Multicar M26 in 1:8

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    • Hallo Jens,
      danke für die Antwort.
      Ich denke ich hab das Prinzip, wie Du die Kupplung aufgebaut hast, jetzt verstanden. Das Prinzip ist aber bei dem Zweigang etwas anders gelöst, oder?!
      Du Treibst dem Lamellenkäfig an und verschiebst praktisch das Zahnrad ein wenig um die Kupplung zu schließen. Ich nehme an, dass die beiden Abtriebsräder starr auf der Abtriebswelle laufen. Wenn ich richtig sehe, hast Du noch eine Übersetzung zwischen den Rädern, oder ist das der Abtrieb zur Vorderachse?
      Jetzt hätte ich noch eine paar Fragen, aber die werde ich mir irgendwann im Selbstversuch selber beantworten. Obwohl mir mal eine Bauplan für ein Lastschaltgetriebe vor die Füsse gefallen ist, hatte ich noch keine Lust das Getriebe zu bauen.
      Ich dache immer die Verluste währen mit Lamellenkupplungen nicht zu beherrschen.

      Das Fahrverhalten Deines Getriebe überzeugt mich mal sowas umzusetzten. Mal schauen, vielleicht sind jetzt die Tage meines Sechsgang Schaltgetriebes gezählt.

      Gruß
      Dirk
    • Ein 6-Gang-Getriebe! Wow!
      Ist aber von der Sache her nicht komplizierter als mein 4-Gang-Getriebe. Man muss nur noch ein Kupplungssatz hinzufügen. Das ganze wird halt ziemlich groß.
      Jetzt hast du mich aber auf eine Idee gebracht. Ich habe beim 4-Gang die Kupplungspaare parallel angeordnet. In Reihe ist es bestimmt besser.
      Das musst du bei deinem 6-Gang-Getriebe auch so machen, sonst kommst du mit den Übersetzungen nicht hin.

      Die Abtriebszahnräder laufen aber frei auf der Welle. Das vom Motor angetriebene Zahnrad ist mit der Welle fest verbunden. Und diese Welle wird mit dem Servoexzenter hin und her geschoben.
      Gruß Jens Feu
    • Jens Feu wrote:

      Ein 6-Gang-Getriebe! Wow!

      Jetzt hast du mich aber auf eine Idee gebracht. Ich habe beim 4-Gang die
      Kupplungspaare parallel angeordnet. In Reihe ist es bestimmt besser.
      Das musst du bei deinem 6-Gang-Getriebe auch so machen, sonst kommst du mit den Übersetzungen nicht hin.
      Hallo Jens,
      nichts Wow!
      Bin ja nicht irre und bau gleich ein 6 Gang Getriebe. Das ist was für "Meister". Soviel Platz hätte ich im Schlepper auch gar nicht, dort müsste das Getriebe dann irgendwand rein.
      Mein 8x8 hat noch ein altes Bosch Dreigang Getriebe mit Vorschaltgruppe (das sind dann die 6 Gänge). Sowas hatte ich auch mal im Trail gefahren (War aber nicht mein LKW).
      Wenn dann hätte ich das Dreigang gegen ein Drei oder Viergang Lastschaltgetriebe getauscht. Die Vorschaltgruppe müsste dan hinter das Lastschaltgetriebe um das Drehmoment zu nehmen.
      Als Versuchträger werde ich aber mal eine Lamellenkupplung aufbauen und schauen was passiert wenn man 100kg bewegen will.

      Reihenschlatung braucht wahrscheinlich viel Platz in der Länge.
      Die Spreizung der Gänge ist so ein Thema. Daran ist mein letztes Lastschaltgetriebe mehr oder weniger gescheitert, da die Achsabständer der Abtriebswellen vorbestimmt waren und die Sprünge dann zu klein waren. Ein zusätzliches Zahnradpaar wollte ich damals nicht mehr spendieren.

      Ich hab jetzt zumindest wieder ein paar Ideen. :thumbup:

      Gruß
      Dirk
    • Hallo Gemeinde!

