Eigenbau: O&K MH 6 Serie-E ( Bj. 1981 ) in ca. 1 : Tam

  • Hi, super schönes Modell und respect das du dich an ne Pumpe ran traust. Ich bin gespannt wie der Verschleiß sein wird, Alu Zahnrad auf Alu Zahnrad und auch noch Alu Deckel, na ja, ich denke die wird nicht lange dicht sein, Bzw. irgendwann wir die Interne Leckage so groß, das kein Druck oder zu wenig Fördervolumen geliefert wird.


    Im Schnittpunkt der Zahnräder, würde ich in beiden Deckel eine kleine Bohrung setzen, das die Zahnräder stirnseitig geschmiert werden.


    Bleibe gespannt dran und wünsche viel Erfolg und Spaß beim Tüfteln.
    Du bist einfach noch ein echter Modellbauer. :thumbsup:


    Gruß Tobias ;prost

  • Wow, die 100.000 sind geknackt, :dan für euer reges Interesse :top


    Heute kam ich trotz Renovierungsstreß mal wieder in meine " Wellnesszone " und habe an meinem Pümpchen weitergebastelt.


    Da ich noch nicht sicher bin ob ich sie wirklich im Tank verbaue, stand heute Abdichten auf dem Plan.
    Dazu habe ich erstmal 2 Deckel gefertigt.




    Das Ganze wurde nun ordendlich mit Hylomar eingeseift und montiert.




    Das Gehäuse habe ich zwischenzeitlich mit 2 Zylinderstiften 3m6 verstiftet.



    Aber ganz zufrieden bin ich mit der Sache nicht :( . Wenn ich die Bohrung der Druckseite verschließe und mal richtig Gas gebe passiert das, was man oben auf dem Bild sieht: Baby macht PIPIiiiiii ! Ist zwar nicht viel, aber das geht natürlich nicht :fiess
    Die Alternative zum Hylomar wäre eine Rundnute im Gehäuse, in welcher ich einen O-Ring versenke. Aber dazu müsste ich umkonstruieren und vorallem hirnen, wie ich eine solche auf meiner " Pseudofräse " hinbekomme.


    Aber kommt Zeit, kommt Rat, ich hab´s hier ja nicht eilig.


    Gruß


    Carsten

    Sag doch einfach:


    Wir fahren BENZ!!!!!

  • ?gua zusammen



    bist narrisch? Wie soll das irgendeine Dichtung aushalten? Mach da mal ein Manometer dran, du wirst dich wundern......

    ups, da habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt. Die Bohrung war natürlich nicht komplett zu, sondern im Querschnitt stark reduziert.


    Das Gehäuse habe ich mittlerweile dicht und die Anschlüsse sind von der Maschine gefallen.




    Danach habe ich einen Versuchsaufbau mit Manometer und einem Druckregelventil gemacht. Blöderweise war der Handyakku ratzeputz leer, sodas ich das keine Bilder davon habe :(
    Aber nun zum Ergebnis:
    Die vorab berechnete Fördermenge von 400 ml/min wurde erreicht und sogar minimal übertroffen. Das habe ich ganz konventionell mit einem Messbecher ausgelitert.
    Die Laufruhe ist ebenfalls in Ordnung aber:


    Das Pümpchen bringt es auf max. 9 bar und das ist für den Betrieb eines Baggers mit halbwegs maßstäblichen Zylindern zu wenig :(:(:(


    Hier werde ich wohl noch an den Fertigungstoleranzen arbeiten müssen, was mit meinem Maschinenpark ( wenn man das so nennen kann ;) ) einem Himmelfahrtskommando gleicht.


    Aber ich gebe nicht auf !!!!!


    Einige werden mich zwar für bekloppt erklären, aber ich habe nunmal nicht mal eben 400 Mücken für eine gute Kampshoff-Pumpe in der Ecke liegen :(
    Das hier entstand alles aus der Schrottkiste und kostete ausser Zeit und Bastelspaß NIX!


    Die Pumpe wandert nun als recht großer Teilerfolg in die Bastelkiste ( evtl. kann ich sie ja irgendwo doch mal gebrauchen ) und auf ein NEUES .


    Selbstverständlich werde ich euch weiterhin auf dem Laufenden halten :top , aber demnächst steht erstmal mein MAN wieder auf´m Zettel.
    Es kündigt sich ja glücklicherweise langsam " Lackierwetter " an!


    Gruß


    Carsten

    Sag doch einfach:


    Wir fahren BENZ!!!!!

