Scaleart CAT 963B Hydraulikfragen

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    • Hallo Thomas,

      zum Thema Regler für die Pumpe kann ich nur sagen, dass man bei dem Commander System von Scaleart den internen Regler vom Empfangsmodul CM-5000 für die Pumpe nutzen kann. Hier mal die technische Information zu dem internen Regler:

      Interner Regler und Akkuüberwachung (CM-5000)
      Stromversorgung: über Akkuanschluss des CM-5000
      Betriebsspannung: 8,0 bis 15,0 Volt; ober/unterhalb keine Funktion des Reglers
      Belastbarkeit Ausgang Mot max. 3,5 Ampere; automatische Abschaltung bei Überlast
      Belastbarkeit Ausgang ESC: max. 10 Ampere;


      Bei meinen Scaleart Abrollkipper habe ich zum Beispiel den Druck auf 20 Bar erhöht. Dadurch verbraucht der Faulhaber Motor unter Last 2,9A. Somit sollte ein normaler Flugregler mit 10A aus dem Modellflug Sektor locker für die Pumpe ausreichend sein. Wo ich selber noch geflogen bin, vor ca. 11 Jahren, haben mit die Regler von Jeti immer gute Dienste geleistet. Aber ich hatte auch nie einen Faulhaber Motor in den Fliegern drin.

      Frage doch einfach bei Scaleart an, welchen Regler sie empfehlen würden. Den die haben ja schon einige Erfahrungen mit der Laderaupe.

      Viele Grüße

      Alex
    • Claus schrieb:

      :moin:

      Greensun schrieb:

      Schmeiss das beschissene BMA raus.
      Heiko, du schreibst doch das du das BMA gar nicht kennst, wie kannst du es dann so bezeichnen? ?( Thomas schreibt doch, dass die Zylinder sich erst bei 90% Knüppelausschlag bewegen, das hat mit dem BMA nun wirklich nichts zu tun!
      Immer erst Gehirn einschalten und dann schreiben! ;)

      Gruss, Claus
      Claus, weil man in sämtlichen Foren und in FB nur Probleme mit dem BMA hört. Noch nie was gutes darüber gelesen.

      Dann gib doch mal was Hirnreifes raus, anstatt nur zu maulen.
      LG Heiko :P
    • Moin, also der BMA ist nur ein Pumpenschalter, wenn man die Pumpe regeln will, lastabhängig, also dazumischen, braucht es einen Motorregler. Im augenblick bewegen sich zwar die Servos, aber die Pumpe läuft erst im oberen Signalbereich an weil dann der schalter einschaltet.Man könnte den evtl, umprogrammieren damit er schon bei 30 % Knüppelauschlag reagiert, denke ich mal. oder 10 %, aber das ginge evtl. nur an der FB, Geber oder Servoweg einstellung, würde ich mal sagen.Ein einfacher vorwärtsregler würde es tun.
      Grüssle Peter
      O&K
      ________
      IG MTRL
    • Hallo Ihr,

      Danke für eure Antworten.
      Claus sagt es richtig was die Zylinderbewegung anbelangt.
      Was das BMA anbelangt finde ich dieses an und für sich nicht schlecht bis auf die maximale Belastung von lediglich 6A. Reicht aber locker für den Faulhaber.
      So weit mir bekannt bewirkt ein Regler ja nur das ich die Geschwindigkeit des Motors regeln kann. Aber das BMA schaltet den Motor bei Servobewegung auf 100% Leistung. Bis auf den Akkuverbrauch spielt es somit keine Rolle ob Regler oder BMA, soweit ich das zumindest verstehe. Aber es könnte doch sein das der Motor doch nicht mit 100% läuft, sonst müssten sich die Zylinder doch schon bei geringerem Ausschlag bewegen, oder nicht?
      Ach ja, der Motor läuft je nach Programierung des BMA bei dem Servoausschlag an, den man einstellt. Bei mir ist das BMA auf bereits sehr geringen Ausschlag eingestellt, somit läuft der Motor bereits relativ früh an.

      Gruß Thomas
    • Hallo Thomas,

      dann wundert mich nicht, dass der Akku in der Raupe nicht lange hält, wenn bei der kleinsten Bewegung gleich die Pumpe auf Vollgas läuft.

      Bei meinen Modellen mache ich die Pumpenregelung per "Mischer". Da wird die Drehzahl der Pumpe anhand meiner Servo Ausschläge gesteuert. Dadurch halten bei mir die Akkus im Schnitt 30% länger. Ich habe bis jetzt noch nie ein BMA benötigt, da ich dies immer über meine Fernsteuerung geregelt habe. Für was habe ich eine Computer Fernsteuerung.

