3d Druck oder nicht?

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    • Reinhard, das kann ich gut verschmerzen bei nem Modell, das wie man sieht, sonst zu 99% ohne sowas auskommt...

      Aber ich seh schon, hier hat jeder seine Ansichten. Meine sind eben so-eure so! Seh da auch nix "bedrohliches". So ein quatsch! Ich mag halt die Entwicklung nicht-fertig.
      "Da besteht doch wohl ein kleiner Unterschied, ob ich mir die Ansprache von einem gelernten Staatsmann ansehe, wie das früher der Fall war, oder ob ich mir von diesem Laienprediger was vorschwindeln lasse, den die sich jetzt da als Bundeskanzler halten."
      © Alfred Tetzlaff,1973.
    • Hi Leute,

      ist ein interessantes Thema, zu dem ich mich gern äußern würde.
      Ich werde jetzt einmal keinen Bezug auf vorangegangene Threats nehmen.

      Als ich vor ein paar Jahren mit dem 3D Druck angefangen habe, war die Erstellung einer CAD nahezu Feindesland.

      Der Drucker wurde angeschafft und ich mußte mich nun zwangsläufig mit dem Thema CAD auseinandersetzten.
      Nur so konnte ich aus meinen Ideen greifbare Objekte schaffen.

      Ich habe auch mit Dekupiersäge und einem Dremel angefangen Modelle zu bauen...……..aber man entwickelt sich, sonst würden wir Heute noch Kutsche fahren.

      Was der 3D Drucker für mich persönlich bedeutet, kann sich im Grunde jeder denken.

      Aber so läuft das nun mal, denken zeichnen drucken......…..thats the way...……….und es wird noch deutlich mehr.

      Schaut Euch doch mal um, vor 7-10 Jahren war das noch exotisch und brutal teuer, Heute für 170 Euro bei Ebay als Bausatz.

      Ist es nicht erstaunlich welche Möglichkeiten es heute gibt...………..Ich bin gern dabei diese Entwicklung miterleben zu dürfen.
    • rc_truck_allgäu wrote:

      Ich sprach REIN vom 3D Druck ohne jeglichen Vergleich zu anderen Bau-Varianten. Das Drucken macht nach dem kalibrieren für den Druckenden keine Arbeit mehr, weshalb beinahe alles in der Dateierstellung liegt.

      Das und auch nur das habe und wollte ich damit sagen.
      ... da möchte ich nur kurz meinen gestrigen Abend schildern, an dem ich nach einem erneuten Selbstmordversuch meines Druckers ihn ne halbe Stunde zerlegen und reinigen musste. Klar ist das ein Resindrucker, aber auch bei einer Heißklebepistole bleibt eine gewisse Wartung und nachjustierung nicht aus. ;)

      Guten Start!
      Ulrich
      Homepage privat 'http://www.funktionsmodellbau-geiger.de'
      Webshop 'http://fmb-geiger.de'
    • Ulrich wrote:

      rc_truck_allgäu wrote:

      Ich sprach REIN vom 3D Druck ohne jeglichen Vergleich zu anderen Bau-Varianten. Das Drucken macht nach dem kalibrieren für den Druckenden keine Arbeit mehr, weshalb beinahe alles in der Dateierstellung liegt.

      Das und auch nur das habe und wollte ich damit sagen.
      ... da möchte ich nur kurz meinen gestrigen Abend schildern, an dem ich nach einem erneuten Selbstmordversuch meines Druckers ihn ne halbe Stunde zerlegen und reinigen musste. Klar ist das ein Resindrucker, aber auch bei einer Heißklebepistole bleibt eine gewisse Wartung und nachjustierung nicht aus. ;)
      Guten Start!
      Ulrich
      Ja, dessen bin ich mir bewusst. Ich hab ja selbst einen, wenn auch FDM. Aber sagen wir, sobald der erste Layer ordnungsgemäß gearbeitet ist, kann man sich halbwegs entspannt in die Passive begeben, dann ist "das Werk getan".
      Ehrwanger Spezial-Transporte.
      Verlässlich an jeden Ort!


    • Moinsen,

      also, ich sehe den 3d Druck als Variante oder Hilfsmittel des Modellbaus.
      Es macht für mich keinen Unterschied, ob ein Modell mit 100%iger Fertigungstiefe aus eigener Produktion stammt, wenn dies unter Zuhilfenahme von Werkzeugen, á la Drehbank, CNC Fräse oder eben nem Drucker entsteht.
      In der Umsetzung liegt die "Kunst". Was ich damit sagen will, ist das der Drucker meiner (!!) Meinung nach genau so zu betrachten ist, wie eine Drehbank. Oder wie ist das zu verstehen? Jemand der seine Felgen "dreht" verdient die allgemeine Hochachtung, jemand der seine Felgen gedruckt hat, wird ausgelacht?

