Baubericht RCBRIM Komatsu PC 270

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    • Baubericht RCBRIM Komatsu PC 270

      Hallo,


      wie schon in ein paar Beiträgen bei diversen Themen geschrieben, bin ich seit langem auf der Suche nach einem hydraulischen Bagger. Nach einigem hin und her habe ich hier in der Börse einen „neuen“ Kit von RCBRIM vom Komatsu PC270 gekauft, der Preis war gerade wegen dem „Zubehör“ sehr gut. Hier bedanke ich mich noch mal an den netten Kontakt und wünsche ihm alles Gute. Ich hoffe das ich „sein Modell“ aufbaue, der Erstbesitzer konnte es leider nicht mehr aufbauen, hat aber schon gut „vorgeplant“, praktisch meine Einkaufsliste:


      Der Kit war bereits mit folgendem Zubehör:
      - 5 fach Magom M5 Ventil (das probiere ich mal aus, ein Premacon kann ich immer noch kaufen)
      - DBV und Manometer vom Kampfshoff
      - diverse 5 Nippel gerade und gewinkelt
      - Tank von RCBRIM mit Sinterfilter
      - Sintergusslager mit Bund für 5mm Achsen
      - Quickrun Regler für die Motoren
      - Schläuche
      - in 3D gedruckter Fahrersitz
      - und noch einiges an Kleinteilen.

      den Kauf haben wir im April abgeschlossen, abgeholt habe ich ihn erst im Mai (da ich da eh in der Gegend vom Verkäufer war) und bisher nur „geplant“, da der Goldhofer TU-4 Tieflader noch fertig gebaut werden musste. Ich wollte erstmal alles sauber planen dann erst loslegen.


      Ich war bisher schon etwas am Shoppen:
      - von RCBRIM kam ein Schnellwechsler für den 360L (passt auch hier) eine „fette“ und leider schwere Schaufel“ und ein Reißzahn. Außerdem ein Brushless Getriebemotor für den Drehantrieb und noch die Kabinenscheiben
      - Fumotec hat mir einen Satz 16mm Zylinder in den passenden Längen zusammengestellt (muss noch gelötet werden), hier nochmal Danke an die freundliche Beratung.
      -Von Igus habe ich einen ganzen Satz Bundlager in diversen Größen bestellt, ich will „alles“ ausbuchsen.
      -und von meinem Werkzeuggroßhändler einiges an 3 und 4mm Messingrohr und Reibahlen in „Zwischengrößen“


      Was muss noch gekauft werden:
      - 1200ml Pumpe vom Kampshoff
      - Kupplungen für die beiden Zusatzhydraulikkreise am Löffel
      - Empfänger und etwas Elektronik wie die Servos

      Zieltermin zur Projektfertigstellung:
      Anfang Oktober, um für die Heimveranstaltung vom MSR Thalmassing was zum baggern zu haben



      Was habe ich alles geplant:
      alle Drehstellen mit Buchsen zu versehen:
      -die 14 Laufrollen, die Umlenkrollen der Ketten wohl mit Kugellager in RS Ausführung und die oberen Rollen vom Kettenlaufwerk
      - alle Drehstellen zwischen Oberwagen, Arm, Stiel und Löffel (Bundlager mit 6mm außen, 5mm Innen Durchmesser und jeweils passenden Längen, evtl. nehme ich auch ein paar der relativ dicken Sinterbronzelager.
      - alle Bolzen für die Zylinder, da die Fumotec eh 4mm Achsen haben sind die eh nötig hier habe ich 5,5mm Außendurchmesser und 4mm Innen gewählt, da manche Bohrungen am Stiel und Arm leider mit mehr als 5,0mm bohrt worden sind in China.
      - Löten der Zylinder und Herstellen der Festverrohrung an den Zylinder (wie bei Fumotec)
      - beim Zylinderfuß vom Löffel muss ich die Bohrung versetzen und wieder neu Einlöten, sonst liegt der Zylinder am Stiel auf, da der 16mm Zylinder hier zu dick ist, Fumotec hat mir den passenden Tipp gegeben: Hier muss aber die Mechanikausbildung in meiner Firma mithelfen, das sauber umzuarbeiten.
      - Biegen und Löten der Festverrohrung am Arm und Stiel in 4mm MS Rohr für die Arbeitszylinder und 3mm für die Zusatzkreise
      - Anpassen vom 360L mechanischem Schnellwechsler, der hat 6mm Wellen, der PC270 5mm
      - ach ja 5mm Wellen die sind meistens nur 4,8 – 4,9mm haben also Spiel, hier habe ich schon geschliffene Silberstahlwellen in 4, 5 und 6mm da, also muss ich alle Bolzen neu herstellen
      - dann wohl nochmal komplett lackieren, das gelb ist sehr leuchtend, da will ich die original Komatsufarben nehmen, mit meiner neuen Mini HLVP Pistole sollte das relativ schnellund gut gehen, meinen Goldhofer TU-4 konnte ich super lackieren.