      Jetzt geht's hier endlich mal weiter. Nicht sehr viel, aber immerhin etwas. Nachdem ich für meinen Showtime das Getriebe nochmal überarbeitet habe, hab ich jetzt wieder mehr Zeit für den M26. Außerdem ist die Leipziger Messe nicht mehr weit entfernt. Und da soll er unbedingt mit von der Partie sein.
      Ich hab mir mal die Schutzbleche vor genommen. Eigentlich sind die nicht aus Blech, sondern aus PE.
      Zur Herstellung hab ich mich für das thermische Vacuumverformen entschieden. Noch nie gemacht, aber irgend wann ist immer das erste mal.
      Also erst mal im Netz schauen wie das geht und was man dafür braucht. Und dann gleich los gelegt und mit meiner Stepcraft den "Saugkasten" gefräst.



      Oben drauf liegen schon die Formen für die SchutzPE's
      Dann noch zwei Rahmen aus Blech zusammengeschweißt, wo der Kunststoff dazwischen gespannt wird.
      Das Ganze dann in den Backofen geschoben und bei 150° gebacken.



      Wenn das PE dann schön weich ist, wird der Staubsauger eingeschaltet und der Rahmen samst PE über die Formen gedrückt. Den Rest erledigt der Sauger.
      Erst hab ich ein bischen getestet, welches Material ich verwenden kann. Erst hab ich Kunststoff genommen, der in eine Form gespritzt wurde. Aber der funktioniert nicht. Da schmelzen gleich Löcher rein. Dann hab ich mir aus einem Kanister eine Platte rausgeschnitten. Das ging dann super.



      Dann hab ich mir solches PE in schwarz bestellt und hab das ganze nochmal gemacht. Erst mit weniger Erfolg, dann war's perfekt.








      Zum Schluss nochmal mit dem Sandstrahler matt gemacht, fertig.

      



      Bilder
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      Gruß Jens
      Gruß Jens Feu
    • Hallo Xaver,

      Ich hab mir einen Holzklotz aus Siebdruckplatten zusammengeklebt, der gleich die richtige Dicke hatte.
      Dann auf SketchUp die Form gezeichnet und mit der Fräse beidseitig die entsprechende Nut eingefräst. Ich konnte nicht tiefer als 10 mm fräsen.
      Also hab ich dann den stehen gebliebenen Rest weggeschliffen. Die Rundungen hab ich dann mit Sandpapier rund geschliffen.
      Da ich noch ein Anfänger in Sachen CNC-fräsen bin, und SketchUp keine .stl-Dateien macht, die ich für 3D-fräsen benötige, musste ich das so umständlich machen.
      Auf Bild 6, wo die Schutzbleche auf den Formen sind, kann man die Nuten erkennen. Die hab ich dann genutzt um mit dem Cuttermesser die Außenkante auszuschneiden.
      Gruß Jens Feu
    • Dann mach ich gleich mal weiter.

      Heute Vormittag hab ich gleich mal noch die Kotflügel an das Fahrgestell angebaut und das Ganze von seinem Lenkradmann abnehmen lassen.
      Der Typ is ganz schön pingelich. M2er Schrauben waren ihm zu fett für die Befestigung. Da hab ich halt noch welche in M1,2 bestellt.







      Da hab ich die erst mal mit Draht befestigt.

      Das kann ja was werden. Wenn der weiter so rumnörgelt verkauf ich den wieder. Der führt sich hier auf, als wäre er der Captain persönlich. Der M26 is doch nur ein Spielzeug. Der soll sich mal net so anstellen.
      Gruß Jens Feu
    • Ja, bei 1:8 kann man schon manche Sachen anders bzw. detailgetreuer machen. Und man kann auch mal ohne Pinzette arbeiten. :D
      Andererseits ist der Multicar im Modell auch nicht größer als z.B. ein Actros. Im Original hat der M26 eine Breite von 1,60m. Darum liegt die Pinzette sofort griffbereit auf meiner Werkbank.
      Man kann halt kleinere Fahrzeuge besser ins Modell umsetzen. Und wenn man noch so viel vor hat, wie schon im Beitrag 11 beschrieben, kann ich gar keinen kleineren Maßstab nehmen.

      Als nächstes steht das Fahrerhaus auf dem Plan. In meinem Kopf schon seit einigen Monaten. :kratz
      Und ich bin mir immer noch nicht im klaren, welche Methode ich anwende. Für ne CAD-Zeichnung fehlt mir noch die Erfahrung, denn sonst würde ich das als SLS-Druck machen lassen. Metall ist auch zu aufwendig, wegen der vielen Rundungen.
      Wird wohl doch eine Hütte aus Polysyrol-Platten werden. Wenn's mit dem 3D-Fräsen klappt, kann ich ja einzelne Formen für's Tiefziehen bauen und dann Dach, Rückwand usw. zusammen kleben.