      -VolvoFH-

      Projekte: Volvo FH
      Faun 912
    • VolvoFH wrote:

      Moinsen,

      also, ich sehe den 3d Druck als Variante oder Hilfsmittel des Modellbaus.
      Es macht für mich keinen Unterschied, ob ein Modell mit 100%iger Fertigungstiefe aus eigener Produktion stammt, wenn dies unter Zuhilfenahme von Werkzeugen, á la Drehbank, CNC Fräse oder eben nem Drucker entsteht.
      In der Umsetzung liegt die "Kunst". Was ich damit sagen will, ist das der Drucker meiner (!!) Meinung nach genau so zu betrachten ist, wie eine Drehbank. Oder wie ist das zu verstehen? Jemand der seine Felgen "dreht" verdient die allgemeine Hochachtung, jemand der seine Felgen gedruckt hat, wird ausgelacht?
      Hallo zusammen,

      sehe es genau so! Anders wäre z.B. mein aktuelles Projekt für mich nicht möglich



      Gruß Mario
      _______________________________________

      Modelle:

      - Fendt 930 mit Zapfwelle
      - Fendt 1050 mit Zapfwelle und 3 Gang Getriebe
      - Briri Güllefass
      - im Bau: Eckart Lupusline Güllefass

      Instagram: marios3dmodellbau
    • Moinsen!

      @ Mario: genau das meine ich damit!

      Es wäre auch möglich gewesen, den Tank auf "alte" Art zu bauen:
      1. "auf Spant": wer schon Mal ein älteres Schiffsmodel gebaut hat, weiß was ich meine... :rolleyes:
      2. Als "Positiv": in Form eines Originals, welches negativ abgeformt wird und dann nochmals laminiert... :kratz

      Geht auch und führt irgendwie zum Ziel.
      Warum also nicht unter zuhilfenahme moderner Fertigungstechniken (...und ohne unmengen von Schleifstaub...)

      -VolvoFH-

      Projekte: Volvo FH
      Faun 912
    • VolvoFH wrote:

      Es macht für mich keinen Unterschied, ob ein Modell mit 100%iger Fertigungstiefe aus eigener Produktion stammt, wenn dies unter Zuhilfenahme von Werkzeugen, á la Drehbank, CNC Fräse oder eben nem Drucker entsteht.
      In der Umsetzung liegt die "Kunst". Was ich damit sagen will, ist das der Drucker meiner (!!) Meinung nach genau so zu betrachten ist, wie eine Drehbank. Oder wie ist das zu verstehen? Jemand der seine Felgen "dreht" verdient die allgemeine Hochachtung, jemand der seine Felgen gedruckt hat, wird ausgelacht?
      Danke für deine Worte ,besser hätte man es nicht sagen können :thumbup: :thumbsup:
      Grüsse aus der Südheide
      Rene
    • Moinsen!
      Ich setze da gerne noch einen drauf!

      Folgendes "Problem":



      Das vordere Federlager, so wie es der Achse beilag. Nicht unbedingt schön und im gesamten Grün ziemlich auffallend...
      Bevor ich allerdings dazu kam das Thema mit einem Farbüberzug zu beheben, stellte ich fest, dass der Lenkeinschlag künstlich durch die
      Kotflügel begrenzt wurde. Baufehler / Fehlkonstruktion meinerseits.
      Die Achse musste etwa 3 mm nach vorn versetzt werden. Das schied zunächst aus, da das eine komplette Überarbeitung der Rahmen-
      konstruktion nach sich gezogen hätte. Also zwei Tage nachgedacht und zwei Stunden ge"tinkert":


      Das Ergebnis exportiert und im slicer umgesetzt, danach an den Drucker übergeben und etwa 15 Minuten fasziniert zugeschaut.
      Nach dem Abkühlen (länger als der Druckvorgang) und der Montage am Truck sah das Ganze dann so aus:


      Problem behoben (ja, ja, ich weiß, die Farbe...)
      Achse 4mm weiter vorne und 2mm tiefer(höher)= mehr Federweg.

      Das hätte ich definitiv anders nicht hinbekommen.
      Und das Teil ist nirgends zu kaufen!!!
      Und weitere Aspekte kommen hinzu: Mehrere Teile gleichzeitig und absolut identisch zudem lassen sich konstruktionsmängel leicht beheben.
      Mach das mal mit handgefertigten Einzelteilen...

