Volvo EC 700 CL

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    • Hallo Zusammen,

      Nachdem der letzte Post schon etwas her ist, geht es wieder weiter:
      Wie erwähnt habe ich am Ausleger weiter gebaut. Zuerst gab es einen kleinen Abstandshalter, dieser wird später auch dazu dienen die Kräfte der Hubzylinder aufzunehmen und besser auf den Rahmen zu verteilen.
      Danach ging es mit dem ,,Kopfstück'' weiter. Als Grundkörper habe ich einen Aluminiumblock an dem an beiden Seiten eine 5mm dicke Stahlplatte angeschraubt wird. Auf diese Platten wird später auch noch jeweils ein
      2-3mm starkes Blech angebracht. Das größte Problem beim Kopfstück wahren die doch recht großen Unterschiede der PDF-Broschüre und der Bilder vom Original (leider habe ich mich bei der Konstruktion hauptsächlich auf
      die PDF-Zeichnung verlassen :wand ). Mit dem Ergebnis bin ich aber recht zufrieden und ich glaube ich habe einen guten Kompromiss geschlossen. Die Teile sind wieder auf bekanntem Weg entstanden (grob aussägen>überfräsen>feilen),
      nur statt der Säge durfte sich dieses mal die Flex austoben.
      Das wahr es für dieses mal, als nächstes geht es mit dem unterem Teil des Auslegers weiter.



      Der Abstandsbolzen nimmt später (hoffentlich ^^ ) die Kräfte auf.



      Bei der Dicke hat die Flex das Sagen:



      Hier im eingebautem Zustand, der Abstandsbolzen wird durch Lagerbuchsen zentriert.



      Der Aluminiumklotz wurde noch zusätzlich ausgehöhlt.



      Das obere und untere Deckblech wird durch kleine Winkel gehalten.



      Hier mit Deckel, leider hatte ich kein Blech welches lang genug ist ihn aus einem Stück zu machen.



      Die Seitenteile bekommen eine Schräge:



      Und wurden dann mit der Flex ausgeschnitten



      Die Platten müssen noch verschraubt werden.



      Mit Freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian
    • Nachdem ich in den Letzte Monaten des Jahres leider nicht viel gemacht habe geht es jetzt endlich wieder weiter voran.
      (Seit ich einen Bluetooth Lautsprecher habe kriegt man mich garnicht mehr aus der Werkstatt raus :) )
      Ale erstes ging es darum ein Aluminiumstück zu basteln, an welchem später der Stiel-Zylinder hängt. Dieser Block hat unten eine große Bohrung, dadurch kommt die Welle an der später die Zylinder vom Arm befestigt werden.
      Ich hoffe das sich so die auftretenden Kräfte gut verteilen.
      Dann ging es mit Fußstück weiter. Es hat einen Kern aus Stahl bekommen um so etwas mehr Gewicht nahe des Drehpunktes zu bekommen.Die Seitenteile sind aus Aluminium geworden, da es sich einfach viel leichter bearbeiten lässt.
      Die Schrägen musste ich erst in vielen kleinen Stufen vorfräsen, da ich die Teile nur schlecht spannen konnte.
      Beim Befestigungspunkt der Arm-Zylinder wurden auf der Innenseite noch zwei kleine Platten zur besseren Kraftaufnahme angebracht.
      Zum Schluss habe ich auf die Laschen für den Stiel noch ein Blech gemacht um der Orginalkontur möglichst nahe zu kommen.
      Ganz zufrieden bin ich mit dem Teil noch nicht evtl. werde ich es später nochmal überarbeiten.
      Nun bin ich fürs erste mit dem Arm fertig und werde erstmal wieder am Oberwagen weitermachen.


      Mein einziges Bild der Zylinderaufname beim Bau:



      Die Rohlinge für den Unteren Teil:



      Das Fräsen hat gefühlte Ewigkeiten gedauert.



      Die Seitenteile links als Rohling und rechts schon teilweise überfräst:



      Das Fräsen der Schräge:



      Das Fußstück hat ein Gewicht von 1,75kg der Rest nochmal 1,05kg (ich hoffe das wird nicht zu schwer) :/



      Die zusätzliche Platte zur Kaftverteilung:



      Evtl. werde ich die Enden noch abflachen.