  • Hallo Carsten,


    warum möchtest Du den O&K denn auf Hydraulik umrüsten? Deine mechanischen Antriebe laufen nach den Kinderkrankheiten doch sehr ordentlich. Den Videos nach zu urteilen haben sie ausreichend Kraft, sind maßstäblich schnell und vor Allem hast Du sicher deutlich längere Akkulaufzeiten als mit ner Hydraulik.


    Gruß Sebastian

  • Das ist ganz schnell erklärt:


    Lust am Experimentieren, aber z.Zt. keine Lust einen zweiten Bagger zu bauen :)


    Das Modell bleibt ja völlig unverändert erhalten und dient lediglich ( wenn die Komponenten in den nächsten Monaten mal fertig werden ;) ) als Versuchsträger für das kommende Großprojekt. ( habe ich hier im Forum schonmal angekündigt ) Die Sachen werden so konstruiert, das ich sie 1 : 1 ohne Umbau tauschen kann. Lediglich die Kabel werden dann durch Schläuche ersetzt.


    Aber wie schon mal geschrieben, das wird ne längere Angelegenheit und muß nicht morgen fertig werden.


    Denn:



    Deine mechanischen Antriebe laufen nach den Kinderkrankheiten doch sehr ordentlich. Den Videos nach zu urteilen haben sie ausreichend Kraft, sind maßstäblich schnell


    Gruß


    Carsten

    Sag doch einfach:


    Wir fahren BENZ!!!!!

  • :moin::moin:



    Heute hatte ich endlich mal wieder Zeit zum Spielen und bin meine alten Vereinskollegen in Essen besuchen gegangen.
    Natürlich durfte mein Grubengrabgerät nicht fehlen !


    Die Anfahrt zur Baustelle erfolgte diesmal sogar mit einem epochengerechten Gespann :top




    Allerdings währte der Baggerspaß diesmal nicht lange :( , der Bagger ist mit einem Kurzschluß in der Drehdurchführung nach gut einer Stunde ausgefallen :cursing: .
    Irgendwie hat er ne komische Art um einen neuen Unterwagen zu betteln, denn schließlich müssten ja auch neue Felgen her und die Pendelachse macht ihrem Namen mittlerweile auch alle Ehre, nur in die falsche Richtung ;)


    Somit steht hier wieder reichlich Arbeit an, und das Thema Hydraulik rutscht erstmal wieder nach hinten.


    Gruß


    Carsten

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  • iss schon gut Carsten du hast mich ja jetzt endgültig überzeugt das ich wieder in die Gruga muss und deinem Baggerle mal gut zurede - so von Oldtimer zu Oldtimer ?wegl


    Nee im Ernst der Bagger ist Super geworden und die paar Alterserscheinungen bekommst Du sicher wieder leicht in den Griff. Ist halt nen Eisenfresser dein Bagger :top:res:top

  • :moin::moin:



    Irgendwie hat er ne komische Art um einen neuen Unterwagen zu betteln,


    Nun, einen neuen Unterwagen wird´s bestimmt nicht geben, aber eine gründliche Überarbeitung. Die Sache mit den Felgen stand ja schon länger auf der to do-Liste, denn das Auffahren auf einen Tieflader glich immer einem Glücksspiel. Sobald ein Reifen anfing, sich von der Felge zu lösen war " Holland in Not " und schon zweimal hieß es : Bagger müde ?wegl



    Die Pendelachse ich schlichtweg durch den ständigen Kontakt mit loser Erde ausgelutscht, hier kommen neue Gleitbuchsen rein und feddich ( hoffendlich :whistling: )


    Mein Sorgenkind ist die Drehdurchführung. Baue ich wieder einen Klinkenstecker ein ( schnell und günstig ) , wird ein solches Problem garantiert irgendwann wieder auftreten.
    Andernfalls müsste ich umkonstruieren, was auch einen Umbau des Fahrantriebes auf kleinere Motoren mit Verteilergetriebe vor der Starrachse zur Folge hätte um ausreichend Platz zu schaffen..


    Mal schauen wie ich es anstelle, ich halt euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Ab morgen hab ich erstmal wieder ne Reise gewonnen :wuer und somit wird´s ein paar Tage dauern, bis sich hier was tut.


    Gruß


    Carsten

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  • :moin::moin:


    Der Patient hat nun seinen Weg auf meinen OP-Tisch gefunden.