      Bis denn, denn... :tschuess

      -VolvoFH-

      Projekte: Volvo FH
      Faun 912
    • truckerfahrer wrote:

      Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde. Aus aktuellem Anlass, neue Programme, neue 3d-Drucker, neue Ideen wie Modelle virtuell ausgesucht und ausgedruckt werden (oder Teile davon) mache ich mir Gedanken um unser Hobby.
      Eines vorneweg, ich bin nicht grundsätzlich gegen 3d-Druck und auch nicht einzelne Teile in ein Modell zu integrieren.Aber kann es Modellbau sein, wenn der grösste Teil nur noch 3d - Druck ist?Ist es nicht schade um unser so vielseitiges Hobby wenn feilen, drehen, fräsen, schleifen, spachteln und und ... immer weniger wird und schliesslich (fast) jedes Modell einfach ausgedruckt werden kann, zusammenbauen - fertig?Ist es nicht schade, wenn jeder zu Hause seine Teile bestellt, zusammenbaut und im besten Fall noch an einer Messe (die ja dann auch nicht mehr benötigt wird) mit dem Modell fährt?Ist es nicht schade, wenn auf Grund der Entwicklung (wie die auch immer genau aussehen wird), die Messen nicht mehr stattfinden? ich bin auch bei onlinedatingerfahrungen am start. Ist es nicht schade, wenn die Messen weg sind man im besten Fall noch auf einem Parcour im Verein fahren kann?Wie gesagt, Ich habe sogar selber schon einen Kollegen gebeten das eine oder andere Teil zu drucken, da mir auf Grund der fehlenden Werkzeuge. , Maschinen die Herstellung kaum möglich war und es ein Teil war, dass doch ins "Auge springt" beim Modell und deshalb auch gut aussehen soll oder zb ein Filter mit 180 Löchern im Kreis angeordnet, welche optisch schon regelmässig und passend sein sollten damit es ansehnlich ist.Geht die Handarbeit, das handwerkliche Geschick, die Fantasie und Umsetzung mit Materialien aller Art verloren? Ich kann es ja zeichnen, wenn nicht schon vorhanden und einfach drucken.Wohin der Weg genau geht weiss ich nicht, aber ich finde, Handarbeit, Fantasie, pröbeln, kleben, feilen, schleifen …… muss doch sein oder nicht?
      Wie seht ihr das?Meine Meinung zur Abstimmung, max 40 % oder eher weniger.
      Ich sehe das ähnlich wie du! Der 3D Druck ist aber heute nicht mehr weg zu denken und eben auch für den Privathaushalt erschwinglich geworden
    • truckerfahrer wrote:

      Aus aktuellem Anlass, neue Programme, neue 3d-Drucker, neue Ideen wie Modelle virtuell ausgesucht und ausgedruckt werden (oder Teile davon) mache ich mir Gedanken um unser Hobby.

      ich mache mir eher Gedanken um dieses Hobby, wenn z.B. zigtausende Euro für ein Fertigmodell ausgegeben werden und das dann als Modellbau präsentiert wird.

      3D-Druck ist doch eine gute Möglichkeit, selber Formen zu bauen die sonst kaum oder gar nicht möglich wären. Warum soll man das dann nicht benutzen?

      Jemand nimmt sich ein Tamiya-Fahrgestell und druckt sich ein eigenes Fahrerhaus dazu. Welches dieser beiden Komponenten ist dann als Modellbau zu bezeichnen? Ich denke, nur das selbst erstellte Fahrerhaus.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Seilbagger wrote:

      ich mache mir eher Gedanken um dieses Hobby, wenn z.B. zigtausende Euro für ein Fertigmodell ausgegeben werden und das dann als Modellbau präsentiert wird.

      3D-Druck ist doch eine gute Möglichkeit, selber Formen zu bauen die sonst kaum oder gar nicht möglich wären. Warum soll man das dann nicht benutzen?

      Jemand nimmt sich ein Tamiya-Fahrgestell und druckt sich ein eigenes Fahrerhaus dazu. Welches dieser beiden Komponenten ist dann als Modellbau zu bezeichnen? Ich denke, nur das selbst erstellte Fahrerhaus.
      Du sprichst mir aus der Seele Wolfgang, genauso sehe ich das auch. :thumbup:

      Zumal bei einem 3D Druck immer noch genug basteln und Modellbau zu tun ist mit

      schleifen ,spachteln ,anpassen usw.

