Tipps für Messing Löten

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    • Tipps für Messing Löten

      Hallo zusammen

      Ich möchte mir einen Frontbügel aus Messing selber herstellen.
      Nur hab ich noch nie mit Messing gearbeitet.
      Im I-Net gibt es tausende Infos und ich Blick langsam nicht mehr durch.
      schweissanlage zum Hartlöten hab ich. Lötkolben zum Weichlöten auch.
      Nun frag ich mal bei den Profis im Forum....

      Nun zu meinen Fragen:
      Ein Frontbübel eher hart oder weich löten?
      Welches Lot verwendet ihr für weichlöten?
      Welches Lot verwendet ihr für hartlöten?

      Gruss
      Ein Neuling der messingbearbeitung
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    • Hallo Danim,

      ich nutze für soche Arbeiten einen Elektrolötkolben mit 150W und normales Elektroniklot.
      Somit ist es bei mir nur Weichlöten.

      Wenn ich dass Messing solange erhitze bis sich der Farbton vom Messing verändert und anschließend das Lot hinzugebe, hält es bei mir nachdem es wieder kalt ist sehr gut.
      Verlöte auch so meine selbstgebauten Hydraulikzylinder und die sind bis min 20 Bar dicht. (Mehr hab ich noch nicht ausprobiert)

      Viele Grüße
      Philipp
      Viele Grüße
      Philipp
    • Moin Daniel,

      hart löten muss man meiner Meinung nach nur wenn das Teil später großen Kräften ausgesetzt werden soll oder wenn du planst es per Pulverlackierung in Farbe zu tauchen. Wenn beides nicht zu trifft kannst du auch weich löten. Ich habe den Bullenfänger meines C509 oder den Turm meines SLT auch weich gelötet.

      Dazu verwende ich ganz normales Lötzinn und Lötwasser als zusätzliches Flussmittel.

      Das Messing schön sauber schleifen das kein Oxid mehr dran ist. Die Verbindungsstellen mit Lötwasser bestreichen und erhitzen bis es rötlich wird.

      Die Teile in ihre Position bringen und gleichmäßig erhitzen. Das Lötzinn dran und in die Verbindungsstelle laufen lassen. Ich lasse die Teile dann immer in Ruhe auskühlen, keine Schockkühlung.

      Wenn du mehrere Verbindungsstellen dicht bei einander hast, kannst du die vorherige z. B. mit einem nassen Papiertaschentuch abdecken, dann geht die nicht wieder auf.

      Je nach Größe der Teile wird u. U. ein Lötkolben nicht reichen. In solchen Fällen nehme ich dann einen Brenner, z. B. den Creme Brulée Brenner aus der Küche.

      Ich hoffe, dies hilft dir weiter.
    • Moin Daniel!
      Den Bügel kannst Du Weichlöten.
      Ich löte meine MS-Teile mit normalem Lot und nehme
      dazu Weichlotpaste von der Fa. Bengs. Die wird
      an der zu lötenden Stelle mit Pinsel aufgetragen.
      Dann die Sache erhitzen, ich habe da den Proxxonbrenner,
      und wenn die Paste silbrig wird (Vorverzinnt) das Lot ran.
      Von Lötwasser halte ich nicht viel da es weglaufen kann.
      Aber das ist meine Meinung.

      Gruß Hans!
    • Danke für die Info
      Brenner hab ich ja
      Werde es mal versuchen mit normalem Lot vom Baumarkt. Hab da noch Fittinglot gefunden. Sei anscheinend gut für Kupfer und mengingrohre......

      Im I-Net hatte ich einfach zu viele Info. Auf einer HP schwören sie auf silberlot bei den anderen dan wider was anderes.....


      Der Bügel soll für Beinen Baustellenstruck Arocs erstellt werden
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    • Nun, beim Lot ist das darin oft enthaltene Flussmittel ein wichtiger Punkt. Auch die Temperatur die das Lot benötigt/aushalten kann. Manches Lot ist für Elektronik und schmilzt schon bei niedrigeren Temperaturen. Manches ist für das Hartlöten besser geeignet und brauch hohe Temperaturen. Kabelverbindungen usw. verbinde ich mit dem kleinen Lötkolben und Elektroniklot. Größeres Bauteile mit mehr Belastung werden bei mir immer mit dem Proxxon Brenner gelötet. Und ich baue Schiffsmodelle mit Funktionen. da muss das schon gut halten. Wichtig ist das Reinigen und das langsame abkühlen. Und während der Abkühlung keinerlei Bewegung im Bauteil.....Lot kann auch zu heiß werden und "verbrennen". Dann geht es keine Verbindung mit dem Metall ein. Dann ist alles Flussmittel aufgebraucht und es muss von außen zugeführt werden....Vielleicht einfach mal ein Paar Probestücke Löten..?
      "Versuchs mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit"..
      "Nicht was du bist, ist das was dich ehrt, nur wie du bist, bestimmt deinen Wert"
      youtube.com/watch?v=v_EWWyJfgPc
    • Hallo Daniel,

      wenn du noch nie gelötet hast, dann nimmst du am besten ein paar Reststücke unterschiedlicher Stärke und Größe und probierst damit rum.

      Für einen Bügel reicht Weichlöten allemal.

      Wichtig ist, dass die Lötstellen sauber sind, ohne Fett oder Oxidationsschicht. Die Teile müssen auch satt anliegen, ohne Zug.

      Selber löte ich alles nur noch mit einem kleinen Brenner und verwende normales Elektroniklot (meist sind die auf blauen Rollen), Lötpaste oder Wasser verwende ich nie.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hallo, ich kann mich da als ebenso Neuling des Lötens nur anschliessen und meine ersten Erfahrungen berichten und bestätigen wie hier schon geschrieben.

      Das A und O ist saubere Teile ohne Schicht, Fett, Dreck usw. Dann mache ich es so, dass ich das Flussmittel aufpinsle, erwärmen, Lot, schön Geduld haben und abkalten lassen - fertisch. Bisher habe ich alles weichgelötet und wüsste keine Belastung, welche ein Hartlöten für Anbauteile etc zwingend notwendig macht.
      Schöne Grüsse, Geri (der Chef von GeriTrans)

      Wenn's keinen Truck hat, hat's nen leeren Kühlschrank! :-)

      Schau mal rein bei: GeriTrans
    • Der Einsatzbereich von normalen Weichlot reicht im Modellbau sehr weit.
      Selbst mein Schneepflug ist nur mit Weichlot gelötet...und der wird im Winter nicht geschont
      alle meine Baggerlöffel ebenfalls

      a und o ,wie schon erwähnt, Sauberkeit der Lötstellen und ordentliches Erhitzen der Lötstelle, damit das Lot eine gute Verbindung eingeht, Flussmittel wie Lötfitting paste, diverse Lötwasser können immer helfen aber man sollte damit sparsam umgehen,

      der Proxxon Brenner ist bei mir eigentlich im Dauerbedrieb nur bei sehr kleinen Dingen , wie z.b. Lampen gitter o.ä. kommt der Lötkolben zum Einsatz.

      Bei so Sachen wie Schaufeln ist es von Vorteil sich vorher Verbindungslösungen einfallen zu lassen also Überlappungen oder eineinander greifende Belchteile,... somit ist das Lot nur noch Verbinder und muss weniger Last aufnehmen und man kann auf Hartlot verzichten...

      Beim Bügel braucht es eher nur Gedult, je nachdem wie viele Rohre du verbinden willst....
      Mfg Steffen

      -Tiefbau OST- Niederlassung Fg

      3 Schar Schneepflug