      Ich versuche den Bericht immer wieder zu ergänzen, ich hoffe ich denke an die Bilder.


      Jetzt noch eine Frage an die Baggerexperten: Habe ich was vergessen oder klingt mein Projekt nach Bullshit, dann raus damit, ist mein erstes hydraulisches Modell….


      Hier noch ein paar Bilder vom Kit, dem Schnellwechsler und Schaufel und von den ersten Buchsen, die haben dann echt wenig Spiel wenn man die in eine per Reibahle auf Maß geriebene Bohrung presst:

      Gruß
      Wolfgang









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    • Marcus-SR wrote:

      bin ich schon gespannt wie das ganze dan fertig aussieht.
      Hi Marcus,

      ja auf das bin ich auch gespannt, man hat ja schon so ein "Bild" im Kopf wie er aussehen soll, ich denke man muss in der Detaillierung ein "paar mehr" Abstriche machen, da wird es kein Fumotec und Premacon werden, ich hoffe das zumindest die Funktionalität so ist wie erwartet.

      Ach ja, das Ding ist ein Brocken, den neuen Carson Goldhofer TU-4 von mir muss ich auf jeden Fall mit den Verbreiterungen ausstatten und ob der von der Länge drauf passt ist auch noch so eine Frage, so könnte ich samt aller Planung doch etwas verplant haben... mal sehen.

      Die nächsten Tage werde ich mal am Ausbuchsen weitermachen, eine Frage zur "Umlenkrolle, die Welle zwischen Halter und Rolle scheint eingepresst zu sein, oder hat da jemand andere Informationen. Ich möchte da am liebsten Kugellager einpresssen, die Rolle auf der Drehmaschine so bearbeiten, das zwei Kugellager mit RS Dichtung reinpassen, Ziel ist es das Kettenfahrwerk so leichtgängig wie möglich zu machen...

      btw. ich habe jetzt gesehen das RCBRIM auch einen 16mm Zylindersatz (original 14mm) für den PC270 anbietet, der würde nur 118 Euro kosten, könnte somit für manche ein günstiger Upgrade sein. Ein 16mm Zylinder mit einem 14mm Kolben sollte gegenüber einem 14mm Zylinder ca. 26% mehr Kraft haben, da ja die Kreisfläche mit dem Quadrat des Radius steigt... zumindest so meine Erinnerung aus dem Physikunterricht. Und ich denke das Druckkraft bzw. Zugkraft vom Zylinder direkt proportional zur wirksame Fläche vom Zylinderkolben sind, bei der Zugkraft muss ja noch der Kolbenstangendurchmesser abgezogen werden, und der ist ja oft gleich mit 6mm..
      Ich bin gespannt ob meine "Berechnungen" am Schluss auch in der Praxis bestätigt werden....

      Also dann sollte ich mal mehr Bauen und weniger Schreiben... was nützt die ganze Theorie wenn die Praxis fehlt, aber schreiben kann ich von überall, Bauen nur wenn ich zuhause bin, und leider zwingt mich der Job immer wieder mal zu verreisen...

      Bis denn
      Wolfgang
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    • :moin: :moin: Wolfgang,


      ein tolles Projekt hast du Dir da vorgenommen.
      Vom Preis her, ist das ja, denke ich, allemal günstiger, als ein "deutsches" oder "hochwertiges" Modell zu kaufen, trotz der Austattung und Um-/Anbauten, die du machen möchtest, oder?
      Also auch sehr interessant für Neulinge und Einsteiger.

      Thema ist abonniert, und ich bleibe dran.