      Jedem soll sein Hobby Spaß machen und da ist es doch egal wie man das erreicht... ;)
      Grüsse aus der Südheide
      Rene
    • Hallo zusammen,
      auch ich nutze einen 3-D drucker.
      Ich denke es ist eine perfekte Erweiterung zum Hobby, jeder hat andere Fähigkeiten und auch Möglichkeiten. Es gibt Leute die super mit PS bau können, andere super mit Messing arbeiten.
      Der 3D druck hilft mir besonders im Bereich wo zwei Elemente identisch sein sollen, wo ich mit PS halt verzweifle.

      Ganz zu schweigen, dass diese ja auch im sichtbaren Bereich nachbearbeitet werden müssen.

      Für mich ist er nicht mehr wegzudenken, zumal bei Modellen wo viel Eigenkonstruktion ist hilft es enorm.
      Gruß
      Stefan
    • Seilbagger wrote:

      ...zigtausende Euro für ein Fertigmodell ausgegeben werden und das dann als Modellbau präsentiert wird.
      Und das regt mich zunehmend auf. Weg vom ModellBAU - hin zum quasi fertig konfigurierten Gesamtmodell,
      bei dem man dann hin und wieder auch noch selbst Werkzeug in die Hand nehmen muss - bah!

      Zukaufteile sind schön, erleichtern die Arbeit und auch Ich nutze Sie. Ich gehe aber auch ehrlich damit um,
      dass ich vieles handwerklich einfach nicht drauf hab. Wer das auch so preis gibt, soll zukaufen wie er möchte.

      Wenn dann aber Leute öffentlich, mit stolz geschwellter Heldenbrust umher watscheln, weil sie sich vom Hersteller
      Ihren Truck direkt haben aufbauen lassen, steigt mir doch dezent der Puls. Keine Ahnung vom lackieren,
      schleifen, einpassen, verdrahten, abstimmen oder sonst was. Dazu kommt dann oft noch, dass diese Gesellen fahren
      wie betrunkene Kieskutscher aufm Balkan.

      Einigen würde die ganze Arbeit dahinter (nicht nur die anscheinend nicht so hart verdienten Scheine) mal gar nicht
      schaden kennen zu lernen.


      Kurzum, ich schätze jeden ganz gleich ob hier online oder auf den Parcouren, der mir Fragen und Infos zum Modell beantworten
      sowie seine eigene Arbeit darin vermitteln kann. Jedoch keinen einzigen derer, die gewissermaßen zum Akku einlegen noch eine
      Anleitung brauchen. Und die werden immer mehr :thumbdown:
      Ehrwanger Spezial-Transporte.
      Verlässlich an jeden Ort!


    • rc_truck_allgäu wrote:

      Seilbagger wrote:

      ...zigtausende Euro für ein Fertigmodell ausgegeben werden und das dann als Modellbau präsentiert wird.
      Und das regt mich zunehmend auf. Weg vom ModellBAU - hin zum quasi fertig konfigurierten Gesamtmodell,bei dem man dann hin und wieder auch noch selbst Werkzeug in die Hand nehmen muss - bah!

      Zukaufteile sind schön, erleichtern die Arbeit und auch Ich nutze Sie. Ich gehe aber auch ehrlich damit um,
      dass ich vieles handwerklich einfach nicht drauf hab. Wer das auch so preis gibt, soll zukaufen wie er möchte.

      Wenn dann aber Leute öffentlich, mit stolz geschwellter Heldenbrust umher watscheln, weil sie sich vom Hersteller
      Ihren Truck direkt haben aufbauen lassen, steigt mir doch dezent der Puls. Keine Ahnung vom lackieren,
      schleifen, einpassen, verdrahten, abstimmen oder sonst was. Dazu kommt dann oft noch, dass diese Gesellen fahren
      wie betrunkene Kieskutscher aufm Balkan.

      Einigen würde die ganze Arbeit dahinter (nicht nur die anscheinend nicht so hart verdienten Scheine) mal gar nicht
      schaden kennen zu lernen.


      Kurzum, ich schätze jeden ganz gleich ob hier online oder auf den Parcouren, der mir Fragen und Infos zum Modell beantworten
      sowie seine eigene Arbeit darin vermitteln kann. Jedoch keinen einzigen derer, die gewissermaßen zum Akku einlegen noch eine
      Anleitung brauchen. Und die werden immer mehr :thumbdown:
      Solange sich diese nicht wie du beschreibst sich mit fremden federn schmücken finde ich auch diese Leute okay, es geht halt einfach darum zu fahren und Spaß zu haben. Ich denke wenn es meinen SK so gegeben hätte wie der da steht als Fertigmodell hätte ich mir den auch so geholt ohne den Zusatzaufwand den ich investieren musste. auf der anderen Seite konnte ich durch den Mehraufwand meine Fähigkeiten im Modellbau verbessern und habe ein besseres Verständnis erlangt wie Sachen funktionieren.
      Mfg Sebastian

      Mein Modell:
      Mercedes Benz SK 3344 AS
    • Ich denke hier muss man die Emotionen wieder etwas runterbringen:

      Das Thema gibt es doch bei allen Lebensthemen: Leute die sich über das Auto, das Haus, das Pferd, die Firma oder "die hübsche Frau" (ohne jetzt zu sexistisch zu sein) als Statussymbol definieren.

