The Trail Sow - ein Defender 90 Offroad Pickup Truck mit Camping Trailer

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • The Trail Sow - ein Defender 90 Offroad Pickup Truck mit Camping Trailer

      Männer`s, Lady`s,


      Modellbaufreunde,





      Als Einstand meinerseits hier
      eine kleine Review über mein
      letztes Bauprojekt



      Die




      „ Trail Sau.“




      So gibt`s von mir jetzt mal was auf die Augen !




      Meine Chauffeuse, Lady Adventure


      Elena Harper.



      Ich werde nicht auf jedes noch so kleine Detail ein gehen,

      sondern nur die wichtigsten Themen heraus stellen.




      Es gibt für mich nur zwei wirkliche echte Offroader, eben Toyota Land Cruiser und Land Rover Defender.

      So fiel die Wahl sehr schnell. Zum anfangen was leichtes ohne viel Schnickschnack ! Biss`l Licht, Winde, angesteuertes Lenkrad vielleicht und wasserfest sollte er sein. Für mehr war eh kein Platz in der kleinen Hütte.


      Es handelt sich um den bekannten Bausatz RC4WD Gelande 2.

      Jedoch mit der ebenfalls bekannten Karosse aus dem RC4WD Zubehör,

      dem Land Rover Defender 90 Pick Up,

      die ein paar kleine Eingriffe überstehen musste.



      Wie war der Plan ?




      Ich wollte ein Real Scale Modell zum vorbildgetreuen Offroad fahren auf die Räder stellen. Daher legte ich mir selbst die Latte von vorn herein sehr hoch. Japan Plastik hab ich genug zerschossen in meiner Modellbaukarriere. Es musste was richtiges her, echtes „heavy Metall!“ Für diejenigen die diesen Bausatz noch nicht kennen. Er besitzt einen echten Leiterrahmen. Das Fahrwerk ist komplett aus Stahl und Aluminium gearbeitet !


      Gedacht, gesagt, getan stand der Bausatz auch schon montiert in meiner Wohnzimmerwerkstatt


      Und die „To Do List“ wurde immer länger. Hmpf !!! Heute ist mein sechs Kanal Empfänger völlig ausgereizt.



      Ich nehme sie mal vorweg, die vollzogenen steuerbaren Funktionen :



      [*]Gas/Bremse (klar)
      [*]Lenkung (auch klar)
      [*]Zweigangschaltgetriebe
      [*]angesteuertes Lenkrad (links)
      [*]stufenlos steuerbare Winde
      [*]Lichtset mit Bremslicht und Rückfahrleuchte (Blinker hab ich aus gelassen)
      [*]Abblendlicht über Lichtsteuerung
      [*]Hauptscheinwerfer schaltbar über TBS
      [*]Nebelscheinwerfer schaltbar über TBS
      [*]Zusatzscheinwerfer auf Überrollbügel schaltbar über TBS
      [*]Innenbeleuchtung und Cockpitbeleuchtung schaltbar über TBS
      [*]Benedini TBS mini Soundmodul mit Motorstart und Abstellgeräusch
      [*]Hupe über TBS schaltbar
      [*]Ein/Aus über Magnetschalter
      [/list]




      Das Elektronik Steuersystem:


      Das schwierigste zu Beginn war ein Konzept zu entwickeln, wie die Elektrik sinnvoll unter zu bringen wäre. Die Eigenschaft „WASSERDICHT“ wollte ich wörtlich nehmen. Klar gibt es heute Mittelchen und Tricks Elektronik Komponenten temporär wasserfest zu machen. Doch die Götter der Kapillarwirkung in den Litzenkabeln bereiteten mir Kopfzerbrechen.


      Warum einfach wenn es auch kompliziert geht !


      Die gesamte Elektrik verschwindet in zwei geschlossenen wasserdichten RC Boxen. Aus denen jeder Kontakt einzeln über eingebaute 2mm Steckbuchsen, außen mit entsprechenden Steckern, abgegriffen wird.



      Wichtig war mir, bei einer Nahaufnahme vom Unterboden keine Kabel oder sonst was zu sehen !



      Entgegen einer ersten Variante meiner RC Box welche noch im Leiterrahmen unter der Ladefläche unter gebracht war. Hier noch zu sehen, mit den Reglern auf der Radioplatte.