      Viel Erfolg beim basteln

      P.S. Wehe dem, du bist im Oktober nicht fertig, dann klatscht es, aber keinen Beifall :fiess :top ?wegl ?part :pfeiff :wech :well :well
      Geht nicht, gibt`s nicht

      Gruß Markus


      Meine Modelle

      Volvo FMX 8x8 Abrollkipper
      Hüffermann Abrollanhänger


    • Hi Markus,

      ja klar ist er günstiger als ein Bausatz aus Deutschland, aber wie gesagt, ein Fumotec Modell ist eine andere Hausnummer, schon alleine der Zylinderbausatz ist so genau gearbeitet... da merkt man einfach das hier auf Qualität geachtet wird.

      Ich habe den Kit im Marktplatz deutlich unter dem Listenpreis von 1200€ beim RCBRIM (ohne Versand) bekommen dabei waren noch Zubehör wie das Magom Ventil, Kampshoff DBV von bestimmt 300€ bereits enthalten... Aktuell rechne ich mal noch mit ca 1000€ dann habe ich aber Fumotec Zylinder, eine Kampshoff Pumpe alles ausgebuchst.... Somit bin ich wohl ein Stück unter 2000€ und auch noch unter einem 360L auch wenn man den bei RCBRIM für 2350€ +Versand bekommt. bevor ich gekauft habe, wurde natürlich lange hin und hergerechnet...

      Ob es jetzt was für Neulinge oder Einsteiger ist, muss sich zeigen, ich denke ich werde doch noch einiges Drehen, Reiben und Weichlöten müssen, und alleine das Zusammensuchen der Teile ist aufwendig. somit würde ich es eher als Fortgeschrittener Bausatz sehen, für den, der einen Chinabausatz zu einem Mittelklassemodell pimpen will.

      Gruß
      Wolfgang

      zum Projektzieltermin: Ich habe eine Wette mit meinem Chef laufen, da wir gerade in der Firma viel Projektverzögerungen habe, die ich so nicht hinnehmen kann. Die Wetter lautet, das ich mein Modell vor dem bereits verschobenen Firmenprojekttermin fertig bekommen, dann habe ich was gut... und ich hasse es zu verlieren...
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    • Moin Wolfgang,

      ja, das stimmt schon, dass Fumotec und Konsorten in einer anderen "Liga" spielen.
      Wobei da ja auch Fehler auftreten.

      Ich denke, wenn jemand die Möglichkeiten, wie du sie nennst hat (Drehen, Fräsen, ...) Dann ist so ein chinesicher Bagger allemal sein Geld wert.
      Die Hauptsache ist ja, dass er am Schluss funktioniert, wie er soll und ein einigermaßen (das ist nicht böse gemeint) tolles Gesamtbild hat.
      Soll heissen, wer sich etwas Mühe gibt, kann auch aus einem solchen Bagger was tolles bauen.


      Viel Erfolg für Deine Wette, ich drücke Dir die Daumen und hoffe, du gewinnst, bzw. es lohnt sich für Dich
      Geht nicht, gibt`s nicht

      Gruß Markus


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    • Hallo Wolfgang, ich habe gegen Ende letzten Jahres auch einen Komatssu PC270 bekommen. Vor ein paar Wochen hatte ich ihn nach längerer Krankheit den Bagger auf den Tisch gestellt. Feststellen musste ich dabei, dass der montierte Brushless-Motor so dermaßen laut ist, das dort bestimmt noch was neues rein kommt. Ebenso ist die verbaute Hydraulik, soll die originale sein, mehr als undicht ist. Aus allen,wirklich allen Nippeln tropft es raus. Das heißt im umkehrschluß, dass alle Nippel raus müssen um neue komplett Nippel oder evtl nur neue Dichtungen zu montieren. Aber ich habe so gewollt. Den Operwagen kann ich inzwischen im Schlaf demontieren, da sich bei mir der Oberwagen maximal ein Viertel Weg bewegt hat. Grund: der Zahnkranz war lose und hat sich beim drehen verhält. Dadurch war Karies, also Zahnfraß angesagt. Nachdem ich alles ein wenig bearbeitet hatte, Zahnranz wieder befestigt habe, Oberwagen montiert war, drehte ich gar nichts mehr. Habe bestimmt einen halben Tag und 2 Stunden an der Drehbank verbracht, um den Sitz des Zahnkranzes in dem großen Drehring richtig zu bearbeiten. Danach drehte er sich einwandfrei. Auf einer Veranstaltung eines befreundeten Vereines hat es dann aber keine10 Min gedauert, bis ein voller 5600er 3S Lipo leergesaugt wurde.
      Also, es besteht dringender Reparaturbedarf!!
      Eigentlich wollte ich nächste Woche noch ein extra für mich programmiertes kleines Bediendisplay montieren und die von meiner Frau neu geplotterten Aufkleber Komatsu PC 270 , mit der originalen blauen wellenförmiger Linie montieren. Aber das hat dann noch Zeit.
      Nach dem Urlaub kümmert ich mich um Ersatzteile und dann geht es weiter.

      mfg
      Torsten
      Alles geht gut, nur Truckern geht besser!!