      Viele Grüße

      Alex
    • Hallo Thomas,

      da hast du eine sehr gute Fernsteuerung, die sehr Benutzerfreundlich ist. Nicht desto trotz sollte man sich mit der Anlage und deren Bedienung auseinandersetzen. Am besten ist es sich Zeit für die Anlage nehmen und ein paar Dinge auszuprobieren. Dazu verwendest du einen Empfänger, Empfängerakku und 4 Servos und spielst mit der Anlage.

      Die wichtigsten Funktionen für unseren Bereich sind:
      - Kanalzuordnung
      - Schalterzuordnung
      - Alles was mit Servo Einstellungen zu tun haben (Servoweg, Servowegumkehrung, Dual/Expo .....)
      - Freie Mischer
      - Eventuell Kreuzmischer (auch V-Mischer genannt) diesen benötigt man für die Ansteuerung eines Raupenfahrwerks.

      Denn mit der Anlage benötigt man eigentlich keinen BMA oder sogar den M220. Denn alle diese Zusatzfunktionen kann man mit der Anlage intern auch regeln. Die beiden Module waren für die Personengruppe gedacht, die nicht über eine Computerfernsteuerung verfügen.

      Sollte man aber nicht mit der Anlage zurecht kommen, weil man Probleme mit der Programmierung hat, sollte man lieber seine Anlage verkaufen und auf das Commander System von Scaleart wechseln. Den hier gibt es neben sehr viele Möglichkeiten sein Modell zu steuern die Option schon Vorkonfigurierte Einstellungen zu wählen. In deinem Fall wäre es die Servos, Fahrtenregler und Pumpe so anzuschließen wie es im Handbuch beschrieben ist und danach das Vorkonfigurierte Modell LADERAUPE auswählen und man ist fertig. Es sind dann alle notwendige Einstellungen für das Modell getroffen und man kann losfahren. Hier hat Scaleart wirklich sehr viel Entwicklung reingesteckt für diesen Komfort für den Benutzer.

      Viele Grüße

      Alex
    • Hallo Alex,

      danke für die Tipps. Es ist halt immer etwas einfacher wenn man das mal gezeigt bekommt. Nichts desto trotz werde ich das jetzt mal so probieren.
      Wenn es nicht funktioniert werde ich einen Regler kaufen. Aber irgendwie denke ich das es sein könnte das die Pumpe nicht mit 100% läuft, sonst sollten sich ja die Zylinder bereits bei geringerem Servoausschlag bewegen. Wenn alles glatt läuft werde ich heute die Pumpe mal direkt an den Akku anschließen. Dann sehe ich ja ob es einen Drehzahlunterschied gibt.

      Scaleart Commander kommt für mich nicht in Frage. Zum einen weil ich mit ihr mal auf ner Messe gefahren bin und sie mir viel zu schwer ist (hab da auch mal mit der Laderaupe gespielt) und zum anderen hat es persönliche Gründe warum ich nicht auf dieses System zurückgreifen werde.

      Hab mir bis jetzt mein praktisches Elektronikwissen selbst erarbeitet und ich denke das ich das mit den Mischern der Funke auch hinbekomme. Nur die Leistung (bzw. Nullleistung) der Hydraulik bei geringem Servoausschlag macht mir sorgen. Das ist ja das Hauptproblem.

      Danke und viele Grüße
      Thomas
    • Neu

      Hallo Thomas,

      einen Faulhaber Motor direkt am Akku anschließen würde ich dir abraten, da diese Motoren es nicht vertragen gleich auf volle Leistung zu gehen.

      Ich habe mir vorher noch die Bedienungsanleitung von der BMA durchgelesen. Da gibt es einen Punkt, wo man programmieren soll, ab welchem Servoausschlag die Pumpe eingeschaltet werden soll. Vielleicht solltest du das noch einmal ausprobieren.

      Mit dem Mischer Konzept mit der Fernsteuerung lässt man die Pumpe bei 10% - 20% ständig laufen. Wenn man eine Hydraulikfunktion betätigt sollte über die Mischer dann die Drehzahl gesteigert werden. Hier hängt es immer davon ab zu wie viel Prozent der Mischer die Drehzahl steigern soll. Aber bitte daran denken, dass bei den freien Mischer in einer Richtung positive dazu gemischt wird und in die andere Richtung sollte dann der Mischer ins negative gehen.

      Viel Erfolg!