      Doch es war alles viel zu eng und die Kabel ließen sich nicht sauber verlegen. Darüber hinaus musste ein Kabelbaum von der Karosse zum Chassis noch verstaut werden. Dieser sollte lang genug sein um die abgenommene Karo daneben stellen zu können, ohne den Kabelbaum trennen zu müssen. In dieser ersten Variante hatte ich mich entschieden die Lichtsteuerung in der Karosse unter zu bringen. Die vielen filigranen LED Kabel wollte ich nicht im Kabelbaum zum Chassis haben. Da wären Defekte vorprogrammiert, dachte ich. So entstand die kleine Box hinter den Sitzen, welche sich unter der Ladefläche einfügt.


      So fiel die Endscheidung die Elektrik komplett in der Karosse unter zu bringen zwangsläufig. Da nach den ersten Tests aber der Wunsch entstand, doch ein Motorsound Modul ein zu bauen, welches auch Schaltfunktionen mit brachte, musste eine größere RC Box her. Doch wohin mit dem Lautsprecher ? In der Hütte war einfach kein Platz. Unter der Ladefläche ? Hinter den Sitzen ? Never ! Der Motorsound sollte da her kommen wo er entsteht ! Micro Lautsprecher hinterm Kühlergrill, die hatten kein Volumen und würden nur laut krächzen.


      Dann hatte ich die zündende Idee ! Ähm, 1.9er Beadlocks ? Das sind doch rund 5cm ? Mein bewährter K50 von Visaton …... Yesss !!! Der passte wie dafür gemacht hinter eine halbierte Plastikfelge in den Ersatzreifen auf der Motorhaube. Mit ein wenig flüssig Gummi der Wasserfestigkeit etwas nachgeholfen. Welche er eh schon hatte von Haus aus, sitzt er nun unten im Ersatzrad welches dem Fahrer im Sichtfeld so einschränkt. Perfekt ! Mit richtig sattem Klang, da er eben nicht in einer Plastik Kiste oder ähnlichem untergebracht, einem blechernen Dasein fristet.




      Die Box auf der Motorhaube, ein kleiner Geniestreich, smile.


      Die RC Box beherbergt den Jeti 6Kanal EPC Empfänger. Dieser hat einen eigenen direkten Akkuanschluss und ist durch seine Auslegung für Großsegler sehr belastbar. So erübrigt sich ein Leistungs BEC um einem 20Kg 7,2V Powerservo zu richtig Saft zu verhelfen.


      Außerdem untergebracht ist hier das Benedini TBS mini Sound und Schaltmodul sowie der Jeti Power Switch. Ein 2 Kanal Magnetschalter der Empfängerkreis und Reglerkreis entkoppelt von einander mit je 20A (Dauer)schaltet. Eine nette Spielerei, geb ich ja zu.


      Lange schob ich den Bau dieser zweiten RC Box vor mir her. Was hatte ich nicht bedacht ? ….....


      Das Schaltservo ! Es saß vorher von unten an der fest montierten ersten RC Box. Das ging nun nicht mehr, da sonst jedes mal beim abnehmen der Karo das Schaltgestänge hätte abgenommen werden müssen. Doch nirgends anders war Platz. Wer schon einmal einen PickUp gebaut hat weiß das.


      Von wegen was einfaches zum anfangen ! Lach ….



      Ich musste Platz schaffen. So flog die Ladefläche hinten raus ! Wenn ich die Hütte doch nicht schon lackiert hätte ! Naja, dass war ja noch zu bewerkstelligen. Der neue Ladeboden wurde eben und wanderte ein paar Millimeter höher. Ein nötiger Kompromiss an meine Anforderungen. So fügten sich alle Elektronik Komponenten zu einem schlüssigen Gesamtkonzept in die Karosserie ein. Siehe Bild oben.


      Am Chassis hatte ich nun lediglich einen Kabelstrang aus vier Steuerleitungen zusammen geschrumpft, welche zur Steuerung geführt werden mussten. Das Chassis blieb völlig clean ! Optimal ! Kurze Wege für die Verkabelung und alles fest verbaut.




      Die Karosserie:


      Einhergehend mit dem elektrischen Ausbau hab ich natürlich auch die Hütte gestaltet. All meine Details sind auf den Bildern gut zu sehen, darauf brauche ich wohl nicht all zu tief ein zu gehen.


