GROSS RB450???

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    • GROSS RB450???

      Erlaube mir euch wieder mal mit einer (Um)baugeschichte auf die Nerven zu gehen.

      Diesmal geht es um einen Seilbagger, wobei ich sagen muß dass ich mit diesem Thema eigentlich so gar nichts am Hut hatte. Die bisherigen Nachforschungen bei denen mir dankenswerterweise ein Modellbaukollege mit ziemlicher Erfahrung geholfen hat ergaben, dass es sich vermutlich um einen Nachbau eines GROSS RB450 aus Schwäbisch-Gmünd handeln dürfte. Sollte hier jemand Besseres wissen, oder etwas Dokumente oder Bilder haben, wäre ich für Informationen dankbar.

      Begonnen hat die Geschichte wie wohl viele Schnapsideen bei einer gemütlichen Zigarettenpause, welchedurch das eintrudeln einer Nachricht per Whattspp unterbrochen wurde. Ein Kollege unserer damaligen Gruppe hatte einen Modellbauer in Bayern besucht und wurde gefragt ob er jemand wisse der evtl. einen Seilbagger brauchen würde. Also kamen folgende Bilder mit der damals wohl scherzhaften Frage: "He Jungs, braucht wer an Bagger?"













      lg e
      Also die interessanteste Spezies sind doch wohl diejenigen, die sich in Foren wegen mangelnder Eigenbauten beschweren und selbst lediglich Japankutschen aus Bausätzen wenn möglich mit gebratenen Druckteilen leicht modifizieren um sich selbst als einzigartig darzustellen.

      Who the f*** is MacGyver? ?(
    • Hallo Ewald,


      ein sehr schönes Gerät hast du da ergattert.

      Ich hatte zuletzt mal Fotos von einer Veranstaltung davon gesehen, aber nicht so detailliert wie jetzt hier. Der Erbauer hat sich echt richtig viel Mühe gegeben und mit viel Liebe zum Detail ein klasse Teil auf die Ketten gestellt, Respekt !!!!

      Informationen oder Fotos zu Gross-Baggern sind ja wirklich sehr rar, außer ein wenig in bauforum24, baumaschinenbilder oder im hansebubeforum, und man findet nur modernere Typen.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Entschuldige Wolfgang, das ist irgendwie an mir vorüber gegangen. ;(

      Ich meine, du kennst den Bagger ja schon teilweise und wir haben ja schon öfter darüber fachgesimpelt, wobei es ja eher so war dass du mir dabei auch sehr geholfen hast, aber das mit den Detailfotos ist mir wirklich entgangen. Kommen aber bald.

      Ich sah mir also die Bilder so gut es ging an und stellte mir selbst einige Fragen, wie z.B. jene, was ich mit einem Selbagger wohl soll. Noch dazu, wo mir damals der Bau und der Betrieb von Baumaschinen sowieso noch zwei Latten zu hoch war. Anhand der Bilder versuchte ich zu erahnen, wie wohl die Technik funktionieren könnte. Alles in Allem war mir das Ding mehr als suspekt, aber "es hatte doch was". Und vor allem keine Hydraulik!

      Nachdem sich nun aber auch noch meine zweite Hälfte für das Ungetüm zu interessieren begann, fragten wir mal zögerlich nach dem Preis. Dies in der Erwartung dass die wohl utopische Höhe dessen endlich ein Grund dafür sein könnte nicht wieder eine Baustelle in Form einer unendlichen Geschichte herumstehen zu haben. Leider war dieser aber unter dem festgesetztem Limit und so mußten wir einfach zusagen. :thumbsup:

      Nun saß ich also da und war "glücklicher" Besitzer eines Selbaggers der in Deutschland stand :huh: . Die Sache hatte etwas von Michael von Morlock Motors ("Och Gott was hab´ich da wieder für ´ne Sch.....eibenkleister gekauft). Ein Vesand des Baggers würde sich schwierig gestalten, aber ich begnügte mich mit dem Umstand dass ich in einigen Wochen ohnehin mal nach Deutschland käme.

