Daimler-Benz LK327 als Absetzkipper

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    • Frankentrucker schrieb:

      Hallo Wolfgang, schönes Modell, und so wie bei deinen Modellen wird der Absetzkipper sicher Mechnisch funktionieren. Bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung. :res
      Gruß Ralph :thumbup:
      Hallo Ralph,

      ja, mechanisch.

      Nichts schlecht wären eigentlich die Titan-Zylinder, das Problem ist nur der Gleichlauf. Es gäbe zwar noch die Möglichkeit die beiden Zylinder separat mit 2 Kanälen/Reglern zu steuern, aber das ist nicht so elegant.

      Im Moment tendiere ich dazu, die beiden Spindeln über eine gekoppelte Zahnradkaskade anzutreiben, ähnlich wie auf dem Foto hier. Der Motor säße dann mittig unter der Ladefläche und würde das mittlere Zahnrad über Kardangelenk und Schiebemuffe antreiben. Der Winkel der Zylinder/Spindeln ändert sich ja beim Heben/Senken. So ähnlich funktionieren ja auch die elektrischen Doppelzylinder bei Raupe/Radlader. Diese Konstruktion ließe sich gut verstecken und hätte auf jeden Fall absolut korrekten Gleichlauf.

      Könnte man auch mit quer liegender, schnell laufender Antriebswelle und Schnecken ausführen, oder mit Kegelrad. Beim Kegelrad bräuchte es aber eine links- und eine rechtsgängige Spindel.


      Die schon angewandte Methode mit Schnecken- oder Kegelrad im Drehpunkt der Hubarme hat sicher Probleme mit einem schwereren Kübel. Wenn ich den Antrieb dort einbauen würde, dann mit zwei versteckten Rollenketten.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hi Jürgen
      Heute macht das Meier Ratio bei seinem Absetzer, das hat sich nicht durchgesetzt, Meiller und alle anderen fahren eine starre Heckwelle und beide Arme synchron. Das einzige Hilfsmittel zum Bewegen der Mulde um die senkrechte sind die beiden Teleskophausschübe. Und brauchen tut das ein guter "Kübelkutscher" auch nicht, dauert auch viel zu lange bis die Arme wieder richtig stehen zum Anheben.
    • Brummi schrieb:

      Meines Wissens nach gab es das alles in den 60er nicht!!! :pfeiff
      die ersten Absetzer von Meiller/München stammen aus Mitte 50er Jahre. Die Form war fast schon so wie die aktuelle.

      Hauptsächliche Unterscheide zu heute waren, dass die beiden Arme oben eine eingeschweißte Querwelle hatten, dass die hinteren Stützen anfangs aus Spindeln bestanden (wurde noch in den 50ern auf Hydraulik geändert) und dass die seitliche Verkleidung unterhalb der Zylinder fehlte. Dadurch sah das Teil (aufgebaut anfangs noch auf schweren Fahrzeugen wie dem DB 6600/L315) noch etwas provisorisch und halbfertig aus. Was sich aber schon zu Ende der 50er Jahre änderte.

      Auch Anhänger speziell zur Mitführung einer zweiten Mulde gab es damals schon.

      Die obere Querwelle blieb längere Zeit noch Bestandteil und hatte auch Vorteile. Ich kenne z.B. ein Foto auf dem ein Kaelble mit Absetzer dazu benutzt wurde, um große Schiefersteinbrocken aufzunehmen. Dazu war die Querwelle dreiecksförmig ausgebildet.

      Die Teleskoparme stammen auch schon aus Anfang 60er Jahre, es gab sogar welche mit zusätzlichem Drehgelenk, also insgesamt 3 Hydraulikzylinder pro Seite.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • JSachs schrieb:

      Können die Absetzer nicht links rechts getrennt ansteuern, um den Container "zu drehen" beim Absetzen.