      Zunächst setzte ich erst einmal den Tankstutzen so ein wie es das Vorbild ihn eben auch hat. Danach folgte die Lackierung. Doch passierte mir damit schon das erste Malör. Ich hatte ein gutes Malerkrepp zum abkleben verwendet. Die starken Lösungsmittel des verwendeten Kunstharzlack zogen aber unter die Ränder der Abklebung, und wie das mit Polystyrol halt ist, die Windschutzscheibe war hin ! Mein vertrauter Händler schickte mir binnen 24Std zwei neue. Dazu gleich auch ein paar Rollen Tamiya Masking Tape. Der Lack in der Dose war Gott sei dank noch nicht ausgehärtet weil 2 Komponenten, so war die zweite Windschutzscheibe flux gelackt. Finish perfekt !


      Soviel erst mal zur Rubrik, Fehler die man nur einmal macht ! Warum ich die Dritte Windschutzscheibe doch noch brauchte ? Gleich mehr !
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trail Daddy ()

    • So kam erst einmal der Umbau des Armaturenbretts in Angriff. Das Ding dreigeteilt und verdreht wieder zusammen gebaut. So wurde der Engländer zu einem deutschen Land Rover, vom rechts zum Linkslenker. Die Ansteuerung des Lenkrad über ein mini Servo ist oben zu sehen im Bild mit dem Elektronik Einbau. Als zusätzliche Ausrüstung bekam meine Fahrerin ein CB Funkgerät, welches unterm Dachhimmel hängt, und ein Satelliten gestütztes 3D Off Road Navigations Gerät mit beleuchtetem Display. Eine Cockpit Beleuchtung ist obligatorisch, dazu kommt die Innenbeleuchtung der Fahrerkabine. Alles schaltbar !


      Die Schutzgitter der Rückleuchten sind einem Vorbild aus der Nachbarschaft nachgebaut, aus einfachem Bindedraht gelötet. Auch der Überrollbügel ist aus Messingrohren selbst hergestellt, sowie die Rails seitlich an der Ladefläche mit innen liegenden Zurrösen.


      Dann war da diese Heckscheiben Partie, die mir ja gar nicht mehr gefallen wollte. Die aussah, als wenn Du wolltest aber nicht konntest ! Ich traute mich noch nicht daran. Mir fehlte eine Idee. Hmm … mal recherchieren ….. nein die gab`s so leider wirklich nicht !!! Ich fand kein Modell, keine Baureihe welche diese Heckscheiben so verbaut hatte ! Das ging gar nicht ! Wie nur wäre das zu realisieren, die vorbildgetreu nach zu bilden, dass sie eben rund um die Ecke gehen ?


      Nach drei Versuchen eine Makrolon Platte in die runde Form der äußeren Scheiben hinten zu bringen, was jedes mal scheiterte, gab ich auf. Weil durch die Hitze mit der ich da ran ging, jedes mal Blasen entstanden. Egal ob im Backofen, mit dem Heißluftfön oder der offenen Flamme, jedesmal das gleiche Ergebniss. Ein Besuch im örtlichen Ein Teuro Shop brachte dann die richtige Inspiration. Für 1,50€ fand ich eine Butterdose, aus der ich meine Scheiben einfach heraus arbeiten konnte. So folgte was nicht zu vermeiden war, am fast fertigen Model, die Operation am offenen Herzen. Mit dem Fräskopf bewaffnet flog die Heckscheiben Partie komplett raus. Das Ergebnis seht Ihr hier.



      Die Fensterdichtungen stellte ich aus der Isolierung eines PVC Kabel her. Optik wieder perfekt.


      Alles andere sind Details aus dem Zubehör Programm der einschlägigen Hersteller.




      Zum Chassis:




      Das Chassis stand vom Start weg aus der Packung heraus ja schon sehr gut da. So hab ich nur wenige Optimierungen vor genommen. Grins ….




      Als erstes zerlegte ich alle Gehäuse. Sämtliche Kugellager welche Wellenausgänge führen, tauschte ich gegen wasserdichte Lager aus. Wellen wurden geschimmt, und sämtliche Gehäuse beim zusammen Bau mit spezieller Dichtmasse aus dem KFZ Bereich abgedichtet. Eine Fettpackung der Getriebe ist selbstredend. Wobei das Zweiganggetriebe welches ich meinem RC4WD TF2 entnommen hab, ein Ölbad bekommen hat.


