"El gordo" - ein Arocs 8x8 Kipper

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    • Wie erwähnt, kann bei dem Fahrwerk nicht wirklich einfach auf die Stossdämpfer verzichtet werden, da sie den Weg der Achsen begrenzen.

      Es musste daher noch eine Lösung gefunden werden, damit die Stossdämpfer ebenfalls beweglich werden. Die aufgeschraubten Enden liessen sich relativ einfach durch M2-Kugelköpfe ersetzt werden. Sie mussten etwas in ihrer Länge gekürzt werden, damit sie von den Massen genau passten.




      Am gegenüberliegenden Ende wurde die vorhandene Bohrung etwas vergrössert (4.8 mm), damit ein Kugelkopf hineinpasst. Es ist aus tribologischer Sicht nicht gerade eine optimale Paarung (Stahlkugel in Aluminiumbohrung), aber ich habe trotzdem die Hoffnung, dass der Verschleiss nicht extrem gross sein wird. Um die Kugel an Ort und Stelle zu halten (d.h. in der Bohrung im Zylinder), wurde auf der Rahmenseite eine Druckfeder eingesetzt. Diese wirkt auf die Kugel und versucht, sie nach aussen zu drücken. Auf der Aussenseite befindet sich eine Unterlegescheibe, die als Anschlag fungiert. So wird der Stossdämpfer in Position gehalten und ist trotzdem ausreichend beweglich, um den Bewegungen der Achse folgen zu können.










      Natürlich ist die Pendelei nicht die beweglichste hier im Forum aber es war einerseits eine tolle Knobelei, das umzusetzen :sc und andererseits habe ich den Eindruck, dass die Beweglichkeit im Vergleich zum Ausgangszustand besser geworden ist.





      Zum Abschluss nochmals ein Bild der hippen roten Kugelköpfe 8)

    • Weiter ging es mit einigen Detaillierungen. Bei der Betrachtung von Vorbildfotos fallen unter anderem die filigranen Positionslichter auf. Nachfolgend der Versuch, diese im Modell einigermassen filigran, detailliert und funktional nachzubilden.

      Die Halter entstanden aus Kunststoff-L-Profil, das passend abgelängt wurde. Anschliessend mit einem 1.5 mm Bohrer eine Art Langloch eingebracht und mit schwarzer Farbe angepinselt. Die Aussenseite wurde danach wieder schön weiss gemacht und mit orange klar bepinselt. Das "Lampenglas" entstand aus einer Kunststoff-Verpackung eines (mittlerweile abgebrochenen ;( ) Gewindeschneiders, das ebenfalls mit orange angepinselt wurde. Für die Beleuchtung sorgt eine gelbe SMD-LED, die zusammen mit dem Lampenglas eingeklebt wurde.











    • Hallo Michael !

      Zur Hinterachspendelei :

      Du könntest als Alternative zur Feder auch ein dünnes Messinrohr nehmen, das passend abgelängt ist.
      Das wird dann auf die Schraube zwischen Kugel und Chassis montiert und hält den Dämpfer konstant in der äußeren Position.

      Mfg Gerald
      Kaufen kann jeder, Bauen nur wenige ! Selbermachen heißt das Zauberwort !
    • Hallo Stefan und Gerald!

      Danke für eure Antworten; freut mich, wenn das Modell gefällt! :dan

      @ Gerald: Die Idee "nur" mit dem Rohr und ohne Feder habe ich auch einmal gewälzt, aber aus folgendem Grund wieder verworfen: Bei einem Kugelkopf wird die Kugel durch die konkave Form der (äusseren) Führung in Position gehalten und kann sich so nicht verschieben (sondern nur drehen, was sie ja auch soll... :rolleyes: ). Dies ist bei den ausgebohrten Dämpferaufnahmen leider nicht gegeben und wenn nur die Kugel in Position gehalten wird, dann kann der Dämpfer entlang der Schraubenachse zum Rahmen hin wandern und so von der Kugel rutschen. (Ich hoffe, das ist verständlich so, sonst unbedingt melden...)

      Also musste eine Lösung her, die den Dämpfer in Position hält, aber gleichzeitig dessen Beweglichkeit ermöglicht. Auf dem Foto im Beitrag oben, in dem die Feder gezeigt wird, ist diese nicht ganz an der "korrekten" Position. Sie stützt sich rahmenseitig an dieser Kunststoff-"Führung" ab. Die Kugel ist anschliessend mit der Stoppmutter auf der Schraube bündig. Dann folgen aussen die Unterlegescheiben und die weitere Stoppmutter. So hat die Kugel auch nur ganz wenig Spiel, resp. Weg auf der Schraube, auf dem sie sich bewegen kann. "Trocken", also am umgedrehten Modell ohne die Achsen hat das ganz ordentlich funktioniert und gewährt eine ausreichende Beweglichkeit.

      Bin gespannt, wie gut das im Gelände funktioniert und wie langlebig die Sache ist.

      Viele Grüsse,
      Michael
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      Guten Tag zusammen!

      Es ging damit weiter, dass die Positionslichter montiert und angeschlossen wurden. Hinter der ersten Vorderachse kam auch noch auf jeder Seite eines hin. Dieses Mal noch etwas kleiner, um einigermassen vorbildgerecht zu sein...

      Ausserdem hatte es auf der rechten Seite des Rahmens eine Lücke, die noch gefüllt werden wollte. Hier entstanden aus PS-Platten und Resten eines Giessasts eine Kiste und aus Aluminium-Rohr, Profilen, Schrumpfschlauch und Schrauben zwei Drucklufttanks. Danke noch an dieser Stelle für die Idee, die Schrauben als Endkappen der Tanks zu verwenden! Die Bänder um die Tanks sind aus etwas dickerer Aluminiumfolie (wie man sie auf den Boden des Backofens legt, um sich nicht das ganze Gerät zu versauen). Zwei Lagen davon aufgeklebt (die Kleberreste sind im Bild noch wunderschön zu sehen, wurden aber nachher mit etwas Schleifpapier wieder weggemacht) bilden die Spannbänder. Nach der Lackierung ist davon nichts mehr zu sehen...

      Wie immer: )bil

































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      Weiter wurden zwei Hemmschuhe am 3D-Würmchendrucker ausgedruckt, geschliffen und lackiert. Die Vorlage für den Hemmschuh stammt von Exocet - vielen Dank, dass du die Dateien zur Verfügung stellst! - wurde aber angepasst. Ich wollte lieber etwas in die Richtung der Kunststoff-Hemmschuhe haben, die mit den vielen Löchern drin! ;) - Also habe ich die Seitenwände glatt gemacht und viele Löcher in die Vorlage geschnitten; recht brachial, aber es musste so sein.

      Die Datei möchte ich natürlich auch wieder allen Interessierten zur Verfügung stellen, denn: "sharing is caring" :) : Hemmschuh / Unterlegekeil - .STL-Datei

      Dann wurden alle Anbauteile am Rahmen montiert.






















      Positionslichter angeschlossen und funktionsfähig! :thumbsup:








      Im gleichen Zug hat die Scania Zugmaschine auch noch zwei Hemmschuhe erhalten:








      Die Befestigung / Sicherung der Keile erfolgte mit dünner Litze...


      Viele Grüsse allerseits!

      Michael