Umbau eines Tamiya-Aufliegers

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    • Umbau eines Tamiya-Aufliegers

      Hallo Leser!

      Vor 5-6 Jahren konnte / wollte ich mich im Bereich des LKW-Modellbau`s nicht auf den Maßstab festlegen.
      So gab es in meinem Fuhrpark einen Scania mit Auflieger im Tamiya-Maßstab und einen MAN von Scale Art mit Container-Chassis (beides noch im bau).
      Da mein Vater (eifriger Modellbauer) im "Wedico-Maßstab" unterwegs ist, entschloss ich mich irgendwann komplett in diesen Maßstab zu wechseln - so haben wir die Möglichkeit unsere Auflieger untereinander zu tauschen. Der Spielwert steigt enorm.

      Also wurde der Tamiya-Fuhrpark nach und nach verkauft, übrig blieb nur ein Tautliner der ersten Serie. Diesen verkaufte ich nicht, da er bereits in unseren "VONRÜDEN-Farben" lackiert und beschriftet war. Nur kam dieser nicht mehr zum Einsatz, da der Maßstab ja nicht mehr passte.

      Im Verein stellte ich irgendwann meinen MAN vor einen Tamiya-Auflieger und stellte fest, dass der eigentlich nur etwas zu breit war. Die Länge war ok, mit der Höhe konnte ich leben.

      So sah das dann bei der ersten Stellprobe aus...



      ...und hier mal so gestellt, dass man einen Eindruck bei richtiger Breite hat.



      Also muss man "NUR" mittig aus dem Trailer etwas raustrennen, wieder zusammenfügen und entsprechend stabilisieren.
      Dann mal los...
      Diese Teile sollten zu erst getrennt werden, Bodenplatte, Dachplatte, Aufnahme für den Königsbolzen und die Stirnwand.



      Um die normalen Verschraubungen für die Seitenteile, Rahmen etc. weiter nutzen zu können, wurde bei allen Teilen der Streifen "MITTIG" rausgetrennt.



      Der Anfang war gemacht, ein zurück gab es jetzt nicht mehr. :bier
      Gruß

      der Michél
    • Der Boden wird nun mit einem dünnen Blech zusammengehalten, dass auf dem Boden verschraubt und mit UHU-Endfest 300 verklebt und im Ofen "gebacken" wurde.
      Ja, das hat er vom Papa gelernt, der "dübelt" am besten noch wo es geht...



      Während die Bodenplatte und das Dach gut auf der Kreissäge getrennt werden konnten, musste die Stirnwand und die Platte zur Aufnahme des Königsbolzen mit der Flex getrennt werden. Es ist echt irre, wie massiv Tamiya hier manche Bauteile fertigt. Hier könnte einiges an Gewicht / Material gespart werden.



      Nach dem gestrigen verkleben war heute schleifen angesagt. Der überflüssige Kleber musste wieder runter.
      Das ist der derzeitige Stand, wenn es die Zeit zulässt geht es weiter, es sind ja noch einige Teile zu trennen, kürzen, neu zu verkleben....



      Wenn es wieder etwas neues gibt, lasse ich Bilder sprechen.
      Bis dahin...

      der Michél :top
      Gruß

      der Michél
    • ...also eins steht mal fest, bis zum nächsten Fahrtag am 28.12.2014 in Melle wird der nicht fertig. 8)
      Heute war LEIDER arbeiten in der Firma angesagt und nun steht PLÖTZLICH Weihnachten vor der Tür, also ruhen erst mal die Bastelarbeiten.

      @ Timo: wir haben zwei normal Backöfen, zusammengeschoben bekommt man eine ordentliche Familienpizza da rein, oder eben einen Tamiya-Auflieger in der Länge. Noch Fragen?
      Ich werde die Stirnwand wohl mit einem Blech von innen und mit einem Rahmen von außen machen - so zumindest der momentane Plan.

      @ Digger: was willste vom Holzverlader erwarten - er lernt ja noch und schaut sich lieber die Bilder an

      @ Reinhard: ja es KÖNNTE noch was gekürzt werden, aber dann müßte ich ja auch die Plane etc. kürzen und da habe ich echt keinen Nerv drauf. Wie heißt es.....einen Tod muss man sterben.
      Gruß

      der Michél
    • Reinhard - da wird nix gekürzt.
      Es ist ja eh keine Schraube an Ihrem Platz geblieben, dann wäre es ja einfacher gewesen einen Auflieger komplett neu zu bauen.

      Weiter ging es an der Stirnwand.

      Innen habe ich ein dünnes Blech verklebt, verschraubt, gebacken. Dadurch bekommen die zwei Stirnwandhälften wieder halt.


      Zur weiteren Stabilisierung wurde außen ein Rahmen mit Profilen angelegt, ebenfalls verschraubt, geklebt und gebacken.
      Das "innere Feld" habe ich mit Streifen ausgelegt, so wird der Eindruck mit einzelnen Profilen erweckt.


      So sieht die Stirnwand montiert aus.


      Mal schauen womit es morgen weitergeht.

      ?(
      Gruß

      der Michél
    • Peter das stimmt wohl. Dick / massiv war die ja vorher auch schon, da kommt es auf einer 0,5-er Blech innen und die "Lattung" außen auch nicht mehr drauf an. :D
      Zumindest brauch ich mich sicher nicht über zu wenig Gewicht auf der Antriebsachse beschweren.

      Heute habe ich diverse Löcher mit Stabelit ausgefüllt und den Träger für die Luftanschlüsse gebastelt.



      So sieht das ganze dann an der Stirnwand verbaut aus. Die Kreutz-Schrauben werden noch getauscht - hab nur gerade keine passenden.





      Mehr habe ich heute nicht geschafft, welch ein jammer. "FAULES STÜCK - aber es läuft nicht immer"

      Bis die Tage...

      Michél
      Gruß

      der Michél