 50bar ausgelegt ist, wurde verbaut und der hält nun perfekt, keine Platzer (gestern 4 Stunden, heute 8 Stunden gebaggert)
      Wir haben auch festgestellt, dass bei unserem Hitachi die Temperatur des Hydrauliköls nicht einmal handwarm wird, was mich ja auch bei dem riesigen Öltank, nämlich dem kompletten Baggerheck mit 270mm Breite gewundert hätte und ich möchte also momentan eher nicht daran glauben, dass das Öl zu warm werden würde. Somit lag der Fehler wohl an der sehr großen Durchflussmenge der Pumpe und dem Druckbegrenzungsventil, das mit dem etwas dünnen Querschnitt nicht mehr ausreichend mitkam. Auch die Schläuche von Landefeld (23bar), aber besonders die von Kampshoff (45bar), waren nicht ausreichend, wobei die bei Kampshoff angegebenen 45bar nicht annähernd dem in der Realität erreichbaren Druck entsprechen, da halten eher die Landefeld, die nur für 23bar angepriesen werden, mehr aus. Die neuen Schläuche sind nun von Hostra aus Wien 22, Rautenweg 11 und halten 50bar aus. Sie kamen extra von der Zentrale aus Graz nach Wien und waren am Donnerstag schon daheim. Der Preis mit € 1,27/Meter erscheint mir als sehr günstig. Sie werden übrigens nicht mehr als Schläuche, sondern als Rohre verkauft, weil sie schon einigermaßen steif sind (naja, einen 80mm Radius bekommen wir damit problemlos hin, ich halte aber, wenn man mit Gefühl vorgeht, auch 50-60mm für machbar). Mit den Maßen 4mm außen und 2mm innen haben sie auch viel mehr Wandstärke. Damit sie auf die Nippel passen, musste ich die Enden mit einem kleinen 2,7mm-Bohrer etwa 4mm tief etwas erweitern. Ich hatte Angst, da eine Schwachstelle einzubauen, nachdem das aber nun ca. die Länge der Nippelhülsen ist, halten die dagegen und das hält perfekt. Der Durchfluss ist mit 2mm ausreichend, wir baggern momentan mit 27-28bar Druck. Da geht im Mutterboden ordentlich viel weiter. Die Zacken der Schaufel werde ich wohl bald nachschleifen müssen :-). Doch eher möchte ich mir eine Schaufel mit drei versetzten Zähnen, also eine Kombi aus Reißzahn und Schaufel bauen.

      Zunächst nutzen wir aber noch das Traumwetter, Cad-Zeichnen, Stahlfräsen und Hartlöten sind doch eher Tätigkeiten für die herbstlichen Werkstatt-Tage.

      Ein kleines Missgeschick gab es auch noch, das der chinesischen (oder vietnamesischen?) Endmontage geschuldet ist: Der Drehkranz hatte anfangs überhaupt kein Spiel, weder am Drehmotor, noch auf der Nickachse. Doch mit der Zeit mussten wir beobachten, dass das Spiel, besonders in der Nickachse immer mehr wurde. Da wir die letzten Tage lieber laufend gebaggert hatten, hatten wir die Werkstattarbeit für Schlechtwettertage aufschieben wollen. Ergebnis: Von 6 Schrauben, die den Bagger mit dem Fahrwerk verbinden, waren heute schon vier komplett runtergefallen, 2 hielten noch ein bisschen und eine Intervention mit Schraubensicherung und fest abgezogenen Schrauben war notwendig. Kein Problem, auf der Unterseite vom Fahrwerk ist ein Montagedeckel und das Heimfahren, um Schrauben zu holen, dauerte länger, als die Reparatur. Was hat uns heute am meisten beeindruckt?

      Mit einem einzigen 6000maH-Akku haben wir zweieinhalb Stunden gebaggert (hauptsächlich Mutterboden ausheben und auf LKWs verladen, mit Pausen, wenn grad kein LKW da war).
      Viele Grüße, Heini
      (mandl.it)

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