Neues vom Bauernhof

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    • Ich habe noch zwei Fotos gefunden mit denen ich den Gastgebern, Modell Truck Freunde Freiburg, danke sagen möchte.
      Dem Chef, der sich in einer kurze Auszeit mit seinen Modellen wohlverdiend erholen kann. Vielen dank Thomas für die gute betreuung, top Organisation und den fantastischen Parcour. Auch an deine liebe Frau für die schöne Deko mit mit den vielen Pflanzen. :well :well :well



      Natürlich auch den unzähligen Helfern die im Hintergrund Ihre Arbeiten erledigten das es ein wirklich gelungenes Wochenende wurde. Danke :res :res :res



      Schöne Grüsse aus der Schweiz und bis in 2 Jahren wieder in Freiburg. :thumbsup:

      Martin
    • Habe mich soeben definitiv Angemeldet an die "Erlebniswelt Modellbau" Modellbaumesse in in Erfurt. Ich werde den Hof nochmal in Erfurt aufstellen und nachher erstmal pausieren. Die Messe ist schon in zwei Wochen vom 6.April - 8.April. Ich bin Überzeugt das die Messe Erfurt sicher auch ein Erfolg wird. Berichte werden folgen.



      Es Grüsst

      Martin
    • Hallo das habe ich gefunden zwecks Verzollung.