      Der Blick ins Mittelteil



      Und hier als Ganze Einheit



      Beim Bauen ist mir auch wieder ein Zitat von Henry Ford eingefallen welches sehr zutreffend ist: ,,Keine Aufgabe ist wirklich schwierig, solange man sie in einzelne Schritte aufteilt'' :)


      Mit freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian
    • Hallo zusammen,

      nachdem ich in diesem Jahr leider fast nichts gemacht habe geht es nun endlich wieder weiter.
      Viel hat sich nicht getan, ich war die meiste Zeit leider mit anderen Sachen beschäftigt.
      Hier eine kurze Zusammenfassung:

      Zunächst wurden die Aufnahmen für den Arm und seine Zylinder mit der Grundplatte verschraubt.
      Anschließend habe ich mich um die Umhausung gekümmert. Das Grundgerüst besteht aus einer Aluminiumplatte als Rückwand und Aluminium-vierkantprofielen, an denen die Seitenbleche montiert werden. Die Umhausung wird mit Passstiften auf der Grundplatte fixiert und soll sich später, bei Bedarf, leicht abheben lassen.
      Die Seitenteile sind aus 1mm Aluminiumblech und werden später wahrscheinlich verlötet.Bei der rechten Seite habe ich versucht mich möglichst an das Original zu halten aber ich habe
      drauf verzichtet in jede 2. Reihe die Langlöcher schräg zu stellen. Zudem habe ich anstatt dem feinen Langlochgitter ein Streckgitter eingebaut.
      Da ich noch nicht weiß wie ich am besten mit der Verkleidung weitermache, habe ich letzte Woche mit dem Kettenantrieb begonnen.

      Nächste Woche sollte ich endlich meine Frästeile für den Unterwagen bekommen. Damit wird es dann wahrscheinlich weitergehen.




      Die Verkleidung kann mit drei Schrauben gesichert werden.






      Die linke Seite ist leider nicht ganz so gut geworden (der Fräser ist abgebrochen).






      Mit freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian
    • Hallo zusammen,

      da ich diesen Jahr (mal wieder) etwas faul wahr, gibt es jetzt nun eine kleine Zusammenfassung:

      Nachdem die Frästeile für den Unterwagen doch noch etwas auf sich warten lassen haben, habe ich im Januar mit den Hydraulikzylinder begonnen. Drehen der Einzelteile war kein großes Problem aber das ganze dann auch Hartzulöten.... :cursing: . Nach zwei gescheiterten Versuchen sind die Teile erstmal beiseite gestellt worden. Danach habe ich vom Bagger erstmal eine Pause genommen und mich mit einem anderen Projekt beschäftigt. Dazu wird es bald auch einen Baubericht geben.

      Am Bagger ging es erst ab Ende Juli weiter, nachdem ich endlich die Teile Bekommen habe :] . Diese habe ich an meiner ehemaligen (und jetzt wieder) Schule als Kundenauftrag machen lassen. Die Schule bietet eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker an. Solche Aufträge werden dort vom 3. Lehrjahr im Fach Rechnergestützte Fertigung (CNC) gemacht. Da ich im Unterwagen recht massiv werden wollte, habe ich gedacht ich lasse die Teile dort machen. Ich habe versucht die Teile möglichst einfach zu machen und mich auf die Bearbeitungen beschränkt, welche ich nicht selber machen kann. Daher waren noch einige Kleinigkeiten zum nacharbeiten.

      Bis die Laufwerke dann endlich fertig wahren gab es doch noch einiges zu tun. Zuerst hatte ich Angst, dass die Ketten etwas zu schmal und das Laufwerk zu hoch ist. Nachdem das ganze aber zusammengebaut ist, finde ich sieht es gut aus ^^ .
      Der Oberwagen wurde auch bereits aufgesetzt. Als Lager habe ich oben ein Kegelrollenlager und darunter ein Rillenkugellager eingebaut. Zwei normale Rillenkugellager hatten es zwar auch getan aber ich wollte unbedingt ein Kegelrollenlager verwenden :rolleyes: .
      Nachdem auch der Drehmotor eingebaut war, musste ich das ganze natürlich auch testen. Akku, Regler,usw. hatte ich bereits bestellt, also mal kurz die Anleitung für die Fernbedienung rausgeholt und ein bisschen rumspielt. Lesen der Anleitung hat drei Stunden gedauert, die tatsächliche Programierung nur ein paar Minuten. Zu meinem großen Erstaunen hat hier sogar alles auf Anhieb funktioniert, wenn das bei der Hydraulik auch so sein könnte...

      Nach diesem Erfolgserlebnis Hatte ich auch genug Mut wieder mit der Hydraulik weiterzumachen. Nach einigem Üben hat es dann doch funktioniert. Es sieht zwar noch nicht schön aus, sollte aber halten und ist hoffentlich auch dicht. ^^

      Leider kann ich im restlichen Oktober nichts mehr machen, im November sollte es dann (hoffentlich) weitergehen.