      Ein paar Tage später erhielt ich ein Bild vom Bagger mit einigen Kollegen. Die Umgebung darauf war mir bekannt und verriet dass sich der Bagger in Österreich befindet- aber wie das? Da war doch dieser "verrückte" Kollege (sorry Fred) tatsächlich in der Gegend und hat extra wegen dem Bagger einen Umweg von etlichen Kilometern gemacht! Er übergab den Bagger einem noch "verrückterem" Kollegen, der dann noch mehr Kilometer auch den Tacho schoß um sich mit uns auf ca. halbem Weg zur Übergabe des Baggers zu treffen. Ein Wahnsinn die Zwei! :top

      Nun war er nach einer wirklichen Odyssee in meiner Werkstatt und wurde zuerst einmal von allen Seiten begutachtet. Ein Fahrer war zwecks Größenvergleich sehr schnell gefunden.







      Zögerlich machte ich ein paar Größenvergleiche mit meinen damaligen Fahrzeugen und Baustellen.




      Daraufhin verschwand der Bagger nal mangels Zeit und aufgrund offener Baustellen im Regal.

      lg e
      Also die interessanteste Spezies sind doch wohl diejenigen, die sich in Foren wegen mangelnder Eigenbauten beschweren und selbst lediglich Japankutschen aus Bausätzen wenn möglich mit gebratenen Druckteilen leicht modifizieren um sich selbst als einzigartig darzustellen.

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    • Die Fotos sind schon älter Wolfgang :D

      lg e
      Also die interessanteste Spezies sind doch wohl diejenigen, die sich in Foren wegen mangelnder Eigenbauten beschweren und selbst lediglich Japankutschen aus Bausätzen wenn möglich mit gebratenen Druckteilen leicht modifizieren um sich selbst als einzigartig darzustellen.

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    • Vielen Dank für die Blumen Harald, aber so leid es mir für euch tut war das erst der Anfang einer längeren Geschichte. :D

      Da ich das Leiden kenne wenn man mehrere Baustellen gleichzeitig hat und bei keiner so wirklich etwas weiter geht, habe ich zuerst die anderen Projekte abgearbeitet, da ich schon damit rechnete dass das dieses Projekt etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen würde. Immerhin hatte ich von diesen Dingern ja sehr viel Ahnung - nämlich NULL! Das begann schon mit dem Umstand dass ich nicht einmal einen Akku für das Ding hatte, da ich bisher alles mit 7,2 Volt gefahren bin.

      Immerhin hatte der Kleine dann eines Tages genug Platz auf der Schlachtbank um sich auszubreiten.



      Nun ging es daran, sich einmal langsam heranzutasten und den Kleinen zu zerlegen um zu sehen was er zu verbergen hat.



      Das Übel begann recht schnell, als diese komischen Schaltelemente zum Vorschein kamen. Neuland - und noch dazu mit Kabeln ;( !
      Glücklicherweise hatte ich mit Hannes jemanden der einiges von diesen Dingern versteht. Lt. Info schalten diese Dinger die Getriebemotoren. Schalten und nicht Regeln. Das ging schon mal gar nicht und war der erste Punkt auf der Liste der zu ändern war. Immerhin ließen diese Dinger darauf schließen dass der Kleine zumindest 30 Jahre auf dem Buckel hat.

      Also weiter im Text:



      Nun kam die Mastverstellung zu Tage, welche händisch zu betätigen war. Da dies im Gebrauch wohl schwer zu bewerkstelligen wäre war es der nächste Punkt auf der Liste.

      Als ich das System einigermaßen begriffen hatte, war der Kleine dann doch recht schnell nackig.



      Als ich den Bagger bekam war schon festzustellen dass der Oberwagen wackelte wie das hintere Ende einer Kuh. Man konnte zwar erkennen dass der Oberwagen kugelgelagert war, aber auch hören dass diese Kugeln (hoffentlich alle) im inneren des Baggers ihr Unwesen trieben. Dies bereitete einerseits Sorgen, da sich hier größtes Übel verbergen konnte, andererseits gäbe es ja immerhin für jedes Problem eine Lösung. Zu meiner Überaschung lag die ganze Verantwortung an diesem doch recht kleinem Teil :huh:



      Also blieb zu hoffen dass hier wohl nicht viel dahinter sein dürfte.

