Komatsu PC290 LC Kettenbagger von Fumotec

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    • Komatsu PC290 LC Kettenbagger von Fumotec

      Hallo zusammen,

      erst letztes Jahr wurde auf der Veranstaltung Minibaustelle Alsfeld der neue Kettenbagger Komatsu PC290 von Fumotec vorgestellt. Auch konnten viele Besucher auf der Faszination Modellbau auf der Messe von Friedrichshafen den Bagger bewundern. Was soll ich sagen, heute ist mein Bagger bei mir eingetroffen.







      In dem großen Karton wurde der Bagger in drei kleineren Kartons sauber verpackt. Es war echt ein Genuss die Teile einzeln auszupacken. Bei diesem Modell habe ich gleich mal den Lackierservice von Fumotec in Anspruch genommen. Alle Teil, sogar die Inneneinrichtung, sind sauber lackiert. Diese Investition war echt Goldwert und zum anderen spare ich mir das lackieren.







      Nun zu den Einzelteile selber. Das Fahrwerk ist komplett wieder aus Stahl, wie man es auch vom Komatsu PC490 gewöhnt ist. Der Ausleger wurde komplett aus GFK gefertigt und zusätzlich mit Gewicht versehen. Im Gegensatz zum PC490 wurde beim PC290 mehr auf das 3D Druckverfahren wert gelegt. Somit ist die Kabine und die Motorhaube komplett in 3D gedruckt. Dadurch hat Fumotec mehr Möglichkeiten auch kleinere Details besser dar zu stellen. Auch am Fahrwerk werden später gewisse Details mit 3D Druckteile versehen.
      Die Pumpe ist vom Martin Kampshoff mit direkt angesetzten Tank. Der Ventilblock ist diesmal von Premacon. Und auf der Messe von Friedrichshafen konnte ich mich von der Feinfühligkeit der Ventile überzeugen.
      Ich freue mich jetzt schon auf den Zusammenbau von diesem sehr schönen Modell. Leider muss ich wohl bis morgen warten, da ich heute zum Stammtisch muss.

      Hier noch ein paar Bilder:















      Viele Grüße

      Alex
    • Hallo Alex,

      das hast du dir einen super Gerät gegönnt. :top
      Die Oberflächen von Frank seinem :spray - Service sehen echt toll aus.
      Ich hätte Dir schon weitere Farbe vorbeigebracht :rolleyes:
      Da spar ich mir beim nächsten mal auch die Lackiererei.
      Wenn der 290er dann läuft wird sein große Bruder wohl mehr Pause :sens haben.
      Den "Kleinen" kann ich nun auch transportieren

      Viel Spaß beim Aufbau und uns bitte immer schön mit Bildern versorgen.


      viele Grüße aus dem Allgäu

      Erich
    • Hallo zusammen,

      Danke euch Zwei.

      Nun wollen wir mal mit den ersten Bildern vom Bau hier mal zeigen.

      Angefangen wird mit dem Drehkranz. Bei den beiden großen Kugellager muss man schon etwas Muskelkraft in Anspruch nehmen, da es im Drehkranz für die Lager schon eng ist. Aber dafür sitzen die beiden später besser im Drehkranz. Das große Zahnrad ist beim PC290 aus Kunststoff, aber recht stabil. Der Zusammenbau selber geht recht schnell von der Hand.








      Wie beim PC490 wird auch beim kleinen Bruder der Drehkranz mit vier M4 Schrauben und Distanzstücken mit dem Unterwagen verbunden. Im Gegensatz zum PC490 gibt es beim Unterwagen vom PC290 keine Öffnung unterhalb vom Unterwagen. Der Unterwagen ist komplett verschlossen. Dadurch kann sich das Einschrauben der M4 Schrauben mit den Distanzstück zu einer fummelei gestalten.






      Wenn man in der Bauanleitung weiter blättert, dann sind die Gleitrollen vom Fahrwerk als nächstes dran. Als erstes werden für die unteren Rollen die Kunststofflager eingepresst. Am bestens funktioniert das mit einem kleinen Schraubstock.







      Wenn man dann alle Lager eingepresst hat, können diese dann ins Fahrwerk eingebaut werden. Davor habe ich aber die Löcher am Fahrwerk noch einmal aufbohren müssen, da ja durch das Lackieren diese etwas vereng waren.







      Damit die Bolzen beim Fahren nicht herausgedreht werden, wird außen und innen eine Leiste ans Fahrwerk angeschraubt. Bis auf die beiden, innenliegenden M2 Schrauben unterhalb von den Antriebsgetrieben werden alle anderen mit M1,6 Schrauben befestigt. Bei meinem Komatsu habe ich dafür Modellbauschrauben verwendet.