      Der Einbau des Schaltgetriebes gestaltete sich dann aber doch etwas schwieriger, was der Fertigungspräzision von RC4WD geschuldet war. OK, es gehörte ja eigentlich nicht in den Gelande 2. Wellenausgang von Schaltgetriebe und Wechselgetriebe waren nicht in die Flucht zu bekommen ohne Eingriffe am Leiterrahmen. Den letzten minimalen Versatz hab ich durch Verwendung einer Rotex Klauenkupplung eliminiert, und alles lief butterweich.


      Fahrwerkstechnisch hab ich auf die „OldManEmu“ Stoßdämpfer von RC4WD umgerüstet. Eine feine Sache sind die progressiven Federn, die es in verschiedenen Härten dazu gibt. War der erste Gedanke dazu. Doch später mehr zum Thema Federung.


      Darüber hinaus flogen alle Kugelköpfe in die Restekiste, ausgetauscht gegen spielfreie hochwertige. Ebenfalls die Links, alle ! Das original Schraubenmaterial wurde nicht einmal den Tüten entnommen, sie fanden sich im Schrott wieder, ausgetauscht gegen V2A Material.


      Alles andere ist eigentlich nur Optik und nicht erwähnenswert, da auf den Bildern zu sehen.




      Was noch eine kleine Wissenschaft war ! Die Reifeneinlagen ! Ja diese neuen gezackten Einlagen … Ich hab sie mir mal kommen lassen und war ernüchtert. Alles zu weich ! Ich verfüge über diverse Reifensätze. Mir gefällt am Defender aber der Rock Creeper am besten. Er braucht Seitenhalt. Diesen gebe ich ihm durch sog. Dual Stage Einlagen, die ich selber anfertige. Aus einer sehr harten Einlage aus Recycling Material die ich beim bekannten Tschechen kaufe, RcModelex, sowie einer weichen Standard Einlage wie sie den bekannten Reifen bei liegt. Welche ich dann zurecht schneide wie im Bild. Ich finde die in allen Belangen super. Sogar ein weicher „super sticky“ Dirt Grabber bekommt damit Top Performance selbst auf einem 5Kg Fahrzeug.


      So hatte ich das fertige Wägelchen nun vor mir stehen. Was jetzt noch als letzter Arbeitsgang kommen sollte, war für mich völliges Neuland. Es waren sämtliche Details verbaut, die Elektrik funktionierte und abgesehen von ein paar kleinen Blessuren der ersten Tests stand er da wie aus dem Ei gepellt.




      Das ging ja nun gaaaar nicht !




      Diverse Sets von Tamiya und andere Pülverchen nebst spezial Pinselchen und son Kram hatte ich längst geordert und lagen im Regal. Jetzt hieß es das schöne Wägelchen einzusauen. Die Tutorials die ich gesehen hatte machten mir Angst ! Schweiß und Blut hatte ich an diesem Wägelchen gelassen ! Nicht zu reden von dem Hirnschmalz, den ich daran verbraten hatte !




      Aber ich wollte ja ein realistisches Modell !






      Den folgenden Samstag Abend verbrachte ich vor der Google Bildersuche. Ich suchte nach Bildern dreckiger und benutzter Offroad Defendern, nicht diese Strassencowboys. Nach einer halben Flasche Jack und Daniela machte ich mich nachts um Zwei Uhr an die Arbeit ! Ich zückte die Farbpalette, Pipette, Pinsel und braute das Gemisch des Outback. Nein, nicht erst ein Testmodell ! Wie war das ? „Weil wir`s können !“ („Wink too Kunnl, Smile!“) Und siehe da, mit dem ersten Sonntagskaffee stand da vor mir ein Vehikel …... was hatte ich getan ? Ich fand, Er sah aus wie Echt ! Was die Bilder leider nicht so gut rüber bringen. Ich war begeistert. Mein Freund Jack war mir gut zur Hand gegangen.
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.
    • Aber ? Bilderrätsel ! Was stimmt hier nicht ? Nicht weiter scrollen, findest den Fehler ?


