Kreiselegge 1:16 ohne Vorbild , Bau bzw. Erfahrungsbericht......

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    • Kreiselegge 1:16 ohne Vorbild , Bau bzw. Erfahrungsbericht......

      Hallo miteinander ,

      wie in der Überschrift schon steht geht es hier um eine Kreiselegge , und da ich mit dem Bau schon recht fortgeschritten bin nenne ich das ganze einfach mal Bau und Erfahrungsbericht ;)


      Im Kopf spinnt mir eine Kreisellegge Eigentlich schon rum seit Martin ( Aragorn 100882 )den Baubericht von seiner Lemken Zirkon hier eingestellt hat , mit ihm habe ich dann vor ca. 4 Wochen auch Kontakt aufgenommen . Martin war sehr Hilfsbereit und hat mir dann auch alle meine fragen beantwortet :top

      In den wenigen Bauberichten die ich über Kreiseleggen gefunden habe war dann immer die Rede von klemmenden Steinen oder Wurzeln die , die Arbeit behindern , deshalb habe ich auch erst mal still und Heimlich alleine angefangen zu bauen , um zu sehen ob es sich überhaupt lohnt einen Baubericht zu machen , bzw. ob ich die Egge überhaupt zum laufen bringe :/

      Jetzt bin ich aber an einem Punkt mit der Egge angelangt wo ich sagen kann das der aktuelle stand vorzeigbar ist :)

      Folgende Punkte sollte die Kreiselegge erfüllen :

      - sie sollte relativ leicht zu bauen sein da ich ja fast keine Maschinen zur Fertigung habe
      - sie sollte stabil sein , damit klemmende Gegenstände nicht zu viel schaden anrichten
      - und nach Möglichkeit sollte sie Natürlich auch noch funktionieren ?wegl ?wegl


      So legte ich dann los , und das erste Problem ließ dann auch nicht lange auf sich warten .

      Die Platten in denen die Zahnräder mit 25 Zähnen / Modul 1 laufen habe ich von Hand angerissen , gekörnt und gebohrt . Doch leider hat man beim Maß vom Achsabstand der Zahnräder nicht wirklich viel Spiel , und so haben dann auch gleich drei Zahnräder geklemmt weil der Abstand um ca 0,3mm zu gering war ;(

      Von dem ließ ich mich aber nicht unterkriegen und habe die Zahnräder dann so bearbeitet das ich sie doch noch zum laufen bekommen habe .









      Dann habe ich die Arbeitswerkzeuge gemacht , und den alten Motor von der Kehrmaschine montiert .











      Bei der ersten Probefahrt stellte sich aber heraus das der Motor so viel Kraft hat , das es beim blockieren durch Steine den gesamten " Motorhalter " der aus 1mm Blech ist verbiegt , also wurde dieser neu gemacht.








      Die Nachlaufwalze entstand so :










      Und jetzt mal der aktuelle stand der Kreiselegge










      Und heute habe ich dann noch ein Paket von Manuel bekommen 8o , letzte Woche habe ich bei ihm angefragt ob er mir die Platten für die Zahnräder Fräsen kann damit der Achsabstand passt . Und Obwohl er ja gerade an seinem Forst - Rückewagen baut hat er mir diesen gefallen ganz schnell erledigt , danke Manuel für die schnelle und tolle Arbeit :top :dan




      Ich werde in nächster Zeit den Zahnradkastenkasten mit den Platten von Manuel neu bauen , und dann den Rest der Kreiselegge noch fertig machen .


      Und zum Schluss noch ein kleines Video , hier sieht und hört man dann auch die Problematik mit den Steinen :rolleyes: , aber eine gewisse Funktion kann man der Kreiselegge nicht absprechen ;)

    • Hallo Markus,

      Im stillen Kämmerlein vor sich hinbasteln und uns das fertige funktionierende Teil vorstellen geht ja mal garnicht. :fiess Wir wollen ja schließlich auch die vielen neuen Wörter kennenlernen, die du beim Bau erfindest. ?part

      Also das Teil ist mal wieder echt klasse und wenn du einen Acker ohne Steine suchst, weißt ja wo der ist. Alternativ könnte ich demnächst unsere Trommelsiebanlage einpacken und wir machen dein Beet steinfrei. Das wäre echt eine Investition in die Zukunft ;prost