    Die Schadensaufnahme war schnell abgeschlossen und es hat sich zu den bereits vermuteten Defekten ein weiterer hinzugesellt. Dazu aber später mehr. Der Hauptübertäter ist ja die Drehdurchführung oder besser gesagt, was davon noch übrig ist :)



    Nach der Demontage



    Während des Ausbauens stellte ich dann noch etwas fest, der Drehkranz lief sehr schwergängig und hakelte :cursing:


    Also habe ich dann auch diesen zerlegt und musste feststellen, das ich damals bei dessen Zusammenbau doch glatt vergessen hatte, die Nadelkäfige mit Fett zu versorgen :wand:wand:wand




    Fressi, fressi vom Allerfeinsten ! Da braucht man sich über nix zu wundern. Die Teile wanderten sofort zur Nacharbeit auf die Maschine und wurden anschließend mit einer ordendlichen Ladung zähem Fett wieder remontiert.


    Zum Schluß noch ein Blick ins Pendellager:



    Das Teil werde ich komplett neu fertigen, diesmal ( da ich ja mittlerweile auf meiner Bohrmaschine auch fräsen kann ) aber aus einem Stück mit eingepressten Messingbüchsen.
    Aber vorher steht die Fertigung einer neuen Drehdurchführung an. Eine Idee habe ich schon, bei welcher ich auch den Antrieb 1 : 1 wieder verwenden kann.


    Gruß


    Carsten

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  • Hallo zusammen!


    Heute gibt es die ersten Bilder aus der Fertigung der neuen Drehdurchführung. Basis ist ein Stück 6 mm PS,welches ich grob per Laubsäge ausgeschnitten und anschließend auf der Maschine in Form gebracht habe.



    Rückseitig habe ich eine Nut zur Kabeldurchführung gefräst



    Dann habe ich mir 2 Kupferdichtringe geschnappt und mit Stabilit auf die PS-Scheibe geklebt.



    Nach dem Aushärten wanderte die Sachen nochmal zur Endbearbeitung auf die Drehbank.



    Nun muß die Schleifringscheibe ja irgendwie ohne Nacharbeit am Drehkranz befestigt werden. Dazu ist das Teil hier entstanden:



    Mit Loctite 648 eingeklebt,



    kann die Schleifscheibe mit einer M 6 Zylinderschraube und Federring befestigt werden.



    Als Nächstes steht nun die Halterung für die Stromabnehmer auf dem Plan, welche ich evtl. heute Abend noch beginne.


    Gruß


    Carsten

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    Wir fahren BENZ!!!!!

  • :moin::moin:


    Die Drehdurchführung ist fertig :well


    Im folgenden gibt´s natürlich nen Satz Bilder um die Ohren :)



    Auf diesen Bolzen ruht die " Verteilerdose ". Letztere entstand aus allerhand PS-Resten.




    Jetzt kommen die Stromabnehmer, gefertigt aus 0,5 mm Messingblech.



    Und hier gehören sie hin:



    Nun wurde die Klamotte komplettiert und verdrahtet.



    Die Funktionsprobe verlief :top , das sollte nix mehr anbrennen! Die Tage kommt noch Farbe drauf :spray


    Dann habe ich heute noch das neue Pendellager begonnen. Späne, Späne, Späne :112::112::112:



    Gruß


    Carsten

    Sag doch einfach:


    Wir fahren BENZ!!!!!

  • :moin:


    Nach über 2 Stunden kurbeln in Kleinstvorschüben und ausschließlich im Gegenlauf ( mehr geben die Lager der Bohrmaschine nicht her ) ist das bisher komplexeste Teil von meiner " Pseudofräse " gefallen, das Pendellager.





    Aber die Maloche hat sich gelohnt :top . In Kombination mit einer neuen Gleitbuchse im Achslagerbock sitzt die Achse nun absolut spielfrei und auch meine Pendelzylinderattrappen klemmen nun nicht mehr.
    Allerdings hatte ich auch ein bisschen Glück :
    Zwischen Verteilerdose und Motor ist gerade mal noch 1 mm Platz :112::112::112:



    Da hatte ich ein verdammt gutes Augenmaß, denn ich hatte vergessen die Lage des Motors vor der Demontage zu markieren :wand


    Schwein gehabt!


    Gruß


    Carsten

    Sag doch einfach:


    Wir fahren BENZ!!!!!

  • Hallo Carsten,


    einfach nur :thumbsup: , die Idee mit den Schleifringen ist erste Sahne, so was ähnliches hab ich schon mal in einem Panzer für den Turm gesehen, allerdings mit 4 Ringen.
    Aber die Dose ist echt super geworden :thumbup:

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