      Als nächstes werden die oberen Laufrollen ans Fahrwerk angeschraubt. Hier sollte man darauf achten, dass die längere Seite der Rollen immer nach innen zeigen muss. Befestigt werden die Bolzen mit M4 Stopmuttern.









      Und bevor es mit den Getriebe - Zusammenbau weiter geht, habe ich mich dafür entschlossen erst beide Ketten zu montieren. Beim PC290 werden die selben Kettenglieder verwendet, wie beim PC490 Bagger. Insgesamt werden pro Seite 44 Glieder zu einer Kette zusammengebaut.

      Dazu habe ich die Bolzen zuerst mit einer Wasserpumpenzange eingedrückt und dann mit einem Stempel und Hammer zum Schluss die rechtlichen Millimeter eingeschlagen. Bei diesem Vorgehen habe ich zuerst 10er Kettenstücke gebildet und dann später die einzelnen Gruppen zu einer ganzen Kette zusammengefügt. Dadurch wird das Einschlagen der Bolzen am Tisch Eck einfacher.







      Beim nächsten Mal werde ich über das Zusammenbauen der beiden Getriebe berichten.


      Viele Grüße

      Alex
    • Moin Alex :kaffee ,
      erstmal von mir auch Glückwunsch zum neuen Bagger :top .
      Sind deine Ketten auch mit dem speziellen Verfahren behandelt worden, bin mir nicht mehr sicher wie Frank das genannt hat...
      Hast du am Unterwagen vor und hinter dem Drehkranz noch was geschliffen oder spiegelt sich das Licht da nur auf dem Bild?

      Viel Spaß noch beim Weiterbauen, ich bleib dran und verkürze mir die Zeit damit bis ich meinen bei Frank abholen kann... :sc
      Gruß Olaf :sc
    • Hallo zusammen,

      2. Tag für den Bagger. Heute wurden die Getriebe für den Kettenantrieb montiert. Der Antrieb ist vom Aufbau fast gleich wie der Antrieb vom PC490. Der Hauptunterschied liegt nur in der Größe.

      Mit einem Brushless Motor und einem Planentengetriebe wird zuerst über Kegelzahnräder der Antrieb um 90 Grad gedreht und dann die Kraft vom Getriebe mit einer zusätzlichen Untersetzung später auf die Kette übertragen.

      Für den Zusammenbau des Getriebe nimmt man folgende Menü:





      Als erste wird das Planetengetriebe an den Motorhalter des Kettengetriebe montiert. Hier sollte man genau auf die Bauanleitung achten und vor allem, auf welcher Seite die Versenkungen für die Schrauben sind. Denn dann kann eigentlich beim Zusammenbau nichts passieren.





      Danach wird dann das erste Kugellager in den Halter eingedrückt und am Getriebe befestigt. Ich habe dazu das Kugellager leicht am Getriebe angeschraubt. Dann mit dem Kegelzahnrad das Kugellager ein bisschen ausrichten, vorsichtig heraus zeihen und dann kann man das Kugellager fest anziehen. Damit ist gewährleistet, dass das Kegelzahnrad später leicht im Getriebe läuft.





      Dann kann man das zweite Kugellager für das zweite Kegelzahnrad in den großen Rahmen einpressen und dann den Brushless Antrieb am Rahmen montieren. Wie schon gesagt, einfach auf die Senklöcher achten.








      Und dann kommen wir schon zur Montage der restlichen Teilen vom Kettenantrieb. Hier sollte man nur darauf achten, dass alle Kugellager sauber im Rahmen sitzen.








      Fertig sind die beiden Getriebe für den Kettenantrieb.








      Also noch ein bisschen Fett an die Zahnräder und ab zum testen. Denn die Getriebe habe ich zuerst einmal Probe laufen lassen, bevor diese dann in den Rahmen eingebaut werden.







      Ich habe ca 30 Minuten jedes Getriebe laufen lassen. Danach wurden dann die Getriebe in den Rahmen eingeschoben, hier sollte man darauf achten dass die Schräge des Getriebe nach unten zeigt und mit zwei Schrauben auf der Rückseite befestigen. Und somit sind die Getriebe im unterwagen eingebaut.











      Und dann wurden die Getriebe zum zweiten Mal Probe gelaufen. Denn lieber auf Nummer sicher gehen.









      Hier noch ein kleines Video von den beiden Testläufen:

      Youtube Testlaufvideo




      Um die Arbeiten vorläufig am Antrieb abzuschließen, kann man dann die beiden Getriebeabdeckungen mit drei Schrauben pro Seite montieren.













