Neuer Tamiya Arocs Kipper in Köln

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    • Guten Morgen Welt,

      weiter gehts !

      Nachdem ein paar Ebay Auktionen erfolgreich waren hatte ich wieder etwas Budget und folgende Dinge werden jetzt bald eingebaut:

      - Beier SFR-1
      - Selbstperrende Einsätze von Magom für die Hinterachsen
      - Kipphydraulik von Magom
      - Scaledrive Pendelei
      - Carson 2-Gang Verteilergeriebe

      Morgen werde ich dann allerdings erstmal in der alten Konfiguration bei der Kölner IG fahren.

      Wenn Pendelei und Getriebe verbaut sind kann ich auch endlich die Kardanwellen ausmessen und was vernünftiges bestellen :D

      Der Einbau des Verteilergetriebes macht mir noch Kopfschmerzen...

      Das Getriebe ist recht groß und optisch nicht wirklich ansprechend.
      Allerdings bietet es 1:1 im zweiten und 1:3 im ersten Gang.
      Da die max. Geschwindigkeit momentan gerade gut ist, wollte ich nichts unter 1:1 für den Straßenbetrieb, aber eine Untersetzung für Gelände und Rangieren sollte doch sein.
      Daher blieb eigentlich nur das Carson.


      An der vorgesehenen Stelle wird es nicht klappen, zu nah am Motor.
      Ich denke wenn ich das Getriebe ein Wenig nach hinten versetze und ca. 10mm tiefer einbaue sollte es gehen.
      Dann muss ich allerdings noch sehen wo ich den Schaltservo unterbringe :kratz

      Vorgesehene Position:



      Mögliche Position:



      Die schwarze Welle ist der Eingang des Getriebes.

      Die beiden Ringe auf der Motorwelle sind ein Provisorium um den Kardanmitnehmer daran zu hindern, nach hinten zu rutschen, das ist letzten Samstag 2x passiert, Der dösige Tamiya Knochen ist rausgeflogen und ich stand ohne Vortrieb da....
      Natürlich Kipper und Anhänger voll beladen... :wand
      Liebe Grüße aus Köln

      Andy

      *Geschmäcker sind zum Glück verschieden, unser Hamster frisst Mehlwürmer, ich mag sie nicht...*
    • Zwischendurch habe ich auch schon einen Lackierversuch mit Sprühdose auf Joghurtbecher gestartet.

      Das Ergebnis stellt mich allerdins nicht zufrieden...



      Der Becher war gereinigt und auch mit Haftvermittler grundiert, außerdem habe ich versucht in mehreren dünnen Schichten zu sprühen.
      Vielleicht war es einfach zu kalt im Keller :kratz
      Liebe Grüße aus Köln

      Andy

      *Geschmäcker sind zum Glück verschieden, unser Hamster frisst Mehlwürmer, ich mag sie nicht...*
    • Hi Andy,

      Achtung : darauf achten, dass Motor und Schalt-Getriebe parallel zueinander liegen.
      Ansonsten eiert der Laster, wenn z.B. nur der Motor geneigt ist.
      Man sieht es zwar meistens nicht, es erzeugt aber Vibrationen, Geräusche und Verschleiß.
      (Grund: unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten während der Umdrehung. Tritt bei Kardans und Knochen auf.)
      Nur wenn beide Wellen (nicht die Verbindungswelle) parallel sind und die Knochenausrichtung gleich ist, hebt sich dieses "Eiern" wieder auf.


      Gruß
      Herbert
    • knabber wrote:

      Hi Andy,

      Achtung : darauf achten, dass Motor und Schalt-Getriebe parallel zueinander liegen.
      Ansonsten eiert der Laster, wenn z.B. nur der Motor geneigt ist.
      Man sieht es zwar meistens nicht, es erzeugt aber Vibrationen, Geräusche und Verschleiß.
      (Grund: unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten während der Umdrehung. Tritt bei Kardans und Knochen auf.)
      Nur wenn beide Wellen (nicht die Verbindungswelle) parallel sind und die Knochenausrichtung gleich ist, hebt sich dieses "Eiern" wieder auf.


      Gruß
      Herbert
      Danke für den Tipp !
      Den Motor hatte ich geneigt, weil die Traverse im Weg war.
      Diese hab ich aber jetzt weg gedremelt, wenn ich das Getriebe einbaue setze ich den Motor wieder gerade.
      Liebe Grüße aus Köln

      Andy

      *Geschmäcker sind zum Glück verschieden, unser Hamster frisst Mehlwürmer, ich mag sie nicht...*
    • Hallo Andy,
      ein en Super Kipper machst Du daraus. :top

      Du hast ja das Servonaut Antriebsset verbaut, mit wieviel 7,2V oder 12V version.
      Frage deshalb , denn bei mir steht der Bau des Kippers auch noch an. Ob ich gleich alle beide Antriebe, Fahr und Kipp, auf 12V nehme oder kann ich das auch getrennt 7,4V Fahrantrieb und 12v Kippantrieb mit einem gemeinsamen Akku oder brauche ich zwei Akku's?
      Gruß Thomas
      :tschuess
    • Thomas 50ziger wrote:

