Weiterbildung / Staatlich geprüfter Techniker Maschinenbau

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    • Weiterbildung / Staatlich geprüfter Techniker Maschinenbau

      Hallo zusammen,

      ich bin nach langem Grübeln zu der Entscheidung gekommen, dass ich mich an dem Techniler versuchen möchte.

      Ich hänge aktuell an der Entscheidung ob ich den Weg über eine Schule oder über eine Fernuni gehen möchte.

      Hat beides ganz klar seine Vor- und aber auch Nachteile.

      Meine Frage zielt auf die Personen unter uns, die ihren Techniker über eine Fernuni gemacht haben bzw. jemanden kennen der den Weg eingeschlagen hat.

      Alle anderen, die ihren Techniker über einen Schule gemacht haben, sind ebenfalls angesprochen mit der Bitte ihre Erfahrungen gerne hier niederzuschreiben:-)

      Freue mich auf Input:-)

      Schon mal besten Dank!

      Grüße:-)
      Rechtschreibfehler sind Special Effects meiner Tastatur :)

      Immer daran denken, Klopapier beidseitig verwenden und der Erfolg liegt auf der Hand! :saint:

      Im Bau: Portalfräse ca.1200Y x 1000X x 350Z
    • hallo Cabman,
      Habe den Techniker in Abendform an einer Schule gemacht.
      Der klare Vorteil ist dass man sich in einer Lerngruppe über den doch recht langen Zeitraum von 4 Jahren gegenseitig mal in den Allerwenigsten treten kann wenn mal ein Motivationstief auftaucht und man kann sich leichter gegenseitig bei Schwächen auftauchen. Viele Bekannte haben bei Fernsehen wieder abgebrochen weil die Prioritäten dann schnell falsch gesetzt werden.
      In jedem Fall solltest du dich gründlich informieren wie die Abschlüsse verschiedener Institutionen bei den Arbeitgebern angesehen sind. Da gibt es ganz erhebliche Qualitätsunterschiede. Auch innerhalb einer Stadt.
      Bei weiteren Fragen einfach raus damit.
      Gruß,
      Thorulf
    • Hi

      Ich stimme Thorulf volkommen zu.

      Dazu kommt noch, wie du am besten lernst.
      Hab Maschinenbau am Anfang an der TU studiert, aber aus trockenen Büchern wurd ich nicht schlau.
      Hab's danach an einer Dualen Schule gemacht, war deutlich besser, da kleinere Gruppen. Ebenfalls wurde auf Fragen eingegangen.
      So hab ich nicht nur gelernt, wie man was macht, sondern auch warum und was welche Bedeutung hat.
    • Schon mal Danke für die Antworten!

      Ich denke, dass ich mir die Zeit bei einem Fernstudium freier einteilen kann. Und nicht unter der Woche in die Schule muss.

      Ich bin eher der kurz vor der Klausur/Prüfung alles in 2-3 Wochen reinpressen was geht Typ.

      Und dazwischen eben flaute :rolleyes:

      Sehe es aber genauso, dass eine Schule in dem Sinn viel helfen kann klar!

      Macht das denn so riesen Unterschiede wo man den Techniker macht?

      Der Abschluss sollte ja der selbe sein?

      Grüße:-)
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    • Hi, ich kann zwar nix über die Ausbildung zum Techniker sagen, aber was zum Kraftfahrzeugtechnikermeister und Betriebswirt und ich denke das hier in der Erwachsenenbildung ähnliche Grundsätze gelten.
      Ich habe beides in Abendkursen gemacht, da ich bei einem Fernstudium mir nicht die Zeit genommen hätte zuhause was zu tun.
      Man verschiebt es jeden Tag auf den nächsten und plötzlich hat man nur noch 2 Tage bis zur Prüfung, dann wird alles auswendig gelernt und am Tag nach der Prüfung weis man nix mehr. So wäre es bei mir jedenfalls gewesen, wenn ich die Kurse Online gemacht hätte.

      Wenn du im Unterricht sitzt,nimmst du automatisch immer Informationen auf, auch wenn man mim Handy spielt.
      Ich bin auch der Typ der zuhause eher nix lernt, sondern im Unterricht aktiv mitarbeitet.
      Ich habe auch nicht vor irgendwelchen Prüfungen etwas auswendig gelernt, da ich alles verstehen will, was zum auswendig lernen gewesen wäre, habe ich ignoriert, da es für mein Leben keine Bereicherung ist, wenn ich Zeit und Geld in Wissen stecke, das ich nach 6 Monaten nicht mehr habe.
      Was man einmal verstanden hat, das weis man das Leben lang, alles andere, muss man sowieso nachlesen wenn man es braucht, es ist eher wichtiger, das man weis wo man die Informationen herbekommt.

      Ich würde dir zum direkten Unterricht raten, da man danach mehr weis und das mit weniger Anstrengung.

      Und Flexibel ist man auch, denn wenn man mal paar Unterrichtsstunden sausen lässt, wird einen das nicht aus dem Konzept bringen, da im Frontal Unterricht sowieso viel wiederholt wird.

      Gruß Tobias
      Schaut mal rein: YouTube Kanal von Labertalbau

      Vergnügungswart vom Labertalbau ;prost
    • Servus !

      Joah, sind 4 Jahre, die aber zeigen, das du an deinem Beruf und deiner Weiterbildung insteressiert bist, wenn du es durchziehst. DAs sehen Arbeitgeber sehr gerne und macht sich gut im Lebenslauf. Im realen Leben sind es im Endeffekt 3,5 Jahre die du umsetzen musst. ( Die Zeit nach der Prüfung kannst du zuhause bleiben insofern du deine 75% Anwesenheit erfüllt hast und wenn du dein Abschlussprojekt während der Schulzeitr nebenbei realisierst ist es zum Abgabetermin auch relativ enstspannt und du kannst die Unterrichtseinheiten die die anderen für ihr Projekt in der Schule bekommen ebenfalls daheim bleiben. ( In den Ferien ( normale Schulferien) läuft auch in der Technikerschule nichts, weil geschlossen) !