      Ich hatte Ihn zum Linkslenker um gebaut ! Jedoch nicht bedacht, dass ich das auch mit den Scheibenwischern tun muss ! Ich hätte schreien können. Mag daran liegen das ich als Fahrradtechniker Fahrrad fahre und nicht Auto.


      Also noch einmal Käfig demontiert, Windschutzscheibe raus und eine neue fertig gemacht mit umgedrehten Wischern.


      Und wie man sieht, sieht Sie jetzt auch was ! Fehler, die man nur einmal macht !



      So war das Projekt erst mal abgeschlossen und es folgten die ersten Dreh`s. Hier mal eins meiner ersten Videos von dem bis hier beschriebenen Bauzustand.


      Das sah gut aus, war für mich aber alles andere als zufriedenstellend. Das Fahrwerk arbeitete nicht im Ansatz so wie ich es wollte. Das ging gaaar nicht ! Ja und wie das mit der Detailverliebtheit ist, ist sie einmal entbrannt gibt es kein halten mehr ........


      Ich hatte derzeit kürzlich angefangen die Techniken des Hartlötens zu erlernen, welche ich beim aktuellen Bauprojekt zur hohen Kunst erhoben hab aber davon an anderer Stelle später mehr.



      Für 5€ hatte ich mir was kommen lassen, PVC Kabeldurchführungen, welche in meinen "Fahrwerken" heute eine nicht unwichtige Rolle spielen .



      Die Vorderachse erhielt eine vorbildgerechte Aufhängung, incl. angepasster Stoßdämpfer. Die oberen Befestigungsaugen hab ich noch entfernt.


      Hier noch ein Bild der ersten Dämpferaufnahme, die nun verbaute zweite Version hat eine dreifach Höhenverstellung für 90/95/100mm Reifen. Noch nicht perfekt, aber funktioniert suuuuuuper !!!


      Naja einmal angefangen, war die Hinterachse Pflicht. Eine externe Feder, neben den Dämpfern. Das sieht in meinem vorbildähnlichen Nachbau so aus .



      Ich verwendete bis vor kurzem noch einen 80T Absima Tunning Motor, ein Puller ohne gleichen, sanftes anfahren am Hang bergab war nicht möglich. Der hatte so viel Power das ich Angst um meine Achsgetriebe bekam.
      Es gibt ja die weit verbreitete Unart feinverzahnte hohe Untersetzungen am Hauptabtrieb in Kombination mit hochdrehenden 20T Motoren zu verbauen. Das schmeckte mir ja gar nicht. Doch mein Antrieb war zu ruppig und zu laut.
      Abhilfe brachte mir der Umbausatz von MechaPlus auf ein 5:1 Zahnriemengetriebe in Kombination mit dem Servonat TM72 Motor. Mit 72 Turns auf einem 5 poligen Anker, ein starker Motor mit guten Anlaufeigenschaften.


      Hier die Einheit komplett montiert. Sie ist nun sehr leise geworden. Die Leistungsentfaltung im ersten Gang ist fast beängstigend, im zweiten fehlt da noch ein kleines Quäntchen. Dem ich mit einer 10er Motorscheibe begegnen werde um die vorher montierte 5,7:1 Untersetzung mit 6:1 noch etwas zu stärken.


      Ein unkonventioneller Ansatz nach heutigen Maßstäben ich weiß, auch etwas unorthodox, da mein Antrieb nur rund 5Kmh im zweiten Gang erreicht. Doch 5Kmh sind im Maßstab umgerechnet schon 50Kmh und die im Hängerbetrieb im Gelände sind schon annähernd unrealistisch ! Daher die Auslegung der Drehmomentstärke. Bei meinen NiMH 7,2V 4000er Akkus erreiche ich Fahrtzeiten von bis zu 1,5Std pro Pack !



      Zu guter Letzt gibt's noch ein Bauteil dem ich hier etwas Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte. Die Winde, vorn auf der Stoßstange ist nur Attrappe, sie dreht beim winchen zwar mit hat aber keine arbeit dabei zu leisten. Denn die Winde sitzt in der Stoßstange ! Ein Eigenbau aus einem Faulhaber Glockenankermotor mit Planetengetriebe und einer selbst gedrehten Seilrolle.