      Modell Truck Freunde Gütersloh
      modelltruckfreunde.de

      die-hobby-seite.com
      ig-rctrucks-ruhrgebiet.de
    • Hi Torsten,

      ups das hört sich ja nicht gut an, aber wie ich aus Deinen Worten ableite hast Du einen RTR Bagger in Betrieb, also komplett aufgebaut, bzw. alles von RCBRIM?

      Bei mir sieht das etwas anders aus, es wird von der Hydraulik von RCBRIM bis auf den Tank nichts, aber auch gar nichts übrig bleiben:

      Die Zylinder sind ja von Fumotec, das 5x Ventil von Magom und der Rest von Kampshoff. da wird auch die Pumpe her sein, somit sollte von der Lautstärke es auch kein Problem sein, die Bagger Martin Pumpen sind ja laut allen Berichten immer 1. Sahne. die Pumpe will ich auf Gummipuffer lagern, sollte also nochmal leiser werden.

      Ich werde auch den Drehkranz komplett zerlegen , Reinigen und neu Aufbauen, so wie auch alle anderen dreh oder beweglichen Teile... das ist leider bei Chinageräte so üblich. Meine Holzmann China Drehmaschine wurde auch komplett zerlegt und wieder neu aufgebaut... dann ist sie ganz ok.

      Dein Stromverbrauch ist natürlich heftig, wenn ich mal wieder rechne zieht Dein Bagger bei 25% Restkapazität und 10min "Baggerzeit" 37,5A im Durchschnitt, das ist ja echt heftig, kommt fast an meine Helis ran, ok die ziehen das bei 25V (6S). Ich denke die Pumpe und der Rest sind nicht wirklich gut abgestimmt, die Chinazylinder brauchen angeblich sehr viel Druck damit was geht... Ich habe mal die 16mm Zylinder mit 20bar berechnet, da habe sie eine Zugkraft von 26kg und 31 auf Druck, ein 12mm Zylinder braucht da über 26bar, auf Zug sogar mehr... somit ist der hohe Stromverbrauch fast vorprogrammiert.

      Ich hoffe, dass ich dann keine Deiner Probleme habe... Zur Undichtigkeit, hast Du schon mal die Nippel mit Hydraulikdicht abgedichtet?

      Hi Dennis,

      ich habe von IGUS folgende Lager bestellt: die Mengen habe ich noch etwas geändert, aber die Typen sollten passen. Du musst evtl. für den 954 etwas andere Maße nehmen, gerade bei den Dicken für die Zylinder, einfach mal den Messschieber schwingen, aber die GFM Typen sollten ganz gut passen, bis auf die 4 Zylinder für die Hydraulikzylinder habe ich noch keine weiteren eingebaut...

      Laufrollen 3mm28+2GFM-03040-15 3-4-15 0,75
      Laufrollen oben 3mm Schraube, 4mm Lager mit Buchse 4 Rollen10GFM-04050-04
      Zylinder Buchsen16+4GFM-0405-034-5,5-30,75
      Zylinder Oberwagen4GFM-0405-044-5,5-4 0,75
      Armführung Oberwagen4 + 4 f Schnellwechsler +2GFM-0506-045-6-04 0,5
      Lager 5mm6 Arm, 6 Stiel +4 ErsatzGFM-050704-095-7-04 1
      Lager für Umlenkrolle4Kugellager RS müssen noch bestimmt werden



      die Sinterbronzebuchsen waren vom Conrad, Innendurchmesser 5mm Außen 10mm, einfach mal dort suchen.

      Gruß
      Wolfgang
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      Hallo,

      bei mir ging es auch etwas weiter, der komplette Arm und der Schnellwechsler sind mit IGUS Lagern ausgebuchst (für die Welle der Armzylinder habe ich die Sinterlager genommen, sonst waren die mir zu groß). Das Ausbuchsen ging relativ easy und ich bin mit dem Ergebnis absolut zufrieden: Ich habe fast kein Spiel mehr in zwischen den einzelnen Elementen.