      Weiterhin kannst du dich in der Abendschule in den Pausen und vor oder nach der Schule wunderbar mit den Kollegen austauschen ( ev. auch Lerngemeinschaften eingehen) , wenn du etwas nicht verstehst, beim Fernstudium hast du deinen Lehrer wenn du Glück hast oder nur einen Studenten oder Referendar oder ähnliches , der dir bei Problemen hilft.Kommst du mit dem klar ist alles ok, liegst du aber auf einer komplett anderen Wellenlänge, viel Spass.

      Abendschule kostet nur Freizeit, beim Fernstudium löhnst du noch extra Gebühren und musst zu den Prüfungen extra an bestimmte Orte kommen um diese dort abzulegen.

      Meiner einer ist einer, der feste Termine braucht / gebraucht hat , damit es vorwärts geht, also eine Struktur, die bekommen die meisten beim Fernstudium nicht hin und brechen ab. ( Wie auch Tobias schrieb) Stichwort : Selbstdisziplin

      Die Aussage von Thorulf kann ich NICHT bestätigen, Techniker ist Techniker z.B. Elektrotechniker Fachrichtung Automatisierung ist in Bayern wie in Hamburg gleich. Ob derjenige seine Arbeit sinnvoll erledigt zeigt sich eh erst in der Praxis und da gibt es die Probezeit und es liegt an jedem selber was daraus wird.


      Daher , wenn Weiterbildung dann in Abendschule (ist die Meinung von einem der es gemacht hat)

      Mfg Gerald
      Kaufen kann jeder, Bauen nur wenige ! Selbermachen heißt das Zauberwort !
    • Zu der Qualität der Schulen nochmal ein Nachtrag:
      Jede Schule erstellt selbst ihre Prüfungen und reicht diese beim Bildungsministerium zur Genehmigung ein. Zumindest in NRW. Das Bildungsministerium stellt Mindestanforderungen an die Prüfungsinhalte. Beispielsweise kann da als krasses Beispiel auf Basis des Europa Tabellenbuches gearbeitet werden. Eine Schule, die etwas auf sich hält, wird die Anforderungen in jedem Fall übertreffen wollen und arbeitet beispielsweise mit dem Rolof Matek als Basis.
      Daraus hat sich dann für die mir zur Verfügung stehenden Institutionen ergeben dass es an einer den Techniker für Anwesenheit gab und in der anderen dafür aktiv gearbeitet werden muss. Mit dem Zeugnis erstgenannten Beispiels kommt man dann in einer Bewerbung dann nicht weit.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Thorulf
    • Schönen guten Abend zusammen,

      was ich mich noch frage, angenommen ich mache es über eine Fernuni, wie das ganze denn bei Arbeitgebern angesehen ist.. ZB wenn man für eine Prüfung in ein anderes Bundesland muss wie dann der Abschluss eben in BaWü wo ich her komme Gewicht hat oder ob es eben dann heißt "Der hat die einfache Schiene gewählt"...

      Grüße und danke für eure Meinungen!
      Rechtschreibfehler sind Special Effects meiner Tastatur :)

      Immer daran denken, Klopapier beidseitig verwenden und der Erfolg liegt auf der Hand! :saint:

      Im Bau: Portalfräse ca.1200Y x 1000X x 350Z
    • Gude.

      ich möchte mich Geralds Meinung anschließen, er hat sehr wichtige Punkte zusammengefasst. Ich habe meine Technikerausbildung auch in 4 Jahren Teilzeit gemacht. Der Unterricht war sehr praxisnah, es werden auch Materialien von führenden Herstellern bereitgestellt (an meiner Schule z.B. Siemens-Automatisierungstechnik, ABB-Roboter, Sandvik-Zerspanung). Etliche meiner Lehrer sind auch "normal" arbeiten gegangen (oder waren zumindest mal in der Wirtschaft tätig) und haben uns noch zusätzlich unterrichtet. Das ist ein unschätzbarer Vorteil, denn man bekommt vermittelt was in "real life" läuft und nicht nur aus Büchern oder den quartalsweise verschickten Paketen mit Unterlagen. Ich habe dadurch auch gelernt "um die Ecke" und weiter zu denken. Die Aufgaben im späteren Berufsleben sind eben nicht zu verwechseln mit Rechenbeispielen im Buch.
      4 Jahre waren schon eine lange Zeit, aber rückblickend war es das Wert. Ich bin mit der Qualität des gelernten sehr zufrieden, es war eben mehr als nur neue Formeln.

      Gruß, Dave
    • Neu

      Hi,

      Ist den Vollzeit an einer Technikerschule keine Option?! Geht dann auch nur zwei Jahre.
      Da ist halt der Riesen Vorteil das kein Lernloch entsteht da du ja jeden Tag in der Schule bist. Wenn man da gut mit macht kommt mit mit ziemlich wenig lernen daheim klar. Natürlich muss man vor den Prüfungen nochmal gut wiederholen aber das war es auch schon.
      Mein Kollege hat seinen Techniker nebenbei gemacht und der müsste dann halt zusätzlich zu seinem Verufsalltag Abends lernen und am Wochenende in die Schule. Hätte ich nicht gekonnt mich nach 8-9 Stunden auf Arbeit nochmals hin setzten zum lernen.
      Ich würde den Techniker immer wieder in Vollzeit machen. Auch wenn ich noch einige Jahre das BAföG zurück zahlen muss :D
      Gruß Oli