      Mit über 4,5m Stahlseil auf der Rolle, ziehe ich die Karre zur Decke hoch. Ebenfalls brutal, hab mir schon zwei Haken gekillt


      Alles in allem ein recht aufwendiger Umbau. Doch der Funfaktor im Gelände ist der Wahnsinn. Mit meinen Tuning Maßnahmen erreiche ich eine Performance die ich mit dem neuen Servonaut T24 Regler der in Kürze auf den Markt kommen wird, vollenden werde.


      Damit meine Trail Sow mit Ihrem OffRoad Camping Trailer den ich derzeit noch baue auch gut zurecht kommen wird. So dann zu guter letzt mein letztes Video.





      Und nun bin ich gespannt ob`s wem gefällt. Sollte ich Fragen offen gelassen haben, raus damit die beantworte ich natürlich gerne.




      Damit beste Grüße vom Eifelstein



      Michael
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Trail Daddy ()

    • truckerfahrer schrieb:

      ...Gedanken mich einmal an einen 110er zu wagen.
      Hi Geri,

      das freut den Defender Liebhaber :D . Bist Du einer der Modellbauer die selbst konstruieren, oder greifst auch Du da auf Bausätze zurück ? Im Fall des Bausatz hier eine Empfehlung meinerseits. Da der 110er ja in der Geländegängigkeit dem 90er unterlegen ist des Radstand wegen. Es gibt zwei Hersteller die Ihn anbieten, RC4WD,



      und RCmodelex,



      hier mein Vorbild.



      Wenn`s mal hinschaust zum Unterboden, die Getriebeplatte des Wechselgetriebes beim RC4WD liegt sehr tief. Auch wenn ich Dir dies am 90er zeige, ist es am 110er genauso. Zum Vergleich das Bild des RCmodelEx und meines Vorbildes. Da hängt nix unterm Rahmen, Null, Nüsse, Nada, Gaaar nix :D so muss es sein !!!
      Den RC4WD hatte ich damals zuerst gekauft, er war aus dem Kasten erst mal 400€ billiger. OK bei dem RCmodelEx war der Käfig dabei (100€), nu weiß ich es besser.

      So empfehle ich im Fall des Bausatzes definitiv den Tschechen RCmodelEx. Richtung Trial ist das schwere geschweißte Stahl Chassis natürlich auch Haus hoch überlegen, kostet halt auch ;( .

      Der 110er steht auch bei mir noch auf der Liste, doch diesen Winter werde ich mir erst mal einen 90er radical als Trial Maschine vorknöpfen. Werde mich dabei an meinen ersten Eigenbau was das Chassis angeht wagen.

      In diesem Sinne....

      Gruß aus der OffRoadLounge

      TD
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trail Daddy ()

    • Zum Off Road Camper - Dem Kliffhänger

      Da das Feedback hier so positiv ist, erweitere ich das Thema um meinen geländegängigen Camping Anhänger den ich für die Trail Sau bereits baue. Auch im Vorbild gibt es diese Trailer schon seit vielen Jahren. Inspiriert zu diesem Bau hat mich der Conqueror UEV 440 ein reinrassiger Off Road Camper für`s Outback. Dieses Teil hat mich einfach fasziniert und so musste ich sowas einfach bauen.

      Im vergangenen Jahr hatte ich einen Alu Trailer gekauft den ich zunächst sehr schön fand. Doch dann staubte er in meinem Regal zu, weil ich inzwischen gewachsene Ansprüche an Vorbildtreue entwickelt hatte.

      Hier ist er mit im Bild.


      Toll an diesem Anhänger ist die Achse, welche an Blattfedern geführt wird und die unabhängig von einander laufenden Räder, aber auch die Deichsel wird am Trailer Verwendung finden.


      Das Grundgerüst des Koffers war schnell erstellt. Als Baumaterial verwende ich Kiefernleisten und Pappel Flugzeugsperrholz verschiedener Stärken. Bis auf das Fahrwerk versuche ich alles selbst her zu stellen.


      In der Mitte ist der Akkuschacht zu sehen den ich bereits mit flüssig Gummi innen wasserfest gemacht hab, äh ja .... Akkuschacht ! Ich sollte Euch vielleicht erst mal erzählen was ich so alles vor hab :P !



      Der Trailer wird eine eigenen Empfänger bekommen. Mein Sender bietet mir ja diese luxuriöse Funktion zwei Receiver zu binden :thumbup: . So ist es mir möglich einiges um zu setzen, den auch hier geht es sehr Scale zur Sache.