      Die Mastverstellung und der Drehmotor etwas nackiger.



      Da der Oberwagen doch recht ungut verschraubt zu sein schien und er mir nicht verraten wollte wie er sich vom Unterwagen trennen ließ mußte ich mir dann noch recht eigenwilliges Werkzeug dengeln.



      lg e
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    • Anfänglich war schwer zu erkennen warum der Oberwagen ein soches Eigenleben führte, schien doch die Konstruktion mit den Wurmschrauben recht robust zu sein. Als das Ding dann endlich ab war kam langsam Licht ins Dunkel.



      Zuerst war es aber dringlicher zu erkunden wo denn die Kügelchen geblieben waren, bzw. ob sie eine Dimension haben würden welche ohne große Probleme zu bekommen wäre. :/ Glücklicherweise scheint es den Kügelchen aber beim Bagger gefallen zu haben und sie hatten nur einen kleinen Ausflug gemacht. 8o



      Da ich schon so eifrig am zerlegen war und nun offensichtlich war dass die Abdeckplatte des Unterwagens lediglich mit vier Schrauben befestigt war konnte ich der Versuchung nicht widerstehen das Innenleben des Unterwagens zu erkunden.



      Hier sah es nun etwas moderner aus. Könnte auch die Erklärung dafür sein dass die Farbgebung des Unterwagens etwas frischer wirkt und ein klein wenig vom Oberwagen abweicht.

      Zumindest waren hier in kürzester Zeit alle Beanstandungen zu erledigen. Die etwas lose sitzenden Ketten wurden nachgespannt, es wurde etwas gereinigt und gefettet. Danach kam sofort de Deckel druff. :rolleyes:

      Nun war die Fehlersuche am Drehteilehaufen angesagt. Nach einigen Versuchen kam zu Tage dass die Sache von Anfang an nie gepaßt haben kann, was auch die Scherspuren an der Messinghülse verrieten. Es gab keine Möglichkeit das Teil so zu richten dass die Wurmschrauben in die Nut griffen.





      Damit die Schrauben in die Hülse passen konnten mußte ich bei dieser doch einiges abdrehen. Danach kamen die Kügelchen wieder in ihr altes Zuhause,



      und das Ding wurde zusammen gebaut. Oberwagengewackel ade! :P



      Was mir etwas zu denken gab war der Umstand dass im Falle dessen dass am Antrieb oder den Kettenreglern mal eine Störung auftreten sollte es doch recht mühsam wäre den Bagger jedes Mal von Oben nach unten zu zerlegen ;(

      Glücklicherweise hat auch hier der Erbauer ziemliches Hirnschmalz bewiesen.Während der Arbeiten fiel mir in der Grundplatte des Oberwagens ein Loch auf. Dies schien irgend eine Bestimmung zu haben, da es ziemlich eigenartig positioniert war. Es war für die vier Schrauben bestimmt, die es ermöglichten den Unterwagen einfach zu öffnen.



      Der einzige Haken an der Sache war der, dass hierzu der Oberwagen an vier bestimmte Positionen zu fahren wäre. Ohne Funke wäre dies nur möglich, wenn man den Drehmotor direkt anschließen würde. Da ich diese Möglichkeit als Option behalte, habe ich das eigenwillige Öffnungswerkzeug mal in der Kiste behalten.

      lg e
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    • Hi,

      für die Mastverstellung würde ich dir einen dieser Motoren (möglichst schnell drehend) empfehlen, die Trommel kann man ohne Gegenlager direkt auf die Ausgangswelle setzen. Der Mast wird ja über einen 3-fach Flaschenzug verstellt, da ist dann die Belastung auf der Seiltrommel fast nicht mehr vorhanden.