      Zur Commander, wenn ich das so lese, dann hast du auf der Messe die SA-5000 mit zwei Displays in der Hand gehabt. Ja die ist schwer. Kommt aber daher, da das Gehäuse aus einem Aluminium gefräst wird. Aber grundsätzlich ist es egal ob man eine Basic, SA-1000 oder SA-5000 Fernsteuerung hat. Mit allen drei Fernsteuerung kann man das gesamte Funktionsspektrum des Systems nutzen, da die Software für die einzelnen Funktionen im Empfängerbaustein enthalten ist.
      Ich persönlich bin begeistert von diesem System. Es bitte einfach sehr viele Möglichkeiten und ist zu anderen Hersteller kompatibel. Dies war auch ein Grund warum ich von der MC32 HOTT auf Scaleart gewechselt bin, da die 16 freien Mischer für meinen Komatsu Bagger einfach nicht mehr ausgereicht haben und zum anderen spart man sich wirklich eine Menge an Zusatzmodulen in den Modellen, wenn man das Spektrum der Anlage voll ausnutzt. Aber das sollte immer eine persönliche Entscheidung für jeden sein, welche System man nutzen möchte. Ich persönlich will meine Scaleart Commander nicht mehr missen.


      Viele Grüße

      Alex
    • Neu

      Hi Thomas,

      je nach Bauart oder Hersteller haben die Ventile einen mehr oder weniger großen "Totbereich", den das Servo erst überbrücken muß, bis Öl in die Zylinder fließen kann. Gut möglich, daß dieser Bereich bei den Scaleart-Ventilen recht groß ist. Das sollte aber den Vorteil haben, daß die innere Leckage im Ventil möglichst klein gehalten werden kann, d. h. daß Öl z. B. bei einem angehobenen Baggerarm durch dessen Eigengewicht vom Zylinder durch das geschlossene Ventil hindurch zurück in den Tank gedrückt werden kann. Bis zu einem gewissen Grad ist dieser Umstand aber durchaus normal, auch bei echten Maschinen in 1:1. Hier spielt auch die Viskosität des Öles eine Rolle.
      In der Fernsteuerung muß man nun eben dafür Sorgen, daß der genannte Totbereich des Ventils vom Servo schnell überbrückt wird, damit man möglichst viel Knüppelweg für die eigentliche Ventilöffnung und -schließung zur Verfügung hat. Dies wäre wohl am einfachsten mit der Funktion "Expo" zu erreichen. Das bedeutet, daß die Bewegung des Servos im Verhältnis zum Knüppelauschlag nicht linear, sondern exponentiell abläuft. Je nach eingestelltem Expowert (der kann positiv oder negativ sein) kann man nun dafür sorgen, daß man bei Z.B. 50% Knüppelausschlag schon 80% Servoausschlag hat. Das ganze geht natürlich auch andersherum, was z.B. Modellpiloten sehr gerne nutzen, um die Ruder am Flugzeug feinfühliger anzusteuern. Ich benutze das gerne bei Lenkservos, um feinfühliger lenken zu können. Ist Geschmacksache.
      Der Nachteil der Expokurve beim Ventilservo wäre natürlich, daß sie gebogen ist, ich also in dem Bereich, in dem das Ventil wirklich öffnet und schließt, keine lineare, proportionale Bewegung habe. Das kann sich komisch anfühlen, manche kommen damit aber auch gut zurecht.
      Besser ist es, wenn man eine Funke hat, in der man Kurven selbst erstellen und konfigurieren kann. "Kurve" bedeutet hier nicht, daß diese zwangsläufig in irgendeiner Form gebogen oder rund sein muß. Sie kann auch durchaus "eckig", also z.B. eine an einem bestimmten Punkt abgeknickte, ansteigende Gerade sein. So habe ich es bei meinem Radlader gemacht. Der erste Teil der "Kurve" (es ist hier eine Gerade) steigt extrem steil an, dadurch "flitzt" das Servo bei z.B. 5% Knüppelausschlag auf 75% Servoausschlag ,idealerweise genau auf den Punkt, an dem sich das Ventil zu öffnen beginnt. Ab diesem Punkt verläuft die Kurve sehr flach, so daß ich 95% des Knüppelweges für die eigentliche Ventilöffnung (das können vielleicht nur 5-10% des eigentlichen Servoweges sein!) zur Verfügung habe. Dadurch erreicht man ein sehr feinfühliges Steuerverhalten. Man kann das natürlich auch flacher einstellen, so daß die 75% z.B. erst bei 20% Knüppelausschlag erreicht werden. Das ist Gefühssache.
      Wichtig ist hierbei natürlich, daß ich zuerst im Menü für die maximalen Servowege diese soweit begrenze, daß die Servos nicht bis zum Ventilanschlag auschlagen und beschädigt werden. Danach kann man die o. g. Einstellungen machen. Sollten die Hydraulikbewegungen zu schnell sein, kann man diese mit geringerem maximalem Servoausschlag verlangsamen.
      Das alles wäre jetzt erstmal unabhängig davon, ob die Pumpe immer konstant läuft, oder nicht. Optimieren lässt sich daß Ganze aber, wenn man die Pumpe über die schon erwähnten Mischer mit einem Regler ansteuert. Dadurch kann man die Feinfühligkeit noch weiter erhöhen, den Akku schonen und die Wärmentwicklung auf eine Minimum reduzieren. Man muß auf jeden Fall mit den Einstellungen experimentieren, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Ob die Pumpe nun dauerhaft mit kleiner Drehzahl laufen oder auf 0 runterfahren sollte, wurde schon viel diskutiert und hängt wohl auch von den verbauten Komponenten ab.