      Geplant sind:

      1. funktionsfähige Signalleuchten hinten
      2. Innenbeleuchtung schaltbar
      3. Außenbeleuchtung schaltbar
      4. MP3 Player mit 10Watt Endstufe :D fernbedienbar
      5. Bodyshaker mit entsprechender Sounduntermalung via MP3 :saint: schaltbar
      6. Türen und Klappen zum öffnen, manuell
      7. Küchenblock ausziehbar, manuell
      8. Aufstelldach, manuell
      9. Markise / Sonnendach, manuell
      10. Alkoven, manuell
      Also einiges zu tun ;) .

      Der Unterboden hat ebenfalls schon mal einen wasserfesten Anstrich aus flüssig Gummi erhalten. Hier verwende ich nicht das bekannte Plasti Dip, sondern ein Reparatur Flüssiggummi aus dem Bootbaubereich womit brüchige Kabelisolierungen instand gesetzt werden. Das Zeug klebt wie Hulle.


      Wenn der Trailer einmal mit vollem Gewicht in der Feder steht werde ich auch noch Dämpfer nachrüsten. Doch dazu möchte ich erst mal sehen wie der Karren am Ende steht vom Schwerpunkt her. Um ein zu schätzen wie hoch oder tief ich ihn legen werde bzw. kann.



      So widmete ich mich einem ersten Punkt meiner To Do List, der Küchenblock.

      <a href="http://www.pic-upload.de/view-31690747/6.jpg.html" target="_blank"><img src="http://www2.pic-upload.de/img/31690747/6.jpg" alt="Bilder oder Fotos hochladen"></a>


      Der Block ist von Hand ausziehbar und arretier bar. Ein ausklappbarer Wasserhahn ist integriert sowie eine Schublade unterm Kochfeld, der Deckel der Kühlbox rechts wird auch funktionsfähig ausgelegt. Feinheiten die beim Finish kommen.


      So kam ich zu den ersten Türen und Klappen. Bei genauem hinsehen sind an den Ecken winzige Löcher zu erkennen. Dort versenke ich kleine Magnete die mir mit entsprechendem Gegenstück im Rahmen die Türen und Klappen geschlossen halten.


      Es sind vier Schlafplätze im Trailer geplant, zweie verbergen sich schon mal hinter dieser Klappe die manuell zu öffnen ist. Beim öffnen wird sich ein Zeltaufbau ausklappen und entfalten. Eine Mechanik dazu hab ich bereit ausgetüftelt.



      Die Scharniere entstanden alle in mühevoller Kleinarbeit.



      Eine Inneneinrichtung deute ich nur an, soweit man durch die Tür um die Ecke gucken kann. Den Rest des Innenraums benötige ich für meine elektrische Ausrüstung. Zumal der Trailer in seiner Konzeption eh ausgelegt ist im hinteren Bereich als Stau und Laderaum zu dienen, sind keine Fenster vorgesehen.



      Hier schön zu sehen die Seilzüge womit ich das Aufstelldach betätige. Sie kommen an einen Umlenkhebel den ich von außen über zwei Schnüre durch ....... erklär ich Euch später wenn ich`s baue.



      Den Alkoven werde ich in das Aufstelldach integrieren, nach hinten raus, oberhalb des Reifentunnels den ich quer durch den Wagen ziehe. Damit der Trailer Schlafplätze für vier Personen bietet. Die Ersatzräder, davon braucht man im Outback viele, hab ich lang überlegt wo sie unter zu bringen wären. Auf der Vorderseite wie am Heck würden sie den Böschungswinkel stark einschränken, an den Seiten den Fahrer im Blickfeld. So kam mir die Idee mit dem Reifentunnel quer durch den Wagen. Ein Gepäckträger auf dem Aufstelldach wäre nicht undenkbar, doch wer hat Bock diese riesigen schweren Räder auf`s Dach zu hieven. :sauer



      Dann musste ich die Außenhaut finishen damit der Küchenblock endgültig einziehen konnte. Der hat am Ende des Einschub nämlich einen Magneten erhalten der ihn geschlossen hält. Jetzt kann ich den Reifentunnel fertig stellen und mich an die elektrischen Einbauten machen. Aufstelldach, Alkoven, Sonnendach fehlen ja auch noch. Ach ja und eine Sanitäre Einrichtung für das menschliche Bedürfnis sich waschen zu können fehlt ja auch noch ! Also noch viel zu tun.