      Und auch hier unterscheide ich: Ich kenne ganz reiche Leute die nicht posen, aber trotzdem zwei Porsche fahren, und das auch als Leidenschaft sehen, solchen Leuten vergönne ich den Porsche. O-Ton vom Seniorchef nachdem wir beim Small-Talk drauf gekommen sind, ob es ein neuer 911er ist (Kennzeichen und Farbe waren gleich, ist also nicht aufgefallen), nur das die 3. Bremsleuchte jetzt anders aussieht. Er hat ganz gestrahlt: Ja ist der ganz neue, und er hat gleich davon erzählt. Aber das Ganze war absolut nicht überheblich oder arrogant. Er kann und darf sich das leisten. Dann der neue Key Account Manager, der ganz oberwichtig erzählt, das er sich jetzt überlegt einen Jaguar F-Type oder doch einen Boxter zu "holen" und gleich erzählt was der so kostet, sowas langweilt mich: Wer sich über sein Auto oder Reichtum definieren muss, hat eh ein Problem.

      Und bei uns im Hobby ist es doch auch so, wenn jemand mir gleich erzählt was sein Premacon Bagger gekostet hat, der will posen, aber wenn jemand z.B.: gerne baggert, aber es zeitlich nicht schafft den selber aufzubauen oder technisch nicht in der Lager ist, aber trotzdem gerne mit der Technik spielt ist es für mich kein Problem wenn der so einen 12k€ Bagger hat... ob ich jetzt 12k€ für ein Teil vom Hobby ausgeben will, ist eine andere Sache.

      Es ist klar, das ich vor jemand, der sich einen Bagger selbst baut, ohne Bausatz bzw. selber zeichnet, mehr Respekt habe wie vor dem der ihn nur kauft, aber es ist schön das es beides gibt, und ganz ehrlich, manches schaut man sich auch im Eigenbau von anderen ab.

      Deshalb leben und baggern lassen, jedem das seine, solange wir alle Spaß haben...

      Gruß
      Wolfgang
    • Muss hier jetzt auch mal meinen Senf dazu geben :]
      hätte mich jemand vor nem Jahr gefragt was ich vom 3d drucken im Modellbau halte , hätte ich abgewunken ... is kein Modellbau wenn ichs nicht mit den eigenen Händen geschaffen hab ... abgewiegelt...

      der Martin is schuld ?wegl sagt der ne Woche vor weihnachten zu mir ... in Ebay gibts 3d Drucker günstig , die haben viele bei uns im Forum ... zehn Minuten später hatte ich mir so ein blödes ding bestellt :sc
      ich gebe hier nun öffentlich zu das ich meine Meinung dazu revidieren muss... aus mehreren gründen ..

      schon das zeichnen is oft eine Herausforderung, denn nicht alles was gezeichnet is läßt sich drucken und was druckbar is kriegt man oft nicht hin :222
      dann wurde es schon angesprochen, die teile sind im Rohzustand , heißt ... wenn der druck fertig is dann abkratzen vom Heizbett und so nacharbeiten das Konturen stimmen und die Stützgeometrie verschwunden is.

      das verbauen der teile is im Endeffekt das gleiche wie von Hand geschnitzte teile aus poly zusammen pappen, je nach teil und anzahl der linken Hände .. auch nicht ohne ...

      ich hab mich jetzt nach Jahren des selber schnitzen mal an was technische gewagt mit dem Drucker und weils ne Herausforderung sein muss gleich ein eigenes Projekt bei dem ich das CAD sowie den drucker verstehen und bearbeiten lernen muss.
      was das Thema fertige Modelle angeht bin ich da auch immer etwas kritisch, manchen gesteht man ein gekauftes Modell zu aus welchen gründen auch immer und wie auch schon geschrieben wurde sieht man die ... Fachkräfte dann am sender stehen sobald das personal das Modell in betrieb genommen hat ...

      ein Modell is eben nicht nur die summe der Anschaffung und der teile die darin verbaut sind sondern auch das wie es vom Besitzer verkauft wird ..

      Grüßle Jim :tschuess