      Nun zu guter Letzt das Spannrad war an der Reihe. Als erstes wurden die Gleitlager in die Spannräder eingepresst. und danach geht es schon mit der Montage an. Die Räder sind in paar Minuten am Rahmen montiert. Um ein besseres Spannverhalten später im Betrieb zu haben, wurden die beiden Spannschlitten mit Fett eingestrichen.




















      Viele Grüße




      Alex
    • Hallo zusammen,

      und wir haben schon den Tag 3.

      Heute wurde das Fahrwerk fertig aufgebaut. Als erstes wurden die vier Magnete ins Fahrwerk eingeklebt, die später dann die beiden Seitenteile vom Fahrwerk halten sollen. Damit kann man später bei einem Störungsfall leichte ans Getriebe oder Regler kommen.









      Danach kann man bequem die Seitenteile mal anstecken.







      Dann wurde es Kraftvoll. Man kann sich nicht vorstellen, welche Kraft diese kleine Feder vom Spannrad hat. Mal so eben die Ketten aufziehen war nicht. Es blieb mir nur sein, die beiden Kettenenden man Turas zu verbinden. Gesagt getan. Den Bolzen vorsichtig dann eingesteckt und dann die Kette vorsichtig bis zur Mitte laufen lassen. Und dann habe ich mit der Wasserpumpenzange den Bolzen komplett eingedrückt.









      Also dann, noch mal einen keinen Testlauf mit beiden Seiten vom Fahrwerk.








      Hier gibt es auch ein kleines Video dazu:

      Testlauf 2



      Bei dem Turas noch die Abdeckung aufgesteckt. Laut Bauanleitung sollte man die Abdeckung kleben. Aber die sitzt so bomben fest, dass man sich hier den Kleber sparen kann. Damit ist das Fahrwerk, bis auf die Elektronik, komplett fertig gebaut.







      Dann ist schon die Bodenplatte vom Oberwagen für die Heirat bereit. Diese wird mit vier Schrauben am Drehkranz befestigt.









      Dann kommen wird schon zur Drehdurchführung und ich musste ein bisschen schmunzeln. Kleiner Bagger, also kleine Drehdurchführung. Wenn ich noch an die Drehdurchführung vom PC490 zurück denke, dann kommt mir diese Drehdurchführung vor, ob diese aus dem Mikromodellbausektor ist. Aber ich darf hier nicht meckern, da die selbe Drehdurchführung auch in meinem Seilbagger Menck M90 verbaut ist. Jetzt werden viele sagen, dass die dünnen Kabel nicht ausreichend sein. weit gefehlt. Die Drehdurchführung hat 12 Pole. Die beiden Pole mit den Kabelfarben Blau und Dunkelblau werden für das Empfängersignal verwendet. die restlichen 10 Farben werden in zwei Gruppen geteilt. Also haben wir für Plus und Minus jeweils 5 Kabeln. Das reicht! Aber bitte genau aufschreiben, in welcher Gruppe welche Farbe ist, ansonsten kann es zu ungewünschten Kurzschlüssen kommen. Ich habe die einzelnen Gruppen gleich mit Schrumpfschlauch zusammen gefast.









      Noch drei Schrauben eindrehen und schon ist die Drehdurchführung eingebaut. Und zwei weiter Schrauben und der Fahrakku Halter ist auch schon montiert.












      Und jetzt bin ich auch erleichtert, wo ich zum ersten mal den Lipo vom PC490 in den Halter gesteckt hatte. Akku passt rein und sogar in das Gegengewicht vom Oberwagen. Damit kann man in den PC290 einen Hacker Lipo S3 mit 5800 Am/H auch mit dem PC290 betreiben. Damit muss ich mir keine neuen Akkus kaufen.




      Viele Grüße


      Alex
    • Hallo Alex,

      das war eigentlich keine so gute Idee.

      Menck M90 schrieb:

      wurden die beiden Spannschlitten mit Fett eingestriche
      Kloar gleiten die Schlitten so besser. Aber: du fährst ja auch mal in den "Dreck".
      Und der bleibt halt auch sehr gut am Fett kleben. Jetzt hast du einen schönen Schmirgeleffekt.
      Der ganze Antrieb sollte besser fettfrei bleiben.

      Allerdings ist das Ganze ja auch wieder sehr stabil aufgebaut, ist wohl eher "meckern auf hohem Niveau" :sleeping:
      Gruß Uli
    • Hi Uli,

      das mit dem Dreck am Fett wird schon gehen. Soll ja dem Originalen sehr nah kommen. :D Beim PC490 habe ich es auch so gemacht und bis jetzt ist alles noch im Grünen Bereich.

      Und wer mich kennt weiß, das ich nicht gerade der bin, der nach dem Baggern erstmal stundenlang das Modell putzt. Bei mir kommt der Bagger nach dem Spielen so wie er ist in die Kiste.


      Viele Grüße

      Alex