      Das nimmt auch nicht mehr Platz weg als die jetzige Konstruktion und lässt sich topp einbauen. Diese Motoren (selbsthemmend, das Schneckengetriebe) gibts inzwischen mit allen möglichen Drehzahlen und die Gehäuse mit den Befestigungsgewinden sind immer gleich.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Danke Wolfgang, diese Motoren habe ich ja durch dich kennen gelernt. Sie werden sicherlich in einem der kommenden Modelle in Einsatz kommen, damals als ich den Bagger gebaut habe gab es die aber leider noch nicht. Wie schon angemerkt hat es im Bagger aber mehr als genung Platz :D

      Ausgangspunkt für die nächste Etappe war also dieses Teil, noch aus Zeiten des Bluddruckbetriebes der Mastverstellung



      Nach ein wenig dengeln, bohren, schrauben und dem Einsatz eines Getriebemotors saß der Block dann an seinem Platz.



      Die nunmehrige Anordnung der 4 Motore im Oberwagen



      Leider stellte sich beim ersten Probelauf heraus dass das Seil zu lang war. Oder die Trommel zu klein.Deshalb mußte hier etwas Platz geschaffen werden.











      Paßt, sitzt, hat Luft :D



      Und rollt.



      lg e
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    • Nachdem ich mir nicht ganz sicher war ob das was ich da zusammengetrickst habe auch funktioniert, mußte es erst mal getestet werden. Da ich gerade nichts anderes zur Hand hatte war das Testobjekt etwas üppig ausgefallen und hatte zu Bedenken geführt. Aber no risk no fun und wenn dann wäre es besser dass jetzt die Fetzen fliegen, als später auf irgend einer Veranstaltung.



      Nach einigem raunen und gequälten, nach Mitleid flehenden Tönen aus Richtung des Motors kommend war dann klar dass die Übersetzung von diesem doch die richtige sein dürfte.




      Die Sache funktionierte. Wenn auch mit etwas Hilfe am Hinterteil, was allerdings mangels Gewichts logisch war. Im heutigem Zustand und dem derzeitigem Ballast im Popo schafft der Bagger (mit Greifer) das Gewicht eines Füllsteines für Rasengittersteine, wie wir zuletzt auf einer herausragenden Veranstaltung in Klagenfurt getestet haben. (Danke Sepp ;prost )


      lg e
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    • Vielen Dank Heini. Habe gehört du seist auch nicht ganz unschuldig an der Sache.... ?part

      lg e
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    • Danke Biber! ;prost

      Muß aber schon erwähnen dass mir einige hier sehr geholfen haben :thumbsup:

      lg e
      Also die interessanteste Spezies sind doch wohl diejenigen, die sich in Foren wegen mangelnder Eigenbauten beschweren und selbst lediglich Japankutschen aus Bausätzen wenn möglich mit gebratenen Druckteilen leicht modifizieren um sich selbst als einzigartig darzustellen.

      Who the f*** is MacGyver? ?(
    • MTFBGL wrote:

      Ihr beiden wisst aber schon dass im Kaufvertrag steht dass nach der Instandsetzung die Fahrzeuge zurück zu geben sind :fahrer ?wegl ?wegl ?wegl
      Das gilt aber nur für vollständige Instandsetzung hoffe ich ?(

      Hiermit ist der Baubericht beendet! Weiter bin ich noch nicht gekommen :D ?part ?wegl

      Fred wir müssen reden..... :huh:

      lg e
      Also die interessanteste Spezies sind doch wohl diejenigen, die sich in Foren wegen mangelnder Eigenbauten beschweren und selbst lediglich Japankutschen aus Bausätzen wenn möglich mit gebratenen Druckteilen leicht modifizieren um sich selbst als einzigartig darzustellen.

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    • Nachdem das mit der Rückgabe nun geklärt sein dürfte wurschteln wir hier weiter und lassen einfach die letzte Schraube weg. ?part

      Der Test ist also entgegen allen Erwartungen zufriedenstellend verlaufen und weder Tischplatte und Seil haben Schaden erlitten. Da nicht zu erwarten ist dass er diese Belastung nochmal bewältigen muß dürfte in diesem Punkt Langlebigkeit garantiert sein.