      Aber das Ganze hängt nicht nur an den Lagern, den größten Einfluss haben die neuen Wellen, die einfach kein Untermaß haben uns somit genau die 5 bzw. 4mm. Ach ja, Haltelaschen für manche Wellen habe ich auch befestigt und passende Gewinde in M2 in den Arm, bzw. Oberwagen geschnitten. So ist aktuell der Stand der Dinge: an den beiden offenen Wellen am Schnellwechsler kommen noch Kronenmuttern, da warte ich aber noch auf einen „vollen/breiten“ Umlenkhebel zwischen Schnellwechsler Wellen vom Hydraulikzylinder, die beiden dünnen Laschen gefallen mir nicht.

















      Dann habe ich mir noch den Drehkranz vorgenommen, und man glaubt nicht wie den die Chinesen vergammeln können, keine Ahnung was die da reinschmieren, aber das muss auf jeden Fall raus, ich habe den Drehkranz komplett zerlegt mit Waschbenzin gereinigt und wieder zusammengebaut, nun geht er sehr leicht ohne merkliches Spiel. Bin gespannt wieviel Spiel mit dem Motor dazukommt.



      So das war der positive Teil, ein kleines Problem habe ich am Oberwagen, die Aufnahme für den rechten Armzylinder ist auf einer Seite zu hoch gebohrt, bzw. falsch angeschweißt. Man merkt das erst wenn in die Buchsen eine längere Welle eingesteckt wird, dann steht die schief. Der Unterschied beträge 0,9mm von der eine zur anderen Lasche auf der rechten Seite.







      So nun zur Frage:
      Da ich ja Fumotec Zylinder nutze, die kein Spiel in den Haltewellen für die Zylinder haben, würde der Zylinder ja schief stehen und somit sich irgendwo verbiegen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten oder evtl. auch mehr:
      1. Ich versuche mit der Feile die eine Bohrung um 0,9mm nach unten auzufeilen, dann in Summe vergrößern und dann eine dicker Buchse Einpressen und hoffen so die Fehlstellung zu korrigeren, ob das klappt weiß ich nicht, mit einer Fräse komme ich so nicht hin.



      2. ich fräse in den Fuß von diesem Zylinder einen Kegel so das der Zylinder nur noch in der Mitte auf der Welle aufliegt und sich etwas bewegen kann, somit die Fehlstellung der Welle ausgleicht und nicht mehr schief steht. Könnte das funktionieren?

      Was meint Ihr, wie könnte ich das Problem lösen? Bzw. bin ich zu genau und mit einer etwas vergrößerten Bohrung im Zylinder ist das Problem gelöst? Wie geschrieben, ich baue noch Helis, da ist jedes Spiel zu vermeiden…

      Neben dem Problem bin ich ans demontieren der Laufrollen gegangen, die da müssen ja auch noch 40 Buchsen rein, es gibt viel zu tun, packen wir es an...

      Gruß
      Wolfgang


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      Hallo Wolfgnag,
      ich würde das Problem dort beseitigen wo es auftritt: bei der verbohrten Lagerung.
      Versuch es zunächst aufzufeilen und so die Fehlstellung zu eliminieren.
      Dann mit ein wenig Glück un einem guten Fräser machst du das unrunde Loch wieder rund, dann kommt dort ein dickers Lager rein.
      Verdammt viel Arbeit für eine kleine Korrektur.

      Ach ja, etwas Spiel geht schon beim Bagger, aber eine solche schiefstellung der Zylinder auf keinen Fall.

      Viel Erfolg.
      Gruß Uli
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      Hi Uli,

      danke, ja das war auch mein Entschluss nach einer Nacht drüber schlafen, die IGUS Lager gibt es nur bis 1mm Wandstärke, aber ich habe beim Völkner ein Sinterbronze Bundlager mit einem ID von 4mm und AD von 8mm gefunden, wenn ich die das jetzige Loch händisch bzw. mit einem Fräser vorsichtig nach unten vergrößere, dann das ganze Loch auf 8mm aufbohre/reibe und das größere Lager einpresse sollte es gehen.

      Ja ist eine Menge Arbeit für so einen Mist, aber so kann ich es nicht lassen... jetzt kann ich noch was korrigieren, neu Lackieren will ich eh, das gelb ist sehr leuchtend...