      :222
      Schöne Grüße

      Tino

      Ist mir egal, ich lass das jetzt so...
      Fendt Favorit 926 mit Frontlader
      Blocher Fendt 926
    • Racer schrieb:



      Und zum Schluss noch ein kleines Video , hier sieht und hört man dann auch die Problematik mit den Steinen :rolleyes: , aber eine gewisse Funktion kann man der Kreiselegge nicht absprechen ;)


      Super Teil. Ich wäre identisch vorgegangen beim Bau. Das Thema mit den Steinen und Stöckern muss man allerdings etwas relativieren! Wenn man die Steine mal dem Maßstab anpasst, würde ein Bauer mit seiner Fräse im 1:1 nicht mal ansetzen. Also mal den Acker den Maßstab anpassen ?wegl

      :thumbsup:
      Schöne Grüße von der Nordseeküste!

      Bitte keine PN! Nur E-Mail Chef@versicherungsplus.de

      :tschuess
    • Hallo Markus,

      die Überraschung ist gelungen! :top :top :top
      Aber so heimlich, still und leise mal eben eine neue Maschine bauen geht ja mal gar nicht! :fiess Wir wollen da schon gerne mit einbezogen werden und unseren Senf dazu geben! ;) :D
      Markus, auch wenn ich wieder als Besserwisser da stehen werde, ich habe einen Fehler entdeckt. Kreiseleggen haben immer eine gerade Anzahl an Kreiselwellen! Der Grund ist, dass die äußeren Kreisel sich immer nach Innen drehen und so die Erde möglichst auch nach Innen befördert wird, da sonst Außen immer ein Wall entstehen würde. An deiner Kreiselegge dreht der eine Teller jetzt nach Innen und der andere nach Außen. :(
      Nicht böse sein! Aber du weist doch, "einmal Klugsch..ßer, immer Klugsch..ßer"! ;prost

      Gruss, Claus
    • Anscheinend habe ich ja mit meinem Geheimen Geheimprojekt euer Interesse geweckt , das freut mich Natürlich :)

      Ghost schrieb:

      Moin Markus

      Das schaut schon nicht schlecht aus, hast du sie auch schon in festeren Boden getestet?

      Gruß Jörg
      Hallo Jörg , fester Boden ist jetzt relativ , ich habe da schon ein wenig rum probiert , aber ab einer gewissen härte fängt die Egge dann halt wie im richtigen Leben auch zu "tänzeln" an . Ideal ist der Einsatz Eigentlich nach dem Pflügen oder Grubbern wenn der Boden schon etwas gelockert ist .


      NG-freak schrieb:

      ich weiß zwar noch nicht genau, was man damit in echt macht, aber trotzdem
      sieht das alles super stabil aus :top

      Gruss

      Markus
      Hallo Markus ,
      eine Kreiselegge setzt man ein um ein Saatbett vorzubereiten , bzw. kann man mit einer Aufgesattelten Sämaschine in einer Überfahrt das Saatbett machen und gleichzeitig einsäen ;)


      JD_9630 schrieb:

      schön dass es funktioniert.
      Hast du vor kurzem Video gemacht?
      Auf video sieht aus wie August, weil Blätter und wiese sind schön grün....?
      Hi Siggi , das Video habe ich letzten Samstag gemacht , im August wusste ich noch gar nicht das ich eine Kreiselegge bauen werde ;prost

      TinWin schrieb:

      Hallo Markus,

      Im stillen Kämmerlein vor sich hinbasteln und uns das fertige funktionierende Teil vorstellen geht ja mal garnicht. :fiess Wir wollen ja schließlich auch die vielen neuen Wörter kennenlernen, die du beim Bau erfindest. ?part
      Die Wörter die da hin und wieder gefallen sind willst du glaube ich gar nicht hören :/ :)

      T-Paule schrieb:

      Super Teil. Ich wäre identisch vorgegangen beim Bau. Das Thema mit den Steinen und Stöckern muss man allerdings etwas relativieren! Wenn man die Steine mal dem Maßstab anpasst, würde ein Bauer mit seiner Fräse im 1:1 nicht mal ansetzen.