      Die Teile im "Rohzustand":



      Etwas Nachbearbeitung wahr noch nötig:





      Teile für Laufrollen:



      Leitrad mit Kettenspanner:



      Laufwerk in einzelteilen:



      Der Kettenspanner hat noch eine Abdeckung bekommen:



      von unten:




      Einzelnes Laufwerk:



      Und nun endlich zusammen:



      Jetzt auch mit Drehkranz:



      Noch einmal von unten:



      Stück für Stück:



      Bis hierhin ging es leicht....:



      Lange lagen sie so rum:



      Aber sie haben es auch irgendwann geschafft:



      Verrohrung am Arm:



      Und in seiner ganzen Pracht:




      Und Hier ein Video:



      Mit freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian
    • Hallo zusammen, es gibt wieder was zu berichten:

      Nachdem ich aus China zurückgekommen bin habe ich mich erst einmal an den Hydrauliktank gesetzt und damit die Lötarbeiten fürs erste erledigt. Der Tank hat einen Deckel aus Makrolon, damit man besser sehen kann ob das Öl aufschäumt oder sich Dreck ablagert.

      Danach wurden alle Zylinder und Leitungen gründlich gespült und zusammengebaut. Die Bolzen an den Gelenken haben noch keine Sicherung gegen rausrutschen, diese kommt später noch.

      Dann ging es los mit den Innereien und der Verschlauchung :S . Tank, Pumpe und Ventile haben mittlerweile ihren Platz gefunden, nur beim Manometer muss ich noch schauen wo ich es unterbringe.
      Bei der Verschlauchung habe ich für alle drucklosen Leitungen (Ansaugleitung und Rückführung in den Tank) transparente Drucklufschläuche von FESTO hergenommen. Die Leitung von Ventilen zum DBV ist im Moment auch noch transparent weil mir der schwarze Schlauch ausgegangen ist. Da ich mir aber nicht sicher bin ob die Schläuche den Druck aushalten werde ich ihn noch durch einen schwarzen ersetzen. Mit der Verschlauchung am Arm bin ich noch nicht ganz zufrieden aber ich möchte erstmal alles Testen.

      Das Kapitel ,,Hydraulik" ist nun erstmal abgeschlossen und auch Mechanisch sind alle Funktionen zumindest ausführbar. Als nähtest möchte ich mich der Elektronik widmen und danach wieder dem Unterwagen (Abdeckungen etc.).
      Zuvor werde ich aber erstmal wieder um mein anderes Projekt kümmern.

      Für die Zylinderaugen wurden Augenschrauben etwas modifiziert:


      Das Gelenk am Löffel, später wird noch ein Schnellwechser hinzukommen:


      fürs erste mal hoffentlich akzeptabel ^^ :


      Länge ca. 820mm:


      Komplet gestreckt ca. 1160mm:


      Höhe ca. 840mm:


      Nach unten geht es auch:


      Tiefe ca. 600mm:



      Mit freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian
    • Moin,

      kann mich nur anschließen...
      Sieht klasse aus :top
      Ich hätte eine Frage zu den Augenschrauben:
      In absehbarer Zeit benötige ich selbst welche davon, habe aber bis jetzt nichts passendes in M3 oder M4 (so genau weiß ich das noch nicht) gefunden.
      Auf Deinem Bild sieht das so aus, als wären die Schrauben ursprünglich ebenfalls größer gewesen (evtl. M5?), wurden dann abgedreht und mit M3(?) nachgeschnitten ?

      Gruß

      Klaus
      Gruß Klaus
    • Max H. wrote:

      Moin,

      Ich hätte eine Frage zu den Augenschrauben:
      In absehbarer Zeit benötige ich selbst welche davon, habe aber bis jetzt nichts passendes in M3 oder M4 (so genau weiß ich das noch nicht) gefunden.
      Auf Deinem Bild sieht das so aus, als wären die Schrauben ursprünglich ebenfalls größer gewesen (evtl. M5?), wurden dann abgedreht und mit M3(?) nachgeschnitten ?

      Gruß

      Klaus

      Hallo, ja habe ich so gemacht. Es sind Augenschrauben von Mädler (65440600) mit Gewinde M6, die Bohrung 6H7 und einer Breite von 7mm. Das Gewinde habe ich auf 5mm abgedreht, einen Gewindefreistich gesetzt, gekürzt und dann ein M5 Gewinde drauf geschnitten. Für die Bohrung gab es noch eine kleine Hülse, da ich nur 5mm Bolzen verwende. Die Kolbenstangen haben einen Durchmesser von 8mm.