      Ich kenne die Graupner MC 19 nicht, aber eigentlich sollte sich das damit realisieren lassen. Ich verwende ein FRSky Taranis X9E, da läuft das (vereinfacht) nach folgendem Prinzip:
      Eingabe (welcher Geber/Knüppel steuert was? / Expo/Dual Rate/ Kurven) --> Verarbeitung (Mischer, Expo/Dual Rate/ Kurven ebenso möglich) --> Ausgabe (Kanalbelegung, max. Servowege, Mittenstellung, etc.)

      Ich möchte noch dazusagen, daß das, was ich hier geschrieben habe, auf meinen eigenen, noch eher kleinen Erfahrungen mit Modellhydraulik beruht. Für mich funktioniert es so aber sehr gut.


      Beste Grüße,

      Bernold
    • Neu

      :moin:

      Greensun schrieb:

      Dann gib doch mal was Hirnreifes raus, anstatt nur zu maulen.
      Du scheinst ja mit dem was ich geschrieben habe schon überfordert zu sein! ?wegl ?wegl ?wegl

      Nu lass mal gut sein, möchte Thomas seinen Bericht hier nicht verschandeln!! ;)

      @ Thomas, ich bin davon ausgegangen, dass du keine Computer-Anlage hast, da macht das BMA Sinn. In deinem Fall kannst du das BMA weglassen, mit der richtigen Einstellung der Funkanlage arbeitet es sich deutlich besser!

      Gruss, Claus
    • Neu

      Enemy schrieb:

      Muss mir alles irgendwie selber erarbeiten. Von dem her bin ich über jeden kleinen Erfolg froh wenn etwas funktioniert.

      Gruß Thomas
      Hallo!
      So ist Modellbau. Was man sich selber erarbeitet, das hält. Vieles was geschrieben wird, geht ja am Thema vorbei. Plötzlich landet man beim Commanderthema....ich habe mehrere Hydraulikmodelle, aber 16 Mischer brauche ich bei keinem.....Im Endeffekt spielt es wahrscheinlich wenig Rolle, ob du mit einer Akkuladung 50 Minuten oder 90 Minuten auskommst, weil nach spätestens einer halben Stunde macht sowieso jeder Pause, weil die Konzentration nachlässt. Ein 2. Akku und gut ist es. Ich habe bei meinen Damitzmodellen keinen Regler und keinen Mischer, fahre alle mit einer MC 19, habe noch nie irgendetwas programmiert (ausser die Servowege) und bin ziemlich zufrieden. Die Modelle habe ich allerdings schon 10 Jahre, da gab es noch gar keine Fernsteuerungen, wo man Informatiker sein muss, um sie zu programmieren. Wenn allerdings deine Ventile erst bei 90% Servoweg reagieren, dann stimmt sicher etwas nicht.
      Gruß Hans


      psv-wels.at

      Sommerfest der Sektion Modellbau
      20 Jahre Jubiläum
      29. und 30 Juli 2017
      Outdoorparcours Oberösterreich/Wels

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    • Neu

      Hallo zusammen,

      also mein Bagger hat neben Fahren und Drehen insgesamt 7 hydraulische Funktionen. Dazu kommt noch ein Soundmodul SMB dazu, wo man auch noch Mischer benötigt. Mit einer Akkuladung kann ich zwischen 1,5 Stunden bis 2 Stunden Baggern und ich habe auch nach zwei Stunden keine Konzentrationsprobleme.


      Als Flugregler würde ich dir den Jeti JES 020 plus empfehlen. Der kostet weniger als der MFX. Was wichtig ist bei den Flugreglern, man muss die Bremse deaktivieren. Diese wird nur für Motorsegler benötigt.

      Gruss Alex