      Hi Torben , da hast du recht , im Verhältnis zu den Steinen in meinem Acker ist die Kreiselegge eher eine Steinfräse ?wegl ?wegl

      Claus schrieb:

      Hallo Markus,



      Nicht böse sein! Aber du weist doch, "einmal Klugsch..ßer, immer Klugsch..ßer"! ;prost

      Gruss, Claus

      Ach Claus , so kenne ich dich doch :thumbsup:

      Für mich wäre es mittlerweile schlimmer wenn du gar nix zu motzen hättest , dann würde ich mir echt sorgen um dich machen ?wegl ?wegl

      Aber mal im ernst , ich habe ja auch öfters Zinken an einer Kreiselegge gewechselt , aber das mit der geraden Anzahl der Kreiselwellen habe ich nie Wirklich beachtet bzw. bemerkt :sleeping:

      ......und wieder was dazu gelernt , ich sage nur Streichblech ?part ?part
    • Claus ist kein normaler Mensch oder Midellbauer,er findet jedesmal fehler,was anderen micht sieht oder bemerkt. Ich glaub er hat bei mir 1000Fehler gesehen,will nix dazu schreiben.vielleicht aus :res zu meiner Schwerbehinderung oder befürchtet dass ich Modell in die schrottpresse anschmeißen... ?wegl ?wegl

      Hab auch nicht gewusst wg Kreiselzahl ,interessante Erklärung,danke Claus.

      Markus, jetzt finde ich endlich fehler was claus nicht sieht: :D

      Du muss die Zinken ungleichmäsig setzen, nicht 0°-90°-0°-90....sondern zb 0°-30°-90°-60°-30-90-60...
      Da läuft's gleichmäßig und motorschonend.
      Grüssle Siggi

      Wer Fendt fährt,der führt....

      Fendt Vario 936 mit Frontlader (1:13,5)
      Fendt Vario 930 (1:14-1:16)
    • :moin:

      TinWin schrieb:

      Der Claus kriegt jetzt noch einen neuen Spitznamen: "Kreiselwellenzähler" ?wegl ?wegl ?wegl ?part ?part
      Immer noch besser wie "Erbsenzähler"! ;) :D

      JD_9630 schrieb:

      Ich glaub er hat bei mir 1000Fehler gesehen,will nix dazu schreiben.vielleicht aus :res zu meiner Schwerbehinderung oder befürchtet dass ich Modell in die schrottpresse anschmeißen... ?wegl ?wegl
      Siggi, auf deine Schwerbehinderung nehme ich keine Rücksicht, in der Beziehung bin ich schmerzfrei! ;) Da musst du dann durch! ;prost Wenn mir etwas auffällt, dann schreibe ich das auch, keine Angst! :D

      Markus, die Zinkenstellung ist mir auch aufgefallen, wollte bloß nicht zu viel meckern! ?wegl ?wegl ?wegl
      Aber im Ernst, wir haben hier eine alte Rabe-Kreiselegge, da stehen die Zinken um 90° versetzt zueinander. Wenn die Zinken an den ungeraden Wellen quer stehen, dann stehen die Zinken der geraden Wellen längs zur Fahrtrichtung! ;)

      Gruss, Claus
    • So langsam kommen wir zusammen ........

      Die Kreiselegge und ich befiinden uns ja gerade noch irgendwie in einer Selbsfindungsphase :whistling: , aber so langsam kommen wir zusammen ?wegl

      Heute habe ich mal noch so eine Kleinigkeit geändert die sich auf die Funktion aber Hoffentlich sehr bemerkbar macht.

      Und zwar geht es um die Tiefenführung durch die Stabwalze. Irgendwie fand ich keine richtige Einstellung mit der alten Lochleiste . Entweder hat mir die Egge zu flach gearbeitet , bzw. wenn man eine Bohrung nach oben ging war es fast schon wieder zu tief und man hat wieder die ganzen Steine gefunden :/

      Allerdings habe ich auch gemerkt das wenn der Oberlenker steil steht man lange nicht so viele Steine einklemmt , da dann von jedem Kreisel ein Zinken in der Luft arbeitet :whistling: , aber eine Kreiselegge sollte ja so Ziemlich Waagerecht arbeiten .

      Also habe ich mir jetzt eine Zweireihige Lochleiste gemacht . Die alte Leiste hatte eine 3mm Teilung , die neue Leiste hat jetzt durch die zweite Bohrungsreihe eine Teilung von 1,5mm , so sollte ich jetzt die richtige Arbeitstiefe finden können.





      In einer Leiste pro Paar sind in den Bohrungen M2 Gewinde , im Gegenstück dann einfach 2mm Bohrungen in die die Schraube einlaufen kann , und so den Anschlag bildet .