      Gruß
      Wolfgang
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      Auch wenn jetzt gleich alle sagen ich bin ein Pfuscher. Aber ich hätte erstmal provisorisch die Zylinder eingebaut und mir angesehen wie sich die ganze Sache auswirkt. Immerhin besteht auch die Chance das man sich eine ganze Menge Arbeit sparen kann. Die lange Welle dramatisiert die Sache vielleicht auch ein wenig. Zumal das auch nicht die leichteste Aufgabe ist der man sich dort stellen muss.
      Viele Grüsse :222
      Thomas


      Ich bin nicht ständig Pleite. Mein Geld hat nur ein anderer. :wand

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      Hi Thomas,

      Du bist kein Pfuscher, den Deine Bedenken mit dem Versetzen der Bohrung um ca 1mm habe ich auch, man kommt ja mit keinem elektrischen Werkzeug richtig ran, selbst wenn ich es in der Lehrwerkstatt bei uns in der Arbeit auf eine Profifräse aufspannen könnte, hätte ich ja immer noch das Problem, das bei so einer Länge des Fräsers (ca. 8-9cm) der sicher ins alte Bohrloch verläuft.... Ich denk man muss hier mit einem Dremel und feinem Fräser arbeiten.. mit der Handfeile ist da auch Strafarbeit, vor allem da man ja nicht durchziehen kann..

      Aber ich denke es führt nicht wirklich ein Weg daran vorbei:

      Ja Du hast wieder Recht, die lange Welle macht den Versatz erst sichtbar, aber auch der Armzylinder hat ja gewisse Länge (eingefahren 163, ausgefahren 273mm). Da der Fumoteczylinder mit einer Madenschraube auf der Welle fixiert wird, ist hier ja kein Spiel somit würde auch der Zylinder mit einem ähnlichen Versatz schief stehen (um 90° gedreht natürlich) wenn ich nun in einer Stellung den Versatz ausgleichen würde, dann würde der Zylinder in den anderen Stellungen vom Arm einen seitlichen Druck bekommen, was aus meiner Sicht schlecht für den Zylinder ist. (die Zylinder sind übrigens noch nicht gelötet, somit kann ich sie auch nicht schnell anprobieren. Ich habe noch etwas Muffe vor dem Löten, da will ich erst an der Festverrohrung meine Lötkünste verbessern, ist auch billiger falls was daneben geht.)

      Ich werde jetzt mal in der Arbeit mit dem Meister der Lehrwerkstatt sprechen, evtl, hat der eine Idee wie man das sauber versetzen kann. ich könnte mir auch denken, dass man die beiden Löcher auf der rechten Seite mit einem Fräsdurchgang neu fräst und dann damit eine perfekte Flucht erzeugt...

      Ich halte Euch am laufenden

      Gruß
      Wolfgang
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      Hi Matze,

      auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, da ich immer noch in Kontakt mit dem Verkäufer stehe (dem interessiert es wie ich mit dem Bau vorankomme) werde ich hier mit seiner Hilfe mal reklamieren, bzw, ihm reklamieren lassen und das Teil zu mir schicken lasen.

      Das wäre natürlich die einfachste Lösung eine neue Bodenplatte mit hoffentlich "gefluchteten" Löchern

      Somit gehe ich mal so vor:

      1. Reklamiere

      2. Frage den Meister in der Lehrwerkstatt

      3. probiere es mit auffeilen

      4. falls das alles nicht klappt: Abschneiden und versetzen, aber das wäre die letzte Möglichkeit, da ich selbst nicht so filigran schweißen kann und ich denke das es auch hier schwierig ist, das dann sauber auszurichten, da müsste man auf jeden Fall beim Schweißen vorher eine Sinterbuchse einpressen, dann das ganze mit einer langen Welle über alle Lager ausrichten, Die Buchsen werden bestimmt beim Schweißen in Mitleidenschaft gezogen, somit müsste man die nach dem Schweißen austauschen... also ist das auch ein Stück Arbeit, ob das Ergebnis besser ist kann ich nicht sagen.

      Gruß

      Wolfgang
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      Moi, ich würde die komplette Aufnahme entfernen und neu festschweissen,d,h. mit der Flex die schweissnaht aufflexen,ist doch evtl. nur gepunktet..
      die Iguslager wieder rausdrücken ,mit welle durchgängig fixieren und wieder punkten,in der Lehrwerkstatt wird das wohl einer können,oder was wird dort gelehrt ?
      hat sich aber angehört wie ein Metallberuf.
      Grüssle Peter
      O&K
      ________
      IG MTRL