      Gruss
      Juergen
      Hallo Juergen,

      das wäre natürlich die einfachste und platzsparendste Möglichkeit, einfach zwei elektrische Zylinder und jeden separat mit einem Schaltkanal ansteuern. Muss man dann halt nur beim Absetzen/Aufheben zwei Schalter gleichzeitig betätigen. Ist vielleicht nicht mal so schlimm, weil die Betätigung des Absetzers ja nicht dauernd erfolgt.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hi Wolfgang
      Das würde ich als nicht praktikabel ansehen, denn die Absetzfunktion ist ja die Hauptfunktion dieses Fahrzeugs und schräg fahrende Arme sind optisch und funktionell Mist. Ich hab da mal kurzfristig bei meinem drüber nachgedacht, eben weil es das Original auch kann, hab mich aber letztendlich dagegen entschieden aus den genannten Gründen. Kennst du den Bericht von Konrad Osterrieter zu seinem Magirus Rundhauber Absetzer? Der macht das meines Wissens nach auch mit einer Zahnradkaskade, fest liegendem Motor und Kardangelenken
    • Hallo zusammen,


      die beiden Längsträger des Rahmens sind U-Schienen 10x15x10 und 1,5mm Stärke. Vorne ist eine Aluplatte unter die Träger geschraubt und hinten eine 8x12x8mm U-Schiene als Abschluss eingepresst, zusätzlich alle Verbindungen auch noch verklebt. Auf die vordere unten liegende Aluplatte stützt sich dann das Fahrerhaus ab. Die Federn vorne sind bereits fix drin, hinten fehlen noch Federböcke. Vorne ist auf den Rahmen ein gekantetes Alublech aufgesetzt zur Aufnahme des Akkus. Somit kann sich der Rahmen jetzt nicht mehr verziehen und ist bereit für weitere Anbauteile. Die Straßenreifen wirken viel besser als die breiten Geländewalzen.







      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Danke Wolfgang für die Aufklärung!! :top Du hast ja ein Fachwissen-Genial!!Das mit der oberen Querstange war mir noch in Erinnerung,deshalb dachte ich,daß sie zwischenzeitlich ettliches geändert hätten!
      Auf den Bildern sieht er schon schön aus,so als würde er gerade restauriert!!! :pfeiff
      Gruß
      Brummi
      :fahrer Löwenbändiger :fahrer
      Glüht der Asphalt und es riecht nach Gummi,dann wars der Didi mit seinem Brummi :fahrer

      IGT-Südhessen
    • Brummi schrieb:

      Danke Wolfgang für die Aufklärung!! :top Du hast ja ein Fachwissen-Genial!!Das mit der oberen Querstange war mir noch in Erinnerung,deshalb dachte ich,daß sie zwischenzeitlich ettliches geändert hätten!
      Auf den Bildern sieht er schon schön aus,so als würde er gerade restauriert!!! :pfeiff
      Didi, ich hab bestimmt so an die 400Kg Papier im Haus, in Form von Büchern, Magazinen, etc. Hat sich im Laufe der Jahre eben so angesammelt.

      Ich habe eben nochmal nachgesehen, ab 1953 startete Meiller die Serienfertigung, einzelne Fahrzeuge waren sogar noch auf 3-achsigen GMC Fahrgestellen aufgebaut. Die Testphase ging wohl schon direkt nach dem Krieg los. Inspiriert wurde man von Entwicklungen aus den USA.

      Aus dem Meiller-Buch einer der ersten kleinen:

      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Diesen Bügel meinte ich!Ich kann mich noch daran erinnern,aber nur ganz dunkel,war ja noch Recht klein als er bei meinen Eltern am Haus war!Es gibt noch weitere Erinnerungen an die alten Laster als ich meinen Vater in einem 7 10er auf der Beifahrerbank sahs!
      Gruß
      Brummi
      :fahrer Löwenbändiger :fahrer
      Glüht der Asphalt und es riecht nach Gummi,dann wars der Didi mit seinem Brummi :fahrer

      IGT-Südhessen
    • Hendric schrieb:

      Hi Wolfgang
      Das würde ich als nicht praktikabel ansehen, denn die Absetzfunktion ist ja die Hauptfunktion dieses Fahrzeugs und schräg fahrende Arme sind optisch und funktionell Mist. Ich hab da mal kurzfristig bei meinem drüber nachgedacht, eben weil es das Original auch kann, hab mich aber letztendlich dagegen entschieden aus den genannten Gründen. Kennst du den Bericht von Konrad Osterrieter zu seinem Magirus Rundhauber Absetzer? Der macht das meines Wissens nach auch mit einer Zahnradkaskade, fest liegendem Motor und Kardangelenken
      Hallo Hendric,


      ich hab den Bericht gefunden, ist in der zweiten Ausgabe von T&D, 2/1999.