      Irgendwann war es also an der Zeit sich dem leidigem Punkt Elektrik zu widmen. Hierzu wurden zur Probe ein paar billige Zellen geordert und einfach mal zusammengedübelt.



      Bezüglich der Regler genügte dann eine Email nach Salzburg, wo man eigentlich immer außer hervorragendem Service auch ebenso gute Beratung erhält. (Danke Martin). Schneller als erlaubt waren die Regler dann im Haus und der Kabelsalat konnte gestrickt werden. <X

      Es soll mich heute ja keiner fragen was die Pinzette da wollte ?(



      Nachdem ich anscheinend alle Farben richtig verbunden hatte :D kam ich bald zu der Erkenntnis dass "es lebt" :]



      Die ersten "Tests" konnten durchgeführt werden. Nicht viel, aber zumindest drehten sich die Rädchen und das Ding bewegte sich. Wenn auch etwas eigenwillig, was aber wohl am Bediener lag.

      Wo ich doch schon so schönen Kabelsalat hatte, kam auch gleich die Überlegung etwas Licht in die Sache zu bringen. Der Scheinwerfer war ja schon da. Nur mangels Leuchtmittel und da fertig gebaut war es eine etwas gefinkelte Sache ihn zum leuchten zu bringen. Irgendwann funzte es aber doch.





      Am Hinterteil hatte das Ding lediglich zwei Reflektoren. Man könnte nun wieder eine Diskussion bezüglich Beleuchtung eines Bagger beginnen, aber mir war es ein Anliegen dass man den Bagger von hinten zumindest erkennen kann. Nennen wir es also Begrenzungsleuchten :D







      lg e
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    • Das mit der Beleuchtung sollte also auch erledigt sein. Dachte ich zumindest ;(

      Von hinten war die Sache ja ganz ok, aber an der Front begann ich zu überlegen ob die Fahrer damals nur tagsüber gearbeitet haben, oder bereits mit Nachsichtgeräten ausgestattet waren :whistling: . Nachdem das volle Programm an Beleuchtung eingeschaltet war........war es immer noch finster :sauer .

      Es mußte also eine zusätzliche Beleuchtung her! Da Begann dann allerdings ein neues Problem herumzugeistern: Ein Seilbagger mit Zusatzscheinwerfer ?( . Und wenn, wo und wie und ohne dass das bescheuert aussieht ?( . Da ich damals noch nicht einmal eine Ahnung hatte welchen Bagger das Ding eigentlich darstellen sollte, war es auch ein Ding der Unmöglichkeit Informationen darüber zu finden welche Art und Anordnung von Beleuchtung diese Ungetüme damals hatten :kratz .

      Irgendwann hatte ich dann eine Möglichkeit gefunden wo ich solche Dinger anbringen könnte, wo weder Kabine, Mast oder sonstige Anbauteile eine zufriedenstellende Ausleuchtung des Gefechtsfeldes behindern würden :rolleyes: . Und wo sie das Gesamtbild nicht stören würden, da man sie ja fast nicht sehen würde. Dank Martins Kanalschalter waren ja sogar noch Kanäle zum extrigen Schalten frei.

      Jetzt bestand das einzige Problem nur noch darin, passende Scheinwerfer zu finden. Ein durchforsten von etlichen Katalogen und Internet brachte genau NICHTS! :cursing: Wenn wirklich alles passen wollte, dann waren die Dinger zu groß. Aber Moment: Da war doch noch etwas das mir vor einiger Zeit in die Finger kam, mit der Gewissheit dass man das irgendwann zweckentfremden könnte.....also wieder mal die Funduskisten umgedreht und zum Vorschein kam das



      Sind doch vier wunderschöne Zusatzscheinwerfer für einen alten Seilbagger :sc .

      Zumindest nach etwas Gedremel und Gedengel hatten sie schon etwas Ähnlichkeit mit eben solchen :D



      Als alle Teile am Bagger angebaut und die Beleuchtung angeschlossen war wurde es dann schon etwas heller im Karton :]





      lg e
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