      Im eingebautem Zustand:


      Gruß
      Florian
      Gruß Florian
    • Hallo Florian,

      vielen Dank für die ausführlichen Infos. :thumbsup:
      Das sieht gut aus.
      Ich werde wohl nicht drum herumkommen, mir ebenfalls größere Schrauben zu holen und diese dann abzudrehen.
      Eine Frage hätte ich noch:
      Was für ein Material hast Du als Dichtung für den Deckel des Hydrauliktanks verwendet?
      Habe mal für einen Wassertank eine Dichtung aus einer dünnen Gummiplatte geschnitten, weiß aber nicht, ob das Zeug auf Dauer resistent gegen das Öl ist...

      Danke und Gruß

      Klaus
      Gruß Klaus
    • Hallo zusammen,

      Da ich für die Siebanlage noch auf Teile warte,habe ich die Feiertage genutzt um jetzt doch noch die Elektrik zu verkabeln. Die Einzelteile lagen ja schon teilweise fast zwei Jahre lang auf meinem Schreibtisch rum ^^ .
      Lediglich für die Sicherung bin ich an Weihnachten noch mal schnell in den Baumarkt gefahren. Eine 5A Sicherung habe ich bekommen aber leider gab es keine Halter dafür. Bevor ich mir selbst einen biegen wollte habe ich zum Glück noch die Platine einer alten Lampe gefunden, dort war auch eine Sicherung verbaut welche ich schnell abgelötet habe.

      Die Sicherung hat auch gleich ihren Dienst getan: Ich hatte vergessen das DBV aufzudrehen und der Druck ist gestiegen bis der Pumpenmotor stehengeblieben ist X/ . Schnell die Sicherung getauscht und das Ventil aufgedreht, schon hat es funktioniert.

      Die Programmierung der Fernbedienung ging nach etwas einlesen auch ganz gut und nach etwas rumprobieren hat sich auch alles in die richtige Richtung bewegt :] .

      Nachdem ich erstmal ein wenig auf der Werkbank getestet habe, wurde gleich das milde Wetter genutzt und es ging nach draußen.
      Die Auswahl der "Böden" wahr für den Anfang wahrscheinlich gleich recht grob aber er hat sich gut geschlagen. Getestet habe ich ihn mit 20 Bar.
      Die Erde im Blumenbeet war noch sehr nass und schlammig, ich denke auf einem normalem Parkuhr sollte ich keine Probleme haben.










      Mit freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian
    • Hallo zusammen,

      diese Jahr habe ich mich zwar bisher hauptsächlich anderen Themen gewidmet, aber auch am Bagger hat sich ein wenig getan:

      Beim Unterwagen wurden mittlerweile die Öffnungen für die Motoren verschlossen, für die Kabel wurden kleine Kanäle in den Grundkörper gefräst und das Leitrad hat nun auch eine Verkleidung.
      Desweiteren wurden noch einige Bleche und Leisten zur Verzierung aufgeklebt und es wurde auf beiden Seiten ein Schäkel angebracht.
      Der Unterwagen ist mittlerweile fertig und auch bereits lackiert.

      Beim Oberwagen ging es nun endlich an die Außenhaut. Ein Grundgerüst hatte ich ja bereits gebaut, an welchem nun die restlichen Teile befestigt wurden. Die Kabine besteht aus einzelnen Teilen aus dem 3D_Drucker, welche verklebt wurden. Um die Inneneinrichtung werde ich mich später kümmern. Zudem fehlt noch das Heckgewicht und ein paar Details. Die Umhausung kann in drei Teilen abgenommen werden. Dadurch wird die Elektronik und Hydraulik leicht zugänglich.

      Beim Schnellwechsler wollte ich erst einen Servo verwenden, habe mich nun aber doch für eine hydraulische Version entschieden. Die ist zwar etwas aufwendiger aber dafür können Wasser und Schlamm nicht für einen Kurzschluss sorgen.

      Derzeit hoffe ich den Bagger im laufe der nächsten Woche lackieren zu können.

      Unterwagen, lackiert und zusammengebaut:




      Nun auch endlich mit Verkleidung:


      Die Umhausung lässt sich einfach abnehmen:


      Viele Teile für einen kleinen Zylinder:


      Klein und kompakt:



      Mit freundlichen Grüßen
      Florian
      Gruß Florian