      Doch ein wenig Bling Bling hab ich schon mal. Die Kantenbleche hab ich selbst hergestellt, sollte jemand versucht sein zu fragen wo ich die her hab :) .

      Vielleicht hab ich damit ja Euer Interesse geweckt an meinen Modellbau Tätigkeiten weiter teil zu haben.


      In diesem Sinne einen späten Gruß vom Eifelstein

      TD


      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.
    • Moin,

      schöner Bericht, klasse Modelle und beides mit liebe zum Detail!

      Hatte in der Vergangenheit auch mal einen Landy von RCmodelex und einen Axial Wraith. Waren super Modelle! Das schöne ist, man schnappt sich die Teile, geht ein paar Meter in den Wald und kann eigentlich überall fahren und Spaß haben...

      Weit :top er so und weiterhin viel Spaß!
      Gruß Domi

      LEX-US V8 BANDE
    • Läbberwörschtche schrieb:

      paar Meter in den Wald und kann eigentlich überall fahren und Spaß haben...
      Yep, genauso ist es und für mich als Naturliebhaber in der Eifel (Wahlexil) eine ständige Freude. Danke für die Blumen !

      _______________________________________________

      So, Mittwoch Ruhetag, ab in die Sonne, ne in Wald ...
      Akku`s alle voll bis Anschlag, Videocam eingepackt geht's jetzt in Forest an Bach zum nächsten Filmdreh ..... Freude Yeah !!! :tschuess
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.
    • Danke für den Kauftipp und werde ich mir auf jeden Fall merken wenn es soweit sein soll. Ja mit dem Stahlchassis und Bodenfreiheit sind doch zwei grosse Vorteile mit dabei.

      Ich baue gemischt würde ich mal sagen. Oft einen Bausatz und dann dazu bauen, ändern, neue eigene Teile dazu usw. wobei bis am Schluss vom Bausatz selber nicht mehr viel übrig bleibt - siehe meine Trucks usw. (auch auf der HP).

      Der Anhänger ist auch echt heiss und dein Baubericht ist auf jeden Fall abonniert :) :top
      Schöne Grüsse, Geri (der Chef von GeriTrans)

      Wenn's keinen Truck hat, hat's nen leeren Kühlschrank! :-)

      Schau mal rein bei: GeriTrans
    • Hier mal zwei Bilder vom letzten Ausflug am vergangenen Mittwoch. Eine feucht fröhliche Videosession bei schönstem Wetter. Ich arbeite gerade am Film dazu, wird also am Weekend was neues geben. :sc .






      Damit einen schönen Start ins Wochenende Euch.


      Gruß vom Eifelstein

      TD
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.
    • modelltuner2 schrieb:

      Woher hast du deine Chef-Fahrerin
      Das sind Play Art Kai Figuren :D !

      Helena Harper und Lara Croft, sind Sammlerfiguren alle voll beweglich. Danke für die Blumen.

      Gruß
      TD
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trail Daddy ()

    • truckerfahrer schrieb:

      ich glaub ich trink noch einen

      modelltuner2 schrieb:

      stramme Preise fürdie Figuren.
      Männer`s wenn ich ein Modell fahre welches so teuer ist das andere sich von der Summe ein 1:1 gebrauchtes Auto mit 2 Jahren Tüv davon kaufen können. Dann dürfen auch die Figuren dazu ein biss`l was kosten. :D
      Mann muss sie zum rechten Zeitpunkt kaufen ! Zur Markteinführung sind Neuauflagen sehr teuer, halbes Jahr später kosten sie nur noch die Hälfte und wenn die Bestände knapp werden gehen die Preise wieder hoch ! Crazy, aber so ist es. :kratz

      Toll ist, sie besitzen 25 Artikulationspunkte also Gelenke und sind so in jede Position beweglich. Und sie sind sehr lebensecht und realistisch gestaltet, zum Teil sogar handbemalt. Ok die eine hat den Schwerpunkt seeehr weit vorne :D doch in natura können wir daran auch nicht vorbei gucken 8o !

      Gruß

      TD
      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender,
      alles andere sind nur Geländewagen.