      Obwohl so ein SLS-Druck schon ne geile Sache wäre. Denn wenn man sich mal das Lieferprogramm von Multicar bzw. Hako ansieht, lohnt es sich wenn man sich 1,2,3,4,5 Fahrerhäuser auf Lager legt.
      Gruß Jens Feu
    • Hallo Thomas!

      Eigentlich wollte ich das Fahrerhaus fertig haben bis zur Messe. Das wird wohl nix. Die Konstruktion erweist sich schwieriger als gedacht.
      Und von Waltershausen bekomme ich keine Hilfe. Nicht mal ne Antwort auf meine E-Mail.
      Ansonsten ist das eine oder andere noch angebaut worden.
      Natürlich komm ich auf dem 1:8er Parkur vorbei. Meine Karte bekommt ich von den Osttrialern. Und ich bin vorraussichtlich nur am Freitag da.
      Weil wir nur am Freitag auf den Trialparkur dürfen.
      Ansonsten freu ich mich schon auf Leipzig.
      Gruß Jens Feu
    • Schleppend geht's voran.
      Ein bißchen Schuld hat aber auch Jean-Luc mit seiner dauernden nörgelei!
      Letztes hat er es doch zu weit getrieben. Da bin ich voll ausgerastet!



      Das hat er nun davon!
      Der Typ ist aber nicht klein zu kriegen. Er hat mir zugewinselt, dass er sich bessern will. Da wollte ich mal nicht so sein und gab ihm noch ne Chance.



      Jetzt sind seine Arme etwas beweglicher zum schalten und lenken.
      Und Dank der Taranis-Funke kann Jean-Luc nun beim lenken in die entsprechende Richtung und beim rückwärts fahren abwechselnd in die Außenspiegel schauen.

      Des weiteren bekam ich vor ein paar Tagen ein Päckchen aus Spanien. Oder anders gesagt, von Magom.
      Die Hydraulik-Komponenten sind eingetroffen. Müsste ich theoretisch auch gut unterbringen.





      Eine Schnellwechselvorrichtung hab ich auch mal noch schnell vor der Leipziger Messe gebaut. Die SWV500. Hab aber noch keinen Zylinder dafür. Die Magom-Bestellung war schon eher raus als die SWV fertig war.

      Gruß Jens Feu
    • Hallo miteinander,

      da mir das Fahrerhaus immernoch Kopfzerbrechen macht, hab ich mich mal mit der Hydraulik befasst.
      Hier mal ein paar Bilder und ein kleines Video.





      Ich hatte mir noch drei Zylinder bei Magom bestellt, musste aber feststellen, dass der für die Schnellwechselvorrichtung doch zu groß war. Da hab ich mal selber einen gebaut. Der ist sogar dicht.

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      Gruß Jens Feu
    • Nach einigen Test's musste ich feststellen, dass die Pumpe nicht genug Druck bringt. Selbst bei voller Drehzahl bringt sie nicht mehr als 10bar.
      Ich hab schon das Überdruckventil ausgebaut. Leider keine Besserung.
      Da werd ich mal die Pumpe zerlegen und schauen was da los ist. Muss ja irgendwo zu viel Luft sein.
      Ansonsten ist alles dicht und die Steuerschieber halten auch den Druck über einen längeren Zeitraum.
      Gruß Jens Feu
    • Hallo zusammen,

      ich hab jetzt mal ein bisschen rumprobiert und die Pumpe mal noch nicht zerlegt. Ich hab mal ein etwas dickeres Öl verwendet. Und siehe da, bei voller Drehzahl und kalter Pumpe macht sie jetzt einen Druck von 18 bar.
      Die Schnellwechselvorrichtung an der Front hebt jetzt locker 1kg. Das sollte für ein Schneeschild oder eine Kehrmaschine reichen.
      Für die Kipperwanne muss ich aber den Teleskopzylinder größer dimensionieren als beim Original.
      Die Pumpe ist ja auch nicht dauerhaft an. Sie soll nur dann einschalten wenn sie gebraucht wird. Also sollte sie auch nicht übermäßig heiß werden. Die Pumpe wird auch nur so heiß, weil kein Ölfluss bei geschlossenen Steuerschiebern vorhanden ist.
      Gruß Jens Feu