      Umgesetzt hat er das mit einer quer liegenden schnell laufenden Welle und Schnecken an den Enden, über die beiden Schneckenräder dann über (selbstgemachte) Kardangelenke in die Spindeln.

      Die kleinsten Schneckenradsätze die man so bekommt, sind Modul 0,5 mit 20 Zähnen. Die hab ich auch im Fahrantrieb vom Baukran eingebaut. Das lässt sich noch ganz gut kaschieren, wenn man die Querwelle nach unten setzt.

      Ich denke, das baue ich hier auch so.
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hallo zusammen,


      für die hinteren Federn habe ich Federböcke als Lager eingebaut. Als Fahrmotor habe ich wieder wie bei allen Modellen den 6V 18:1 drin, der ist hier zwar etwas überdimensioniert von der Leistung, aber dafür weiß ich dass passende Fahrleistungen erzielt werden. Abdeckkappe wieder aus Blech erstellt und über das offene Getriebe gespannt.


      Etwas aufwändiger war der hintere Fahrerhausabschluss unten. Damit das später alles satt anliegt, habe ich dünneres Alublech für die Seitenwände genommen, mit etwas Druck setzen sich diese Teile an die Kotflügelteile des Fahrerhauses. Unten über dem Aufstiegbügel kommt noch ein Tritt aus Riffelblech. Das restliche Gebilde oben ist fest auf den Rahmen geschraubt und geklebt und dient sowohl als Auflage für das Fahrerhaus, als auch als Basis für das Innenleben. Die Kabine kann man dann einfach nach oben abziehen.


      Auspufftopf und-rohr sind ebenfalls eingebaut.











      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • daimler01 schrieb:

      Viel braucht man echt nicht mehr dazu sagen, deine Umsetzung ins Detail einfach beindruckend :top

      Aber ich glaube das der Schalldämpfer noch an son 2 Stück Gummi dran hing oder hast du es bewusst so

      am Chassis befestigt damit er später nicht hin und her flattert ich drücke es mal so aus ;)
      Danke,

      davor kommt ja noch der Druckluftkessel, dann sieht man vom Schalldämpfer eh nur noch Fragmente
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Hallo zusammen,


      Luftkessel hab ich aus einer Kupferhülse verlötet, den Tank aus einem passenden Stück Kunststoffrohr abgesägt. Diese Teile sind noch nicht endgültig fixiert, es fehlen auch noch Leitungen.


      Der Rahmen des Absetzkipper besteht aus L- und T-Aluschienen, im Bereich der hinteren Räder ist zwar genug Luft zum Einfedern, ich werde da aber in den äußeren Rahmen leicht versenkte Kotflügel einsetzen, weil mir das besser gefällt. Das nächste ist jetzt die hintere Schräge zur Aufnahme der Hubarme und der Abstützungen.











      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1
    • Wolfgang sei mir nicht böse aber auf den Bildern sehen die Räder etwas zu groß aus!!! :pfeiff Die würden eher zu der schwereren Baumklasse passen!Ich weiß das man früher meist die 11er Reifen hatte und vielleicht muß man sich erst wieder an die alten Böcke gewöhnen!! :kratz
      Sonst sieht er bis jetzt Klasse aus!! :top
      Gruß
      Brummi
      :fahrer Löwenbändiger :fahrer
      Glüht der Asphalt und es riecht nach Gummi,dann wars der Didi mit seinem Brummi :fahrer

      IGT-Südhessen
    • Brummi schrieb:

      Wolfgang sei mir nicht böse aber auf den Bildern sehen die Räder etwas zu groß aus!!! :pfeiff Die würden eher zu der schwereren Baumklasse passen!Ich weiß das man früher meist die 11er Reifen hatte und vielleicht muß man sich erst wieder an die alten Böcke gewöhnen!! :kratz
      Sonst sieht er bis jetzt Klasse aus!! :top
      Hallo Didi,

      ja ich weiß, die Reifen wirken etwas groß. Lass ich aber vorerst so, zumindest bis ich etwas anderes habe.

      Hier ist noch was (einfach etwas runterscrollen bis zum orangefarbenen Kipper): baumaschinenbilder.de/forum/th…ht=&hilightuser=0&page=16
      viele Grüße

      Wolfgang

      youtube.com/user/Seilbagger1