      Hallo Andy,
      ein en Super Kipper machst Du daraus. :top

      Du hast ja das Servonaut Antriebsset verbaut, mit wieviel 7,2V oder 12V version.
      Frage deshalb , denn bei mir steht der Bau des Kippers auch noch an. Ob ich gleich alle beide Antriebe, Fahr und Kipp, auf 12V nehme oder kann ich das auch getrennt 7,4V Fahrantrieb und 12v Kippantrieb mit einem gemeinsamen Akku oder brauche ich zwei Akku's?
      Ja, mal sehen was daraus wird :)

      Der Motor läuft auf 7,2V scheint wirklich ausreichend zu sein, der Antrieb hat Kraft ohne Ende.
      Mit Anhänger, der ganze Zug voll beladen mit feuchter Erde, habe ich jede Steigung geschafft.
      Das Problem ist eher die Kraft auf den Boden zu bekommen, deshalb haben die selbst sperrenden Achsen, die Pendelei und 6x6 jetzt erstmal Priorität ;)

      Der Kippantrieb läuft eigentlich auf dem selben Akku, braucht aber, so weit ich weiß, einen eigenen Regler.
      Liebe Grüße aus Köln

      Andy

      *Geschmäcker sind zum Glück verschieden, unser Hamster frisst Mehlwürmer, ich mag sie nicht...*
    • Hallo Andy,

      bezüglich deiner Lackierversuche: Für eine gleichmäßig glänzende Oberfläche brauchst Du eine andere Lackiertechnik. Erst eine oder mehrere dünne Schichten, die sollten auch nicht ganz durchtrocknen. Als Deckschicht brauchst Du einfach mehr Lackmaterial. Die Oberfläche muß komplett "fließend" aufgetragen werden um den Orangenhauteffekt, den Du bei dir siehst, zu vermeiden. Ist natürlich schwierig den Lack fließend zu bekommen ohne daß er stellenweise der Schwerkraft folgt und es Lacknasen gibt. Dafür braucht´s etwas Übung und ein Joghurtbecher ist dafür auch nicht so geeignet - der sollte ja nur der Farbauswahl dienen. Nimm mal etwas flacheres, großflächigeres, z.B. eine schräggestellte Kunststoffplatte. dann kannst Du üben, wieviel Lack Du auftragen mußt um ne gleichmäßige Oberfläche ohne Läufer zu bekommen.
      Und selbst, wenn mal eine Lacknase reinkommt - die läßt sich mit etwas Übung auch entfernen. Orangenhaut bekommst Du aber hinterher kaum noch weg.

      Viel Erfolg.

      Steffen
      Tamiya 1838 S mit Carson Satteltieflader und Tamiya Flachbettauflieger
    • :moin: :moin: zusammen,

      SK-Steffen wrote:

      Und selbst, wenn mal eine Lacknase reinkommt - die läßt sich mit etwas Übung auch entfernen.
      Das stimmt, da kann ich Steffen nur zustimmen

      SK-Steffen wrote:

      Orangenhaut bekommst Du aber hinterher kaum noch weg.
      In meiner Lehrzeit habe ich auch ab und an die Orangenhaut entfernen müssen. Das ist aber weitaus mühseliger, als die Läufer zu entfernen.
      Des weiteren muss der Lack dick genug aufgetragen sein, um die Orangenhaut zu entfernen. Dazu muss man den lack immer wieder mit 1000 oder besser 2000er Schleifpapier (nass) schleifen und anschliessend schön polieren.
      Dann geht auch die Orangenhaut weg. VORSICHT!!!, nicht durch den Lack schleifen!!!

      Aber wie Steffen schon sagt, nimm DIr zum üben, eine PS Platte, oder ähnliches, damit du ein Gefühl für´s Lackieren entwickeln kannst.


      :top :top :top :top :top :top :top :top :top
      Geht nicht, gibt`s nicht

      Gruß Markus


      Meine Modelle

      Volvo FMX 8x8 Abrollkipper
      Hüffermann Abrollanhänger


    • Die Lufttemp. ist sehr entscheidend.

      Diese Orangenhaut bekommt man auch in einer kalten Werkstatt, oder draussen z.B. bei 10C.

      Die Farbe verläuft nicht richtig. Die Fliessgeschw. ist langsamer, die Sprühtropfen verbinden sich schlechter, durch eigene Temp. und die Aussenluft, und das macht den Unterschied.

      Im Sommer lackieren bei 25+ ist da ein Riesen Unterschied. Selbst da stelle ich die Büchsen nochmal kurz in die Sonne.
      Keine Ahnung ob beim Joghurt es so war, aber es sieht deutlich danach aus.

      Abhelfen kann tut eine angewärmte Büchse auf Ofen oder Heizkörper, und das Werkstück auch anwärmen.
      :sens 3D Druckteile für 1:14 / 1:10 Carson und Tamiya
    • Lackieren bei niedrigen Temperaturen und generell bei der Jahreszeit ist immer ein Problem wenn man kein extra temperierten, geschlossenen Raum zur Verfügung hat. Und wenn man dann nicht mit Profimaterial arbeitet kannste es ganz vergessen. Was bringen die besten Bedingungen wenn das Material nix taugt.
      "Da besteht doch wohl ein kleiner Unterschied, ob ich mir die Ansprache von einem gelernten Staatsmann ansehe, wie das früher der Fall war, oder ob ich mir von diesem Laienprediger was vorschwindeln lasse, den die sich jetzt da als Bundeskanzler halten."
      © Alfred Tetzlaff,1973.