Hanomag Kettenlader K7

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    • Hallo zusammen,


      man sieht jetzt nicht so arg viel Fortschritt, aber es ist einiges hinzugekommen. Der Ladeschwingenträger hat hinten ein Querhaupt, dieses setzt sich satt in drei Bohrungen und ist damit seitlich fixiert. Mit den seitlichen geschwungenen Trägern ist das Querhaupt verschraubt und verklebt. Die beiden seitlichen Materialkisten sind ebenfalls jetzt fest, die Deckel sind zum Aufklappen. Hier fehlen natürlich noch ein paar Details wie Scharnierträger, Bolzen, etc. Zwischen die beiden Kisten kommt dann noch der Tank, damit wird die jetzt noch etwas große Fläche wieder aufgelockert. Hydraulikrohre an den Kippzylindern sind ebenfalls dran und das obere Haubenblech der Motorhaube. Der Motor des Schaufelantriebs ragt etwas in den Fußraum, was aber nicht anders geht. Mal sehen wie ich das noch irgendwie kaschieren kann, denn eigentlich möchte ich kein festes Dach aufsetzen, sondern nur ein Rohrgestell mit Windschutzscheibe und obere Plane.











      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hallo Wolfgang,

      die Raupe sieht schon richtig klasse aus :thumbsup: :res .

      Die alten Geräte haben doch um einiges mehr Scharm als die Modernen.

      Was ich nur noch nicht so ganz verstehe, wie willst Du den Schaufelantrieb umsetzen ?( . Du hast es zwar schon grob beschrieben, aber irgendwie steht da bei mir jemand auf dem Schlauch X/ .

      Auf alle Fälle bin ich schon mal richtig gespannt auf die Umsetzung.
    • Hallo zusammen,


      lange hab ich rumgegrübelt, wie man den Schaufelantrieb effektiv, günstig, schnell und möglichst unsichtbar umsetzen könnte. CTI-Zylinder schieden aus, weil zu langsam. Die Methode von Konrad Osterrieter (vorgestellt in der ersten Rad&Kette) mit einem einfach wirkenden Seilzug in den Kippzylindern schied ebenfalls aus, weil man damit nicht Material rückwärts fahrend abziehen kann. Bei dieser Konstruktion wird per Seilzug nur die Schaufel geschlossen, Auskippen übernimmt eine Feder, die permanent versucht die Schaufel zu kippen.


      Meine Version sieht nun folgend aus: Im Drehpunkt der Schaufelzylinder sitzt eine quer liegende Welle, auf dieser ist ein Hebel angelötet. Die Lötstelle braucht nichts zu halten, verhindert nur ein seitliches Wandern des Hebels auf der Welle. Am unteren Ende des Hebels sitzt ein Bolzen, in diesem drehbar gelagert ist ein 1,5mm Federstahldraht. Dieser ist gekröpft und schmiegt sich eng ans Hubgestänge an und ist vorne am Umlenkhebel zum Schaufelkippen ebenfalls drehbar gelagert. Als Kippmotor muss ich mir aber einen extrem langsamen besorgen, es gibt inzwischen welche von dieser Bauart mit 1,2 oder 3 Upm, eine auf die Motorwelle gesetzte Steuerscheibe bewegt greift dann unten am Bolzen Hebel/Stahldraht an und bewegt den Hebel entweder vor oder zurück. Ursprünglich war die ganze Mimik auch auf der anderen Seite eingebaut, eine reicht aber vollkommen. Der kleine Hebel hat so gut wie keinerlei Belastung und dient eigentlich nur dazu, den (noch fehlenden) Hebel vom Motor und die Öse des Federstahldrahtes in Position halten. Der Federstahldraht ist ausreichend stabil und nimmt auch Stoßkräfte sehr gut auf, ohne sich nachhaltig zu verbiegen. Durch die unterschiedliche Kinematik im Parallelogramm der Ladeschwingen/Kippzylinder ist ein klein wenig nachsteuern erforderlich, was aber sicher kein Problem ist. Der Hebel hätte vom Bewegungsweg eigentlich sogar kürzer sein können, so ist aber sichergestellt, dass in jeder Schaufelhöhe komplett ein- und ausgekippt werden kann. Die Stellung Ladeschwinge unten und Schaufel geschlossen bedingt aber, dass ich die Oberseite der Motorhaube leicht nach schmaler werdend ausführen muss. Ein kleiner Kompromiss, der nicht allzu arg auffallen dürfte.
      Beim Zahnarzt waren wir auch schon.













      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hallo Wolfgang,

      die Lösung ist richtig gut geworden, gefällt mir :top .

      Auffallen wird der Draht bestimmt nicht sonderlich, könnte auch irgendein Hydraulikrohr sein, das zusätzlich angebaut wurde 8) . An Baumaschinen wird ja öfters (eher meistens) irgendeine Zusatzverrohrung angebaut.

      Jetzt schon großartig das Räuplein :res .
    • Hallo Wolfgang,

      hab mir bis jetzt nicht vorstellen können, wie du die Schaufelbewegung umsetzen willst. Aber wie es aussieht, hast du ja eine passable Lösung gefunden. Ich würde aber keinen Knick in die Schubstangen machen. Bei höherer Belastung würde die sich wahrscheinlich verbiegen.

      Mir ist noch aufgefallen, dass du die Schaufelzähne an der Unterseite angelötet hast. So kannst du aber keine ordentliche Planie schieben. Da hast du immer die Zahnabdrücke im Boden.
      Die Zähne gehören eigentlich an die Oberseite. :thumbsup:
      Gruß Jens Feu
    • Jens Feu schrieb:

      Hallo Wolfgang,

      hab mir bis jetzt nicht vorstellen können, wie du die Schaufelbewegung umsetzen willst. Aber wie es aussieht, hast du ja eine passable Lösung gefunden. Ich würde aber keinen Knick in die Schubstangen machen. Bei höherer Belastung würde die sich wahrscheinlich verbiegen.

      Mir ist noch aufgefallen, dass du die Schaufelzähne an der Unterseite angelötet hast. So kannst du aber keine ordentliche Planie schieben. Da hast du immer die Zahnabdrücke im Boden.
      Die Zähne gehören eigentlich an die Oberseite. :thumbsup:
      Hallo Jens,


      ertappt. Danke für den Hinweis mit den Zähnen, werde ich die Tage direkt ändern. Die Stabilität des Federstahldrahtes unter Belastung muss ich testen, ich bin da aber guter Dinge.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • SK-Kipper schrieb:

      Hallo Wolfgang,

      die Lösung ist richtig gut geworden, gefällt mir :top .

      Auffallen wird der Draht bestimmt nicht sonderlich, könnte auch irgendein Hydraulikrohr sein, das zusätzlich angebaut wurde 8) . An Baumaschinen wird ja öfters (eher meistens) irgendeine Zusatzverrohrung angebaut.

      Jetzt schon großartig das Räuplein :res .
      Danke Felix,

      das denke ich auch, fällt wirklich kaum auf
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • L.H.. schrieb:

      Moin Wolfgang
      Klasse Lösung der Draht fällt fast nicht auf.
      Danke Jürgen,

      diese Bauform mechanisch umzusetzen, ist nicht so ganz ohne. Bei den Cat Laderaupen sitzen die Kippzylinder auf einem sichelförmigen Gussteil, das man drehen könnte um Zylinderweg zu erreichen. Zudem hatten die auf den Hubarmen zwei Umlenkhebel, womit man zusätzlichen Weg hätte rausholen können. Ich wollte aber keine Cat.
      viele Grüße

      Wolfgang

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