      Vorbereitung ist alles! Das gilt insbesondere für geplante Grenzübertritte mit Waren zu Ausstellungszwecken. Nachstehender Praxisfall unterstreicht dies nachhaltig.
      X ist in der Ostschweiz ansässig und hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er ist Modellbauer. Seine Modelle können zwar durchaus als Spielzeuge bezeichnet werden, aber sie sind – wie X zu sagen pflegt – für „grosse Buben“ bestimmt. X baut Baumaschinen bekannter Marken detailgetreu nach. Je nach Modell investiert er zwischen 400 und 600 Arbeitsstunden. Der Preis für ein solches Modell beläuft sich denn auch regelmässig auf CHF 10‘000.- bis CHF 15‘000.-.
      Der Markt für diese Modelle ist klein. X verkauft dementsprechend nur eine geringe Stückzahl. Sein Jahresumsatz beträgt regelmässig unter CHF 100‘000.-, weshalb er sich bis dato nicht ins Schweizer MWST-Register eintragen liess.
      Diesen Herbst stellte X elf seiner Modelle an der Messe „Faszination Modellbau“ in Friedrichshafen (D) aus. Er stellte eine Liste der elf Ausstellungsstücke zusammen und fuhr mit den Modellen an die nächstgelegene Schweizer Zollstelle. Dort erkundigte er sich, wie er genau vorzugehen habe, wenn er die Modelle nur vorübergehend nach Deutschland ausführe. Offenbar bestand seitens des anwesenden Zollangestellten keine Bereitschaft, X diesbezüglich Auskunft zu erteilen. X wurde aufgefordert, die Zollstelle zu verlassen. X entschied sich – nicht zuletzt wegen Zeitdrucks – die Grenze ohne Zollanmeldungen in der Schweiz und Deutschland zu passieren.
      Zwei Tage nach Beginn der Ausstellung führte die deutsche Zollfahndung an der Messe eine Schwerpunktkontrolle durch und verlangte von X die Zollpapiere für die Ausstellungsmodelle. Dass der weitere Verlauf für X nicht besonders erfreulich war, können Sie sich bereits jetzt ausmalen...
      Wir halten aber kurz inne und stellen im Rahmen eines Intermezzos die korrekte Vorgehensweise dar:
      Intermezzo
      X hätte im Vorfeld bei der zuständigen kantonalen Handelskammer ein Carnet ATA besorgen sollen. Dieses Dokument dient als sehr einfache Zollanmeldung im Zollverfahren der vorübergehenden Verwendung, das gerade für Ausstellungsgüter an Messen beantragt werden sollte. Mit diesem Carnet ATA können alle Grenzübertritte (Ausfuhr aus der Schweiz, Einfuhr nach Deutschland, Wiederausfuhr aus Deutschland, Wiedereinfuhr in die Schweiz) zollrechtlich sehr einfach bewerkstelligt werden. Zu beachten ist, dass Waren, die sich im Zollverfahren der vorübergehenden Verwendung befinden, unter ständiger Zollüberwachung stehen (sie befinden sich im zollrechtlich nicht freien Verkehr).
      Zurück zum Fall:
      X konnte selbstverständlich keine Zollpapiere vorlegen. Die deutsche Zollfahndung zog daraus den folgenden – juristisch nicht zu beanstandenden – Schluss: Die Ware wurde ohne Zollanmeldung in den zollrechtlich freien Verkehr nach Deutschland überführt. Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr heisst nichts anderes als definitive Einfuhr. Definitive Einfuhr wiederum heisst definitive Entrichtung der Einfuhrumsatzsteuer (EUST).
      Der Zollwert, der auch als Bemessungsgrundlage für die EUST herangezogen wird, wurde nach Rücksprache mit X auf € 75‘000.- festgelegt. Die geschuldete EUST von 19% (€ 14‘250.-) wurde mittels Einfuhrabgabenbescheid ohne Gewährung einer Zahlungsfrist eingefordert.
      X sah sich ausserstande, diesen Betrag zu bezahlen. Weder sofort noch zu einem späteren Zeitpunkt.
      Gestützt auf Art. 57 des EU-Zollkodex (ZK) beschlagnahmte daher die Zollfahndung zwei der elf Modelle als sog. Zollpfand. Bezahlt X die EUST nicht, kann die Zollfahndung eine Zollpfandverwertung vornehmen, um ihre EUST-Forderung aus dem Verkaufserlös decken.
      Wir haben X verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, um eine Erstattung dieser EUST zu bewirken. Bei allen Möglichkeiten mussten wir jedoch darauf hinweisen, dass er mit zusätzlichen Kosten konfrontiert wird und dass wir auch keine Erfolgsgarantie geben können.
      X will nichts mehr weiter unternehmen. Er nimmt es sportlich als „Lehrblätz“ hin.
      Fazit:
      Der Zoll ist nicht verpflichtet, Zollbeteiligten bei der Erstellung von Zollanmeldungen behilflich zu sein. X musste das mit schmerzlichen Folgen erfahren. Zuvorkommend, imagefördernd oder gar nett ist das Verhalten der Zollbehörden in diesem Einzelfall mit Sicherheit nicht, aber die Vorschriften sind eingehalten. Die Zollbehörden haben zahlreiche Aufgaben. Nett sein gehört eben nicht in erster Priorität dazu, obwohl wir im Rahmen unserer häufigen Kontakte mit der Eidg. Zollverwaltung diesbezüglich nie Grund zur Klage haben. Ärgerlich ist die Sache aber vor allem deshalb, weil alles mit ein bisschen Planung (siehe Intermezzo) hätte vermieden werden können.




      Von Graffenried AG Treuhand | www.graffenried.ch
      MWST-Newsletter
      Internationales, Fachartikel, Zoll | 5. Dezember 2013


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      mfg

      Hansi

      Mitglied bei: Mini Truck Freunde Münster e.V. und bei der IG Funktionsmodellbau Bocholt



      Ohne Stress und Gebührenfrei... :kaffee
    • Also ich für meine Person, hab da nie schlechte Erfahrungen gemacht bei den etlichen malen die ich mit meinem ganzen Gerümpel nach Deutschland gefahren bin...
      Ein einziges mal, wollten die Zöllner der Schweiz in meine Reserveradmulde sehen, dafür musste ich einige meiner Modelle aus dem Kofferraum nehmen, was dann so endete, das der Zöllner mal eine Runde mit dem Intrac fahren wollte...
      Also Leute alles halb so schlimm, wenn man nicht gewerblichen Handel betreibt, hat man auch nichts zu befürchten...

      Ich für meinen Teil habe durchwegs nur gutes erfahren am Zoll und durfte jedesmal weiterfahren... ;)